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I. Abschnitt. Die Kreise oder Stämme des Tierreichs.
bohrten Randplatten umgeben. Die Arme sind meist beweglich und pflegenan ihrem Ende Augen zu tragen.
Die Mundöffnung (M) liegt in der Mitte der Unterfläche; sie ist nicht vonFangarmen umstellt und besitztkeinen Kauapparat. Der Magen (Mg)ist groß und sackförmig, der Darmganz kurz (Fig. 454).
Die Seesterne sind Raubtiereund Aasfresser. Manche stülpenbei größeren Beutestücken, wieMuscheln usw., ihren Magen nach außen und sind so imstande, die Nahrungaußerhalb des Körpers zu verdauen. Sie sind über alle Meere verbreitet.Abgebrochene Arme wachsen nach, ja ein einzelner Arm kann sich unterUmständen zu einem ganzen Tier wieder ergänzen.
1. Ordnung: Echte Seesterne (Asteridea).
Die Arme sind wenig vom Körper abgesetzt (Fig. 453; Tfl. VIII Fig. 5), sodaß große Leberblindschläuche des Magens in sie hineinreichen. Die Furchefür die Saugfüßchen liegt frei.
Der gemeine Seeftern (Asterias rubens; Fig. 453) der Nord- und Ostseehat vier Reihen Saugfüßchen. Er ist ein arger Feind der Miesmuschelnund Austern, die er umklammert und vermutlich durch einen Giftstoff tötet,um sie dann mit seinem umgestülpten Magen zu verzehren (vgl. Tfl. VIIIFig. 5).
Der Sonnenftern (Solaster), ebenfalls in der Nordsee, ist vielarmig.
2. Ordnung:
Schlangensterne (Ophiuridea).
Die Arme sind langzylindrisch, dünn,meist der Schlängelung fähig und scharfvom Körper abgesetzt (Fig. 455). Die Bauch-furche für die Saugfüßchen ist von Schildernbedeckt.
Die echten Scfjlangettfterne (Ophiura,
Ophiothrix; Tfl. VIII Fig. 4) besitzen unver-zweigte, horizontal bewegliche Arme.
Die tltebufenfyäupter (Astrophyton) habenverzweigte, mundwärts eingebogeneWickelarme.
Fig. 455. Schlangenstern.
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Fig. 454. Längsschnitt durch einen Seestern.