,« 9 Scherbe Schiede-Schacht
(Scherbe ist in Bcrgwerckcn ein von BretemW«!»gckrtes viereckigtes Gefäß, worm-m daSW pstcget gen-essen zu werden, undjK» in einen folchen Ererben 4 » Eentner
Sc^beteberTserbet, ist bey den Türcken ein ausMumdZucker gemachter Tramk, mit et-«©Mncn, fast wie unsere Liinonade, zube-
n,Aufzug, Zettul, Scarnen, £W.ficiüfiote Webern das Garn, so auf den Wc-hichhlgepgen worden,und derEinschlag dar-Böli, eingeschossen wird.
Tce«>n, nennen die Bergleute die Flache deshangend oder liegend.
S ; y is, ist die Disposition des Leibes, daherSshetica febris, ein aus solcher Leibes - Di-fsoStion berkomniendes Fieber. Es wirdM dem yectic- Fieber entgegen gesehct,«il es leichter als dieses zu curiren ist, undM so liess als das Hectic- Fieber ins Geblüt
tiip««ft. t t .
§i>!une, «orrcom. em bekanntes Gebaucharm-ntn »nautzetroschenes Getreyde, Stroh undhkiiaufbehalten wird. Zu beyden Seiten isttintam, die Banse genannt, allwv das Ee-tmde in Garben aufgeschobert oder gebansetmd. Darzivischen ist die Tenne, welche mit««lem taimeii wohl ausgeschlagen und geebnets»so!l, damit das Getreydedarauf rein aus-«ideoschen werden kan.
Schiatica»Sf. Aithricis«
Schiebt, ist 0 eine gewisse Zeit zu 6. z. bis 12.Amben, so lange ein Bergmann nach einan-der an seiner Arbeit bleiben muß. 2) Das vier-KMeiner Zeche, oderza.Äure. ;)Was««lmimahlgcschmclketwird, z. E.über einenWen Ofen werden g 6 . über einen krummenLstn 24 und über einen Stich-Ofen 12.EÄchten auf ein Wochen- Werck gerechnet.4)Wenn ci» Bergmann von seiner Arbeit ge-bet so lagt man: Er hat Schicht gemacht.
cin_%if[e, heist, wenn sieb die ArbeiterbesmEalr-stedengleichergestaltin 2. Schtch->en,oder gleiche Haussen eintheilen, dergestalt,W tedc Schicht der Träger, Haspeler, Stör-ket linb Zapffer,in einem Tage-Wercke, odermiirliiidzwansigStunden, beynahe zwölffAmdcn arbeitet, als erstlich sieben bis acht,um hernach drey bis vier Stunden ; jenes™ ,e grosse, dieses die kleine Schicht ge-
einmahl von einem
ber vierdte Theil einer Ge^fecn ^»schafften bauet einetpLN^'^esnennetmaneineSchlcht.SÄ*"' ‘st “»st»«» r» arbeiten.
U * meister, s. Berg,Schichtmeister.
riAm^^""''^le,i!eArbeitredlichver
KKLM-
beissen die Tischer dasjenige
ÄUÄÄ eWoben rotr,?/ ate inbei
dbe-Schgchr, heist eins Schacht, f»de
Schiede-Schacht Schienbein 1670
Marckfcheide wegen ins Feld getragen oder ge-suncken wird. Daher heist
Schiede-Schacht ins Feld tragen, bey denBerg-Leuten einen solchen Marckscherde-Schacht sincken.
Schiedsm.mn, s. Arbiter und Atbltrator.
Schiefer, Schiefe!-Äestem, Lapis scissili»,^tfviwye, heist das Gestein, welches sich mir aufeinerley Weife, der Breite nach, und nicht auft<nKlüfftci> spaltet.
Schiefer , Biau, eine gar feine Gattung Berg-Blau, so wie Sand, oder Erde am Schiefer-Steine hanget.
Schrefer-Gebürge, ist ein geschmeidig Gestein.
Schiefer Geschworne, s. Geschworne.
Schiefergri-n, s. Berggrün.
Schiefer versetzen, heist, das unartige an dieOectcr stürnen, da die Erge wcggenommcirworden. Weil nun in diesein Bergwerck dieErtz mit Feuer loß gebrannt, können keine Ka-sten geseyet werden, daher wird eine Mauervon Schiescrpanen oder Stöcken davor gezo,gen, daß es im Vortrug bleibet, nnd nicht her-ein gehet.
Schiefer-Weiß, wird aus gegossenen Bley gc-macht,wenn nemlich dieses zu dünneii Blechengeschlagen, heriiach also, daß eines das anderenicht anrühre, zusammengerollt, und in einenTvpff, wvrinnen kleine Stanglein gelegct, undguter scharffer Eßig enthalten,endlich mit betnalso angefüllten und wohlverstopfften Topffineinen Mist-Haussen verscharret, und dreyßigTage allda gcleffen wird,»ach welcher Versties-sung der Topffheraus gelanget werden kan, dasich denn das Bley ven dem Eßig Dampffalsodurch'reffen und ecrrvdirt bcflndLii wird, daßes gank zerbrüchlich und von weiffer Farbe ist,woranfes völlig in Stücken zerbrochen, und ander Lufft getrocknet werden muß: alsdenn mußes schön zart, aus-und inwendig weiß, inanS-ecleseneii Stücken, und mit keinen schwarvenSchiefern,»ielwcnigcr andern kleinen Unrats»vermischet sey»,der Gebrauch ist bey den Mäh-lern am besten bekannt. Aus diesen Schiefer-Weiß, wenn es alsdenn >m Mörfel oder auf derMühle zerstoffen, mit Wasser angerühret, undzu einer Massa in gewissen Formen zu kleinenKuchen oder Kegeln getrucknct ist, wird es zumBlcyweiß oder Cerussa, davon das besteau§Venedig, das meiste aber aus Holland kommt,wiewohl dieses lentere auch vielfältig mitKrei-de vermischt ist, das Englische aber noch mehr.Das beste Bleywciß ist, welches schön weiß,zart, und dabey hart uiid recht trucken, auchnicht brüchig ist; was aber gern von einanderfallt, oder sonst ander» Unrath in sich hat, sol-ches ist zu verwcrffeu,weil es gemeiniglich nichtwohl getrucknet, ehe es eingepacket ivorden.Heutiges Tages wird auch viel in Nürnberg nachgemacht.
Gchieinann, Esquiman, bey der Seefahrt, einSchiffs-Bedieuter, der des Hoch-BotmanusGehülffe ist, und sonderlich die Pompe» in fei-ner Aufsicht hat.
Schienbeili,ckHa, Gaeme.Canna Major Fo-die Majus, ist das gange Theil zwischen demKnöchel und Knie gelegen, dessen Voodertheil
Egg - so