«&9 _ Scelvtyrbe Schaaf
os frontis, offa fincipitis . des Hlliter-HaUpts,vcciplri-, des Vorder -Haupts, offa rempo-rum, der Schläfe, os baülarc, bgsLlrund-vder Keil-Bein, os cikriformo, d'^^xiebför-nttflc oder schwamniichte Bein, hieNcr undunter Kinnbacken-Beine, die Zähne, die>»ci-lorei, oder die Zerschneidende, oben die Au-gen -Zähne, unten die Hunds -Zähne, mola-res , Backen-Zähne, deor-5 sapicntia:, aiveo-ius , das Käsigen, darinne die Zähne stehen,Wurneln der Zähne, spina dorsi, Stncfgrab,vertebrae CoHi, dorsi, lumborum.Wirbelbei-jie, os sacrum, Brustbein, Rippen, Achsclbein,Llavlcula , SchlüM-Bei», os coxae , pelvis,oshumeri, das Arm-Bein, offa cubiti, Ellen-bogen, die Ellenbogen-Röhre, die Schiene,«clacarpl, die Beine der Ha»d-Wurkel,vffa naera-rarpi.vffa dlgirorunx, os temoris, das Scheii-cke!-Bein,offa ribi-e, die Schienbeine,Waden-Beilie, ipina, die Grade, rnola, parella, roru-I», die Knie-Scheibe, offa tarsi, os calcanei,talus seu os balistae , der Laufs, offametatarsi,offa digitorum pedis, deren ihre sämtlicheBeschreibung unter jedes Glieds oder Theilseigener Benmnnng z» finden. In so weit alsdie Zeichen-Kunst die Beschreibung eines 8c--lerons ccfodert, so wird dasselbe von den Mah-ler- und Bildhauer -Academien in drey Theilgctheilet, als in den Kops, den Leib und dieübrigen arrsserstenTheile.
Scetocyi-be, ist eine Vorstellung des Geblüts, ausdem darinn herrschenden Scharbock herkom-mend, daher auch aquascelotyrbes eil! wlderden Scharbock dienendes Wasser gcnennetwird.
Scenographia, das pcrspectivische Aussehen, isteine solche Vorbildung eines Cörpers, z.E. ei-ner Vestung, eines Gebäudes, da man nichtnur die vordere Seiten und Höhen, sondernauch eine oder andere Nebcn-Seitcn, nach denRegeln der Perspectiv - Kunst, also vorstellet,daß in den Neben-Seiten die Linien, wannman sie verlängert, in einem Punct, (den manden Augen-Punct heisset) endlich zusammenlausten.
Lceprici. f Pyrrhenica Sesta.
Sctpticus . ist einer, der an allen zweiffelt, und da-vor hält, daß inan nichts gewisses missen könne.
s. Lex.Philos.
Schaaf, Ovis . Erebis . dasweibliche Geschlechtvom Widder, ein zchmes, furchtsames undWoll - tragendes Thier, welches bald weiß, baldschwärm bald braun, oder sprcnglicht an Farbeist. Es wird zu den Widder gelassen, wann esr. Jahr alt, damit es länunere, da es dann 5.Monat trägt, und hernach an einigen Orten«in cintzigcs, an andern hingegen 2. biß 3.Lämmer bringt. Man achtet die weiffcnSchaafe vor die besten, weil ihr Wolle demKäuffer am angenehmsten und mehr zu ge-brauchen, als die farbige ist. Sie werden aneinige» Orten des Jahres ein, an andern r.mahl geschoren,nachdem es die Art der Weide,oder auch selbst der Schaafe, zuläßt. Eben die-se Ursachen machen auch den Unterscheid in derMoste, wovon immer eine zärter und mildergls die andere, auch diesrrwegen die Englische
Schaafgarbe Schachtel- tut«
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die Schaafe, um ihre Milcbuit^.-macht davon gute Käse. Der Min d
Gärtner„u,.dAcker/-Le..LLi7L
aus den Därmen werden die destciiTii,,macht; wie auch aus den Klauen keim" §Haute auf gewisse Art zugerichtet acbm fa«ament. Das Fleisch ist schinackM„Uhasst, und dienet den Menschen wk S"'rd die Schmier-Mdas Settunb dte LxcremsncsMgM %
Schmier-Wolle legt tarnt äusserlich aMi.!schwulsten zu zertheilen. Das Fett wird«
der die rothe Ruhr und Colickc-iiigenWW;
komm. zum Elysticren und Pomaden, MiLorbeeren diencii zu erweichenden untafclendeii Umschlägeii. '
Schaafgarbe,GarbeMillekoiium,ei,>5,M
so an trockenen Orten wächst. EeiiieWter sind nicht zu zehlen, die Blänileiiimijoder Fleisch-farb, uiid koininenin kleiiicnAscheln. Es ist ein sonderlich Wuiid-ÄM,innerlich und äusserlich zu gebrauchen.
Schaaf-Laus, s.kicinus.
Schabaracke, s. Hunde en bottt.
Schädels, Larpey, a,«rp», heiß Mach,,,schabt oder in Fasern rerpstülktttttiWstiidie Wunden gelegt wird.
Schabe-Nester, s. Lcalpelluin.
Schaben, s. Asselwurm.
Schaben-Rraut,Gold-Rnöpflein,Ä-»»>a
Vtrbtscum lepupbfllum, wächst an deilWickli
der Gräben, Mheii und Teiche. AS imsamt den Blumen ist gut wider fcie ®nt|un;düng der Augen, item, die Haare Mast»bcn, und die Motten aus den Kleider» M»treibcn.
Schach -Spiel, ist eines der edelstem-i»eü>dencklichstei! Spiele, so die aserffamt tti»den habcu sollen, welches fast unter uMl»tioiie», ja so garbeydeuMoscomilmWiiiund Änicricancrii üblich, und sind unter ttuDeutsche» die Bauren znLtröxleiiiiiM-städtischen sonderlich darinncerfahren.^«der Beschaffenheit dieses Spiels hat HerkijAugustus von Brannschwelg-hiiiieburgMdem verdeckten Nahmen Lustavl seienu»gantzes Merck geschrieben.
Schacht, ist ein in dieTieffcadgchMtS»oder Weite, wodurch man „idiePeMWfähret, und Ertz oder Berg heraus st«
Schacht, heist auch das viereckigte <»>«»oder der Kessel ausm hohen Ofen, tw»n «Kohlen und Eisen-Steine ausgegedensdripstürxctwerden.
Schacht adseigertt, s. A'oftjgern.verschlagen
denselben mit Puten
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Schacht auszimmern,,bauen, daß er nicht einbreche.Schachtbelittcrn, s. Demreril. ,Schachtel-Halm, «Nken,..N
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