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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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1657-1658
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gtapus S earta-faccia

Ä-^inLäAÄdiese einigermasseni bicitrfcnci) genommen werde», als wollenÄcklkii liiiterschiedliche Arten crzehlcn

fosrfir tcnnb nUflScarabaeus, c£>Ct* CanthaiusÄls, Schröder, nUuMriu- . ^ß-Kafer,uflnosus Cantharellus, Katze» - 0(^11^15-«[,, Cantharus rutilus major, JuIfW»-frnifi Sdfcr, dito min° r * Bruch-Kaferlcin,

Bufonsus vitidis, Kröte, l-Käfcr,kUlrMarM5SiÜCt, Cadaverum, Aas-Käfcrleiii. J»ftn wtftn hat man von den Schröder»jBNcimmddas iitfunbivtcOeL,fcaratxus unöucsus, baäDd, darem solche m-firatitct nstBen, soll vortrefflich wider dentol-l«,ymts-Biß dienen, wovon man einen Lot-silrell, oder ein paar dieser Käfer eingiebet,u»dml trMde Mch damit schmieret.

' iriU fcirfatio, Encharaxis, die 0chr0pjfUN§-

»!, mit einer Flite die Haut zerkerbet, undhm msdick» Theil ein Kopfgescret wird,ge-Wt entweder durch hörilernc,glascriieodcrtmEchröpf-Köpffe, durch Hülffe des Sau-Dlkder angezündeter Flamme aus den Ru-tk.Kmen, Beinen oder anderswo angesetzet,^ «eiche, luemi sie ein wenig Geblüt ausgezogen,mt Armen Wasser abgelöset werden. Auchßidireekenc Zug-Köpffe, welche insonderheitWUe von gefährlichen Orten abziehen,undDimurcn gebrauchet werden. ,

eine Flite, oder Schrlopf-El-fvisterScbröpf-Ropf, oder vmtosa, Cucurbi-»!<Daiint,islei>igläse>n-silber»-meßing-zin-»ckr auch hornercs Gcsässe, dessen Grundiia mnig breiter ist, alS der Eingang. Sie, «ckii Meiniglich auf zweyerley Art appli-; cichiaimder ebne Eröffliung der Haut,welcheli wiitriickneKepfenciinet, oder mit einer Lca-;l muiM imd zwar bey allen Kranckhcite», in«lchui inan eine anraaion machen will;«ihmlich aber bedienet man sich derselben,«der Apoplexie, tn der Lähmung und an-m dergleichen Zufassen, und zwar auf un-klchikdcne Manier, alsbcy dem Schlag setzetM sie auf die Schulter oder an der i'p« a,. ; M|| n die Weiber mit Dünsten befallen,«Mwa,, die Fläche der Schenckel,rm i«l dcr Paraiysi oder Lähmung, auf den-rpeiM mit solchem Accidenrgetroffen wor-wcrffen in die Mctalle-'Isipffe ein brennendes LümpleinSyappliciren es sodann«7 aiif des Menschen Leib, da es dannch« Sanhaiigtuiidsich ei»,äugt.dniik-m^,-' En im *! n,mr der Saame ist« m ungleich, nur daß

«iikÄ77» ^^°ktz und ein wenig,«A.fks)E»^'nenhi''gegen

'conttescarl'l die äussere, und

^-'ttmcrMsiu,7"^^chungdesGra-^^^o-fogIlv,?ortL feuiNe, ein'ifciÄ 11: Zettel, Memoria-WlieefotoSn? ^m^ au ^ cu ^ c verzeichnen,l «i&l 6 w ®Ä :sc '^ inMeß-Zei-^ zu thun haben, siehe Äa-

Scarus Sceletum 165$

Scams. ist ein grosser See, Fisch, der wiederkäuet,breit ist und dick, bey nahe gantz rund, kommtanGestalldem 8arg,i5 ziemlich gleich. SeinLeib istWÄrossen dünnen und blauen Schup-pen belLM auf dem Rücken ist er schwärtz-licht, und an dem Bauche weiß. Beyden Floß-Feder» hat er viel Stacheln; Er bat grosse Au-gen, dasMaul ist eben nichtgar groß, dieZah-ne sind so breit, als wie bey einem Menschen.Er lebt von Kräutern, z. E. von der A!ga, .uttbfrißt gar keine Fische. Man hält ihn für dencintzigenFisch der wiederkäuet: etliche rechnenihn unter die Arten dcr Börschc. Er hält sichin den Klippen aus, in Sicilien, in Asien , inGriechenland . Er ist gut zuni essen: seinFleisch ist zarte, mürbe und leicht zu verdauen.Die Leber soll gut seyn zu der gelbe» Sucht, dieVcrstopffiiiige» zu heben, wenn er gegessen, odergetrocknet und gepulvert, mit blancken Weineeingenommen wird.

8cecactiul. Paslinaca Syriaca, Isteill frembdGewächs, welches die Araber halb Loca-

chium, bst(b Lichimum. bstlb Alithimum J»

nennen pstegcn. Sein Stengel ist niedrig undknotig, trägt Blätter fast als wie der Terpen-tin-Baum. Die Blüten sind den Veilgengleich, iedoch viel grösser. Wann die sind ab-gefallen, so folgen ihnen schwartze Körner, sogroß als wie die Erbsen, die werden Cuicuioder Kiikü genennct, und sind voll .si'iffcSEaffts. Die Wurxcl ist knotig und vollerAderii. Dieses Gewächse wächst an den Wur-tzeln der Baume, an schattigen Orten, und istsehr rar. Die Körner, Culcul genannt, ma-chen Lust zum Beyschlaff, und befördern dieEinpfängniß, wann sie gegessen werden. DieWursel ivird eben auch darzu gebraucht.

8ceierum.8^eleron, cinTodten-Geripp,Bein-Gerüst, ist eine Zusammensetzung aller Gebei-ne des Leibes, bey nahe in ihrer ordentlichenSituation, deren Man unterschiedlichem dengrossen Anatomie-und Kunst-Kammern, in-gleichcn auch bey den Herren Medicis undChirurgis siehet, als welche letztere an eini-gen derselbe» theils curieule Obscrvationeshaben, theils Osteologiam, (die Lehre vonden Beinen ) daran üudiren, wie dann auchdie Anatomie in der vemontlrarion bey demSeele oder den Beinen anfangt, als welcheallen andern Theilen des Leibes, zum Grun-de, zur Haltung und zur Stütze dienen müs-sen. Mau zehlet aber deren gemeiniglich aneinem solchen Todten-Gerippe 250. nemlich61. an dem Kops, 67. an dem Stamm, 62. anden Armen und Händen, und 60. an denBeinen und Füssen, wiewohl man diese Fahlnicht wohl denwiistriren oder determinirenkaii, weil derselben einige mehr und andere we-niger haben, z. e. einige mehr °ssa sclnmoidea,Zähne, und Beine andem stemo als die an-dern : etliche haben wieder eine grosse Anzahlder Schließ-Beine an der fotura Lamdoidea,andere gar keine. Das vornehmste, welchesan einem solchen todten Menschen-Geripp dmSpectaroribus gezeigetwird, seynd die üixur-ean der Hirn-Schale, die Creutz-Nath, Win-ckel-Nath, Pfeil-Rath, die Hirn-Schale selbst,