,66z Schaf-Garbe Schallmey
^Schalotten Schatten
8. Simri, und das Simri 4. Dietzen oderVierling.
Schaf-Garbe, s. Millcsolium.
Schaf,^äutlein, f.Amnios.
Schaf-Rra»t, f. Boramez.
Schaf-Laus, f. Ricinus,
Schaf-Mulde, f. Leufch-Baum.
Schaf-evrge! oder Schäfer-Pfeiffe, tibia utri-cuiaris, ein Dudelsack, dessen Wisse, woraufman vorncn spielet, kein Daumen-Loch hat,und darinne von dem Polnischen Bock unter-schieden ist.
Schafft, kNanubriutn, «yfjfto, heisset bey denBüchsen-Schmieden das Hvltz, worinn der?
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ist auch eine Art Meisten unterwercken, ,0 Schallmryen hch,M $.5™Thon hat.
Schalotten, s.cep,.
Schaft-Jahr, s.juIianusarmmMmHi,,
Scham-Blnt-Adec, f.Venapudenda.
Scham-Rraut, f. rNcssestinckende.
Scham-Zünglein, f, Ciituris.
Schande, heiffen dieHaliornmdasrmdeKcke Tuch oder Fily, welches sie vor dieMtzlngen, wenn sie dieSaln-Körbe vvnde»Luj-bäumen abheben, und a» einen onbernCttioKothe tragen.
Laust und das Schloß eines Rohrs, Flinte, Pi-! Schanaen, sind kleine, wider einen MM«
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stvle!c. eingefassct ist. Dessen hinterster Theilwird der Anschlag geiiennct. Die dergleichenArbeit machen, heiffen Büchsenschaffrer.Schafft oder Stamm, Scupm, ii tust«, le tust,ist in der Bau-Kunst der mittlere runde Theileiner Säulen, der unten gleich rund, aber wei-ter hinauf allmählich dünner wird, wie derStamm eines Baums. Daher wird desSchaffts unterer Theil Scapus teres, der gleichdicke Stamm oder Schafft z der obere Theilaber ncnpus commäne, her dünne Stammoder Schafft genemiet.
Schafft, heist am Stiefel das, >vas das Bei»deckt, vom Knorren anbis an die Knie.Schafft,Gesimse, s Säulen, Fuß.
Schafft-^eu, Schafft --Kalm, Schachtel-halm, Roßschwantz, Etjwftutm, Hippum ,istzweyerley, groß und klein; beyde haben rnn-de hole Stengel. Jenes hat an statt der Blü-then traublichteGewächfe und eine weiffeWur-ycl. Das kleine hat wciffe Blüthe» und eineschwaree Wurycl, so sich in einen HaussenGlieder zertheilet. Es wird dieses Krautmeistens in Gräben gefunden, und zum Blut-stillen und Geschwüren, auch zu andern Zufal-len der Nieren und Blase gebraucht. Daskleine brauchen die Magdczum fcheuren.
Schale, s. Lorre».
Schalen, nennet man das Horn um der HirscheLäuffte herum, it- die vordersten Klauen amiedwcdcnLauff.
Echal-Ery, ist Erk oder Berg, so sich vom gan-ten abgezogen oder loßgegebcn; bey den llnter-Haryischen Bcrgwercken heist es ein StückeEr«, so vom Feuer zwar loßgebramit, aber nochnicht herunter gefallen ist.
Schal - Hölyer, sind gespaltene Bäume, Nochnicht so starck als Röhr - Hölycr, so in denSchächte» hinter die Geviere gelegct werden.
Schall, f. Don.
Schall 5 (Bläset - , Vitra anaclastica, sind untenplatt-runde Gläser mit einem Halse von mäßi-ger Länge, in welche, wenn man gemächlichhaucht, so tritt der Boden tnit einem Krachen Iauswärts, ziehet man den Athem eben also an ,sich, so begiebt er sich auch krachend wiederhinein.
Schallmey, ist eine Wisse, so von den ttamboissäst ausgedrenget worden. Sie ist von deinttaulboi-l„nerschieden, daß sie kein Daumen-Loch hat, und stärcker zu blasen ist, daher aucheinen stärckern Laut siebet. In den Orgeln
feindlichen AnlauffinEil auUewer^f-""oder inchr eckigteDcstungen. diemtiii-t-n heiffen Redvuten, die aus laumBimbestehen, Srer„-Scha»tzen.
'"‘ unnkr - öelssmtiWMArbeit - Leute, die bey emer Armeewerden, die Wege zu bessern, mid SLatimauszuwerffest.
Schany-Rörbe, 6 crrr. Gäiim, heiffen Miß
lerhaudReiß-Werckgesiöchtene,NdMNiii<
gefüllte Fässer, womit man sich gegendeMbedecken kan.
Schanyl oper, ist ein kurxerSbepRock rni fccken Frieß odcrTuch, welchen dieEceMden anziehen, wenn es kalt ist.
Schar, heiffen dicBergleuteöenLinWt»Schacht und Tragestcmpeln.
Scharbock, f. Scorbut.
Scharen, heist bey den Bergleuten, «imGänge zufainme» kommen, und sich«»-dcr schleppen.
Gcharffe lNeyen, sind Stücke von Mit«;deutlicher Größe, die biß 96, >Mü ik«schicssen, und dahcro fast bloß zurKenMiiZeughäuser gebraucht werde».
Scharfffchicsse», hciffct, Ivcnn diekonrAlciil Gewehr oder grobes Geschüß nicht Ämit Pulver laden, Mderuauch eine W«eiserne oder steinerne Kugel anffeycn.
Schar-Gange, seynd aufBergwerckenM»Trümmer, so dem Haupt-Kauze jii|«Äwenn solche Gänge einander jujaUcn, »?inan: Em Gang scharretdem ander»,°litem, Ein Gang örtcrt dem ander»;«>oder, d,e Ganue schleppen sich miiein»der. Zu Frcnberg heiffen Schat-«M>ehe Gange, die nicht gerade aufMorgcn, »taa. Abend oder Mitternacht, sonder» nn»
tag, Abend oder
tel solcher Hanpt-Oerter, alszwiichcii'r,und Mitternacht, und so fort, zu stmchcn.
Scharlach, Scharlach.Lraur , SchatteyiHor/ninum.
Schatsach-L>av>», Scharlach.-Beer, (Mmt$btnnn.
Scharp,s Mixtur.
Scharte, Färber-Scharte, f. Smatalt.
Schalten, ttmbra, entstehet aus Vcrniindkki«oder ganxlicher Beraubung des Ws w fnem Ort, um welchen es liebt ist. iMWkommt von duiickeln Lörpern her, Me «>'Licht-StraHrLuutchtdnrchsichlO"' "M
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