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Weltgeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen in methodischer Anordnung / von Rudolf Luginbühl
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XXIII Erfindungen. Johann Viutciwcrg. 1-155.

kam Gutenberg wieder nach Mainz. Entblößt von allen Mitteln, verband ersich hier mit dem reichen Goldschmied Johannes Fust oder Faust und demgewandten Bücherabschreiber und Zeichner Peter Schöffer. Erstererlieh ihm zur praktischen Verwertung seiner Erfindung über 2000 Gulden.Alle drei waren bestrebt, dieselbe noch mehr zu vervollkommnen. ImJahre 1455^erschien das erste, nach der neuen Erfindung erstellte Buch.

Johann Gntenberg.

Es war eine lateinische Bibel in drei Bänden. tz< Allein Gutenbergkonnte sich seiner Erfindung nicht lange freuen. Der habsüchtige und nei-dische Fust verlangte kurz vor der Vollendung des Buches all sein Geldzurück. Da der große Erfinder die Schuld nicht bezahlen konnte, ver-klagte ihn jener vor Gericht und erhielt als Ersatz Gutenbergs sämtlicheDrnckercigeräte: Lettern, Pressen rc., samt dem bereits Gedruckten. Fustbetrieb jetzt mit Schöffer, dem er seine Tochter in die Ehe gab, das Ge-