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22. Herr Haimon ritt in trübem Mut,
Und mit gesenktem Spiesse
Legt’ er das Haupt, besprengt mit Blut,Dem König vor die Füsse:
„Ich fand den Kopf im wilden Hag,
.Und fünfzig Schritte weiter lagDes Riesen Rumpf am Boden.“
23. Bald auch der Erzbischof TurpinDen Riesenhandschuh brachte,
Die ungefüge Hand noch drin;
Er zog sie aus und lachte:
„Das ist ein schön Reliquienstück!
Ich bring’ es aus dem Wald zurück,Fand es schon zugehauen.“
24. Der Herzog Halms von BayerlandKam mit des Riesen Stange:
„Schaut an, was ich im Walde fand!
Ein Waffen, stark und lange.
Wohl schwitz’ ich von dem schweren DruckHei! bayrisch Bier, ein guter Schluck,Sollt’ mir gar köstlich munden!“
25. Graf Richard kam zu Fuss daher,Ging neben seinem Pferde;
Das trug des Riesen schwere Wehr,
Den Harnisch samt dem Schwerte:
„Wer suchen will im wilden Tann,
Manch Waffenstück noch finden kann,
Ist mir zu viel gewesen.“
26. Der Graf Garin tät ferne schonDen Schild des Riesen schwingen.
„Der hat den Schild, des ist die Krön’,Der wird das Kleinod bringen!“
„Den Schild hab’ ich, ihr lieben Herrn!Das Kleinod hätt’ ich gar zu gern;
Doch das ist ausgebrochen.“
27. -Zuletzt tät man Herrn Milon sehn,Der nach dem Schlosse lenkte;
Er liess das Rösslein langsam gehn,