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Weltgeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen in methodischer Anordnung / von Rudolf Luginbühl
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XXV. Aufblüht?» der Wissenschaft«, und Künste INI, 1500.

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aber wurden diese von .Holland und England überflügelt. Amerika lieferteEuropa nameutlich Mais, Tabak und Kartoffeln als neue Produkte und empfingdagegen besonders Kaffee, Zucker und Baumwolle, waS eine größere Rührigkeit imgeschäftlichen Verkehr und vermehrte Lebensbedürfnisse schuf. Die große» Gold- undSilbermassen von Mexiko und Peru verringerte» den Geldwert und erhöhten diePreise. Einige europäische Staaten nahmen durch Kolonialbesitz an Reichtum undMacht zu. Die Entdeckung neuer Länder mit anderen Pflanzen, Tieren und Menschenförderte auch die Wissenschaft.

XXV. Aufblühen der Wissenschaften und -Künste

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ill Die Erfindungen und Entdeckungen brachten dem Abendlandeneues Leben; das zeigte sich besonders in den Städten; denn ihr Handelund Gewerbe blühte und brachte ihnen Wohlstand. Sie erkannten auch,

PeterSkirche.

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wie nützlich die Bildung sei und gründeten deshalb Schulen. Man be-gann freier zu denken und zu reden, überhaupt freier zu werden.d) Im Jahr 1453 erlag Konstantinopel, die Hauptstadt des oströmischenReichs, den Türken. Viele ihrer Gelehrten kamen nach den abendlän-dischen Städten, wo sie griechische Bildung verbreiteten. Jetzt erstlernte man durch sie die alten Griechen recht schätzen. Blau gab derenSchriften im Druck heraus, so daß sie jeder Gebildete, wenn er sich Mühegab, Griechisch zu lernen, lesen konnte. Man bewunderte den hohen Geist