Aus dem Festakt zur Enthüllung des TelldenkuialS. 440
Bon Ungemach; doch einem Mann lud esDie Ehren auf, verbarg sich hinter ihm,
Abhold dem Scheine, wie's dem Schlichten ziemt,
Und einem Helden dichtet's an die Wunder,
Die es vollbracht. So stehn für einen alleUnd er für sie. Kein nörgelndes VerneinenTrennt, waS so eng gefügt. Der Vorhang falle,
Und Tagesglanz fall' von dem Bild des EinenAufs Volk zurück, sie festlich zu vereinenI
(Das Bild wird enthüllt.)
Geschichte
<zu Schiller)
Vermeinst du's so, so kann ich mich bescheidenUnd will der Sage ihren Sieg nicht neiden.
<zur Sage)
Vorn Volke, das vollbracht, was es gesungen,
Von dir nicht, Schwester, fühl' ich mich bezwungen;
So ohne Groll, als freies Unterpfand,
Reich ich zum Fest des Friedens dir die Hand.
(Die Umhüllung ist gefallen. Fansare. DaS Tellenlied ertönt, van einem stetig an-wachsenden Shor gesungen, in den zuletzt das gesamte Ball einstimmt.)
-