Buch 
Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
106
JPEG-Download
 

_

du erst sehen/ wie vergebens du dichab deinem Ereützlein beklagest. Be--dencke / wie vil stynd in der WeltBlinde/ Lahme/ Dumme/ Gichtbrü-ch-ge/ Stumme/ Gehör, lose rc. Wievil müssen Jahr und Tag in demBeth / oder auf dem Stroh- Sack li-gen; Wie vil bey den Türcken ge,fangene/aufdie Galeen geschmiedete/und in harte Dier stbarkeit gezogeneMenschen; Wie vil ligen hin undwieder in den Kercker / und habennichts besiers als einen schmählich/und schmertzlichen Todt zuerwarten ;Wie vi! in dem Fegf ür; Wie vil inder Hollen empfinden die schwäreHand GOttcs/welche es villeicht vilweniger als du / verdienet haben;Und mit welchem auß Visen allen/wurdest dn wollen Creütz tauschen?Gelt Barthle! du wurdest deinCreütz/lein/dein Rülhlcin/und die liebeHandGottes küssen/und sagen: Behüt mir

Gott