Schattireir Scheere
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iTtoÄtän «egcn über, einen«ch ,M Grösse und F'gur proportlomrten
bev'den Mahlern dem Ge-Äd-,«eS den Schatten prasentiren soll,M dmckle Farbe geben. , .
-ck-a-<öcabm, wird iusgemem diejenige vcr-t°!k»e D-mühu»g genennet, da man weid,ml-b-i an citiern Ort verborgen,und wohl garmW Geijlern besessen seyn soll, durch aller-hwdBcschweruiigeii und Zaubcreyen zu cntde-
w-iff-, bey der Seefahrt, wen» die^L»s»>linten aus dem Schiffe stehet, obenW»m gezogen, eingewickelt, und um denSiukseschlagcn wird, welches zu geschehenMdieEchalupe, wenn sie ani Lande ist, zu-myibkrtiffen, oderauf derSee den surnberUmibiilliite überkvinmene Gefahr zu erkeii-hchsu geben, das wird eine Schau genennet.xidam',s.»orror.
Fchao,Herren, s. Geschworne.
£(j)«uit1,f.Spuina.
sdiawt, tt bmau, bedeutet einen erhabcncnOrt,MKeMe, wie ein^-»rrum, eine Schau-Whiie, Langer, Richtplatz, Gerüste für dieAMchreyer.
Zibauplay, s. Illcarrum,xidailstuck, s. Medaille.
ßchm,Troffen, werden die kleinen StückgenLei genennet, so von Bergleuten Zierlichkeittiilderzur Schau aufgehoben, oder dcnKäuf-fern jum Ankauß bessern Muth zu machen, vor-Neiget werden. Sonst ivird es auch geiivm-iiiai fyr das von allerley Stuffen und Berg-fai, so durch besondere Küt-Kuiist und vic-liiBergÄämierndc. die Arbeit desgantzenTaMiuies vorbilden, auf Hvltz zusanimengekteWesen, so zu Stuben-Zierrath ausbe-ttflsKn wird.
Decken, ist eine sonderliche Art Pferde, derenc°»lkm! boh den sonst 4 . bekannten Haupt-pttn abgehen, so, daß solche c:ouieurs mit"idm vermenget seyn; solche zweyfarbigeAlrde nun werden in zwcyerley Haupt - Far-bmvertheilet, als Schecken, deren die besten,hmitz.Farben gefleckct, und Schimmel, mel-wemettrnm entweder Apffel- oder Spiegel-W»Ml, Schwäre - Schimmel, Roth-vMMch und welches die beste» seyn sollen,die gllegmwder Mücken-Schimmel.M»-rMeiffei,ist eine Punne, welche unten8 EMs, w>e eine Feile gehauen; es wird«jalchcr der Grund in der getriebenen Ar-b" rehefs rasttt kraus ge-
"ird zutzalle das hart verbrannte Saltzwelches sich unterm Sieden in dieb m a,jlegtt,uiid »crhindert,daß das FeuerÄn ^^kwurcken und zuSaltze ma-
ein kleiner eiserner Ham-dÄ'b-2 «^enen Stiele, mit weichem
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I waches
Scheermesser Scheitholt 1666
aus 2. Facen bestehet,die einen einwärts geboge-nen Winckel inachen.
Scheerineffer, s.oiovakula.
Scheffel, ein bekanntes Maaß trockener Sachen.
f.ModiuS.
Scherbe,heist 1) die auswendigeFläche einer Uhr,woraufdie Stuiiden abgetheilet, 2) die rundenHölyer über dem Schacht aufdem Stege, dar-auf das Seil laufst, 3) bey den Künsten das Le-der zumPumpen-Werck. s. Rolle.
Scheiben -Aeulen, sind auf Glas- Hütten diedurchs Rohr groß oder klein geblasenen GlaS-Keulen oder Ballen, daraus die gemeinenSpiegel-Scheiben formiret werden.
Scheiben raffen, heist beym Schmelken, wennabgestochen und die Schlacken abgehoben wor-den, so erkaltet der obere Theil des Steins oderKupffers, und last sich wie ein Kuchen von demnoch heiffen Theil abheben.
Scheibenzieher, s.Drakziehev.
Scheide-Banck,heist inBergwercken dieWerck-statt, worauf das Ertz geschieden wird.
Scheide - Ery, heist das ausgeschlagene Erg.
Scheide-Glas, Scheide-Tvichrer, s. Lcxara-
rorium.
Scheid-Eisen, heist der Hammer, womit dasEck geschieden wird.
Scheide-Lölblein, s. ctucurbir,.
Scheide-Runst, heist die Kunst alle natürlicheCbrper aufzulösen. Wen» solches mit Metal-len geschieht, heisset sie au# Ars fusoria, ^fi-»«■&', sonst aber insgemein chemia.
Scheidel-Puncts-Tircul, f.Verticales Circuli.
Scheide! - Puncts - Guadrant, s. czoallranr
verticalis.
Scheide-Münye, heist allerhand kleine Mündevon geringen Werth, die bloß zum täglichenEinkauffkleiner Sachen dienet, und dcrgrobenMünke entgegen gcseeet wird.
Scheiden, heist, vonden Ertzen denttnrath ab-schlagen ; item, ein Metall von dem andernscheiden.
Scheide,.-, heist derjenige, der das Erg von tau-ben Gangen und Bergen abschlagt.
Scheide-Saffr, s. ^icnliruum.
Scheide-tvaffev, ^gua fort s, bestehet aus Vi-triol und Salpeter, und wird verfälscht, wennder Salpeter nicht rein ist, und viel Saltz hat,oder an statt des Salpeters Alaun oder Arsc-nicum zugesekct wird, da denn mit einem sol-chen Sckeide-Wasscr in Scheidung des Gol-des und Silbers grvfferSchaden gelitten wird,indem solches Scheide-Wasser viel raubet,oder auch matt wird, daß man 3. bis 4. Loth ha-ben muß,da von dem rechten i.Lorh genug wäre.
Scheidhslr, ein Musicalischcs Instrument, soeinem Scheidholtz gleich, von z. oder 4. dün-nen Brette! n zusammen gefüget, oben mit ei-nem kleinen Kragen, darinne 3. oder 4. Wirbelstecken, mit 3. ober 4. mcßingenen Saiten be-zogen, darunter drey in unisono aufgezogen,dieeine aber unter denselben um eine Quinte ho-her, oder auch eine von den dreyen um eineOctave höher. Unten bey dem Steg schlägtman immer mit dem Daumen an der rechtenHand über alle Saiten her, mit der linckenaber fahrt man mit einem glatte» Stecklei»Ggg auf