vn_ Prvtögraphia Pruna
ständig verfasset, und aus demselben ein Instru-mcnt, in gehöriger Forin verfertiget.Prvrogtapbia.Oeiineatio. Oeilein,Hallptciß,istdie Vorbildung eines Cörpers, z.e. einer Ve-stnng oder eines Gebäudes, da der Umfang bestselben mit einfachen Linien vorgestellet wird.
Protopathia sivc Idiopathia, tfi btC sl))se{?cnbc
Kranckhcit, welche von ihr selbst kömmt,' undaus keiner andern ihren Ursprung hat.Prototypon, heist der Haupt-Riß, odcrHaupt-Entwurff eines Dinges.
Prorrixeres, s. Vinäemiaror.
Procuberanrra, s. Apophyfis.
Proviant, (iommeatus, hcissen allerlep Lebens:Mittel, so zum Unterhalt einer Armee oderVesaning erfordert werden.
Provision, heist bey den Kaufflcnten der Lohn,oder die Vergeltung, welcher ihnen ,ür dieAusrichtungcinesaudernscincrLommirsion,es. sy lin Ein-oder Verkaufs derWaarcn, inEchheben oder Auszahlen der Gelder gebüh-ret, und welcher gemeiniglich i. biß 2. wenigeroder mehr, nom hundert ist. Zuweilen heistbey ihnen auch Provision so viel, als der Vor-rath an Geld oder Waaren, den man in Hän-den hat. Im eigentlichen Verstände helft inWechsel-Sachen das Wort Provision, die Bc-lohunng, oder der Recvmpcns, soderFactor,weicher Wecbsclbriese für einen andern kauffctoder verkaufft, zu gcnicssen hat. Offtmahlsaber wird auch damit diejenige Eatisfactiongemeinct, welche der Trassat von dem Traßi-rcr, wegen des honorurtenWechselbriefes ha-ben soll, so auch Rembours und Valuta gcneil-net wird. Einen, seine Provision machen,heist so viel, als einen versorgen, nnd ihm sei-nen Unterhalt verschaffen.
Provisor . in einer Apotbccken ein erfahrner Ge-sell, dem die Aussicht über die Apothccke, nndalte, so dazu gehören, anvertrauet ist, und derdem Herrn derselben davon Rechnung thut.
Provocatorii Dies, f.CriciciDies.
proy-Wagen, heist ein Wagen, auf welchesein schweres Stück Geschulte geladen wird,wenn es weitgeführt werden soll.Proy-Räder, sind ein paar Räder mit einerAchse an einer Deichsel, so unter die Lastete ei-nes Stücks geschoben werden, wenn es zu Fel-de geführt wird.
prüde, ist ein kleiner Sumpff, darinnen sichder Hirsch abkühlet, oder auch die Säue um-wcltzen-
Proxenetse, s. Ufläcklev.
Nroximirät, Proximitas, Bluts-Frenndschafft,nahe Anvermandtschafft, so eigentlich voinWeibe herkommt.
Pnma, s. Steinkohlen.
Prur.a, Psialimen, von solchen seynd in unsernGärten die gebräuchlichsten: Pruna Vuigaria,gemeine runde Pflaumen, an Farben roth nndgelb vermenget. Primus Trag. Matth. ^dome-stica. Pruna nigra aciUa, KrieckcN. Sie sindvon Farben schwärzlich, von Geschmack ge-ring, und also nicht sehr geachtet. Es ist da-von eine grosse, und eine kleine Sorte vorhan-den. Pruna Damascena majora, grosse Dü-
Prilira
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maftener Pflaumen, sind fleischig, ßfHrunch habe» einen kleinen Stein 1111b iSrüg fast vor allen. Pamavam- 5 »„,mi«,ra. Damascenula, kleineDaMesttl,mcn, diese sind den vorigen gleich, mittafS;
kleiner seyn. Pruna parva atro-ccerulca k,"na Hungarica majora,grosse Uilgari'chkU»mcn, sind langlicht von Gestalt,!ü»kr-l«mGeschmack, der Kern lang und platt, f»»*Pruna magnacrassasubacidafjcnflllltt Pro-
na Hungarica minora, kleine llWMPflaumen: sind von jenen »„randerMunterschleden. Pruna magnarubrarotundirothe Roß-Pflaume», slUC& Pruna aliainaTrag. ahnariaCsesalp.flcnamit. Pruninn.gnaiiavarotunäa, gelbe Rvß-MMIM.Gehe an der Größe alle vorhergehe,ideM,Pflaume» ubertreffeii.PcunaÄali amx>i,«di.ne flava, gelbe Maloiickcii oderMarcMc.B. Piuna maii amplitudine rubra, rötl)t 53 lü:
lonckcn oder Maroncken, smdbc»desteit!»t,süß, und noch grösser, als dicRoßPimm,
Pruna Colorebtera-. excancticloialmeM
pali ctcenre, gemeine gelbe oderMcht-M
Spillinge. Pruna Cerea & Ceriola, Trij,Tab. Die frühzeitigen sind etwas Mutnspäten aber kleiner. PrnnaLerea. expatierubra, Spillinge, halb gelb,halb roth. r-1!»parva aibicanria. kleine weiss« SpiüinjfcttiiTanben-Eyer. Das Tciiiperameiitdcrskildnund dabey reiffen Pflaumen belangmd, Mdieselben zwar iusgemeiii kalt und feucht,doch ic süffcr, tc näher sie der Wärme fbnimtn,und ie mehr sie auch laxircu. EinlaMiMdurch GeniessuiigfriscbcrPflaliiiieii sich!i!w^ schaffen, ist nicht gar sicher, smleiuMiMgleich, aiidernSoiiiiiicr Frücdteii derMstimterworffe», so kömicii sie lcichtzuriel«-chen, und gar einen Lurchlauff WRirfifa.Äahcro sind dieabgctruckncten sichMalsmwelchen die rohe Feuchte geringerd AEnm-chung des Leibes sind die süssen mit ihmb«-köre lubrico ober schlüpffcrigeilSibleuildikbequemsten, weitste aber zugleich dem M»widerlich, wieviotcoricies I. !. p. IM M»-drücklich seyet, und dessen loni,modcriiatmrchc Vestigkcit schlaffmache,1, so dienen die»er-süsse» zu Speise besser, und zwar uiitcr» ,selben sind schon zu Lai-ni Zeiten, ubr-Lu- ^menr. c. 31. die IN Syricn in der StlidtK' !
niaseus, wie auch die in Spanien Magen, m j
berühmteste,, gewesen, welchen zu m,scrcrgrtdie grossen Iliigarischen am iiechpeii mmu.Unter den truckueii, so aus der Fremde zu «gebracht werden,sind wohl diezierüchimnu jehe manPrunellennennet, wcus>eadgeMlet, nnd die Steine daraus genommen.»Man hat sie aiich bey uns, an-> »Pstamnen, und Quctsthgcn nachzumMl1»gefangen, welches ziemlich angebet ^ ,£ . 1 ,in Fiebern und ander,, hmigcn Znfa.le m >fessen zu kühlen, „nd i» bereiKbte»,,* H Ä;ren wenig oder gar nicht.
Nischen Pruna ex flavo ru^Reml- E ^porisgratislima, und illFranelreich,schiedene Sorten, als
petites Brign. ßrignolles blancl