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ten wird, biß das Saltz darinnen aufgelösetist. Drittens sind Saiiavoiatiüa, oder flüch-tige Salxe, dergleichen dasjenige ist, welchersich leichte erhebet, wen» es erhitzet ist. DieseArt Satzes aber wird aus gantzen Thieren,Kröten, Schlangen; aus wcichcnTheilen derThiere, als Blut, Gehirne von Menschen,Harn, und aus harten als Hirschhorn, Elend-Klauen, Hirnschcdel von Menschen, und der-gleichen destilliret. Ieyund mist man auchSalia volatilia , oder flüchtige Sache vonKräutern haben, wie hiervon der berühmteHorr v. Wedeliusiij einem besondern Ha-san, de sale volatiliplamarum, kci» nach-gesehen werden. , .
8»! commutie culinare , das gemeine Kuchen-Saltz, kommthcr von deni Stein-Saltz,wenudaffelbige von den unterirrdischen Flüssen undRegen-Wasser aufgelöset, und entweder in dieSaltz-Brunnen oder in das Meer gesührctwird.
Sal Ebfon,Ebionense,cathartiajmamanim,mirabile, FranMsch, Sei purgatifamer, Soladmirabie, ist ein mineralisches, salpctcrhaff-tcs Saltz,in gar sehr klein und zarten,weiß undgläntzenden Lrysiallen, schmeckt schier als wieSalpeter, icdoeh bitter, zergehet überm Feuerleichtlich, ohne Brand und Zischen. Es wirduns aus England überbracht, und aus den mi-neralischcn Wassern zu Ebsom, Lateinisch.Aqua: Ebeshamenscs genannt, vermittelstder Auedampffung, bereitet. Es muß reineseyn, und leichtlich in dem Wasser zerschmel-zen. Dieses Saltz purgirct von unten, und küh-let zugleich. Die voüs ist gar groß: dann eswird von sechs Quintlcin an biß ausandert-hald Minen schwer gcgeben.Es dient zumGriesund Sand, zum Leiiden-Schmerscn, zu nach-lassenden Fiebern, zur Wassersucht, und zu an-dern Kranckheiten,wo lind purgiren nöthig ist,damit sich die Verstopffung heben lasse. Mankan ein mineralisches Wasser damit zurichten,wann man eine halbe linke in einer Kannefliessend Wasser last zergehen.
Sal essentiale, einwcscntliches Saltz, ist einSaltz, das aus den Säfftcn der Gewächse gezo-gen, und crystallisiret wird.saifixum, eilt fixes und vestes Saltz ist dasje-nige, welches man nach der incineration derKräuter, und caicination dieser Asche» her-aus bringet, da man die ealcinirte Materie solange in vielen Wasser sieden last, biß sich dasSaltz aufgelöset. Das Wasser last man als-dann durch Losch-Papier lausten, und darnachabdampffenchiß man das Saltz trocken auf demBoden des Gesässes findet.
Sal Fossile, oder Gemmae, Stein-Satz,ist einhartes, Helles, und durchsichtiges Saltz, wes-wegen es öltet) Sal gemmx, und weilesmeh-rcnthcils in Polen aus der Erden gegrabenwird, Sal Fossile gcncsinct wird. InCatalo-mcn, allwo man cs auch findet, svsten fie gantzeFiguren, a!s Crucifixe und Rvsen-Krantzc dar-aus machen. Man braucht cs klein gestossen indie Speise und Ärtzeney, auch wohl zu denFarben.
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Sal tnarinum, Meeu«'L^L
theils aus Spanieu und FranckAm7''7jenes für das beste gehalten Ä #und andern Orten niachcn sie aS ®Teiche, so etwas tieffer Iteacn h? f If 11 1tmn pichten Grund KÄSSaltz-Wasser bcssee hhn Zu. { ™
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Wasser den Winter über siebe»Sommer durchgewisseEaiM dm"L"wodurch es reiner gemacht m,d
durch der Soni-enHitzecoagulieetivird ^8a lovts.Amn-Saltz,ist ein durch da§
Sal pbtloFopbicuin, oder racerdorale,^aus einem rothen Vitriol durch Bleyes»b lind cs auch gemeine mit Gens«,Messer, Zlttwer und Ziinmet rc. »ernM
!b e-n dem Geschmastychbittet es Saltz, weis von Farbe unöfeiMi,
Nifch, fcfWTartaro Vitriolato gfctö), IBeltbtf
ro» Schweffel und Salpeter durch die o-,«.nat.on bereitet wird- Es bat seine» Z«h-mcn von seinen mannichfaltigen Nutze», du,es in allerhand Keanckheit verinittch fdnecerweichenden, eröffnenden und harntkeiteiiluiKrafft erweiset.
Sal Vola tiie.cin flüchtiges Saltz,isidchch,welches sich leichtlich erhebet, so bald ei da»wird, und dieser Art Salia werden »MmHand Thieren und deren Theilen dereilli.Sal volatiie oleosum, ein flüchtig elwiWund aromatisches Saltz, bestehet aus «ktaiAromatibus, mit Spiritu viui adgezoge».NkdieselN war des Sy tvii sal volatiie oleosu®I» greffei! «estim, itzoaber hat saß cinieder»!-dicus seine eigene Invemion. Die in Mhllk-staliten Apvthccken gebräuchlichstcu, se «hlnatürliche als gemachte Saiia ftpndAMk-tischer Ordnung nach, folgende: Sal Alkali,Ammoniaci, Communissi Luneburg. Hisp.Bay-Saltz, Sal gemins, Indi, Nitri, Ablin-thii comm, dit. crystallis. Acetosas essential,Acetosellae essent. Agrimoniae, AniiüAoge-licae, Artemisiae, Basilici,ßetanic<e,Borra-ginis, Brassicae, Calamiaromat. Calamin-thje, Calendulae, Carduibenediäi crystalli-sati, Mariae, Caryophyllor. Centauriimin.Cerebri humani, Chamomill. nostr.Roman.Cichorii, Cinnamomi, Cochleariae, Corian-dri, Cornu Gervi six. Volat. Claim humani,Cydoniorum, Cumini,Eboris,Ebuli,Endi-viae, Enulae, Epaticaeflot Esulse, Euphraiis,Fabarurrt stipit. Freniculi, Fraxini, Fuligi-nis Volat. Fumariai, Gaüitrichi, Geniil®,Hypetici, Hyssopi, Jovis, Juniperi exbaccii,
Laöucie, Lavendulae,Lignisansti,Lumbri-
cor. Euitae, D 11. Majorans, Alalva, Alarm*bii, Martis.Matricanae Meliloti,Melissa,Menthae, Nasturtii aquat. Nepethaa.Nico*tianae, Ononidis, Paeoniae, Panchresl. Papa-ver. albi, Petfoliats, Persicaris, Petasit Pe-