EW-Nobel Schiff-Portiones
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Saline fflöW«. die auf einem plattengdjiff «tack auf einen Fliiß gelegt, und dc-m-N'ff-r-Rad von demStrohmuingctr,c-
-Nebel, Hcnrichs-Nobcl, eine güldeneWill, in der Größe mies Rvseuobels^doch,,me leichter, hat zum Gepräge ein Lchiff
eJlljf.Bed)/ Pixnavalu, auch ZopiiTa ,ivird
«m fiMteen Pech, mit gemeinen Hark,ftiff«, i,nü Theer »nter einander geschmvl-gcu bereitet, und von den Schiff-beuten gc-
NWsuiis, ein Gewicht, ivvrnach schweretck» gerechnet werden. Es haltao-Liß-ffa>d,°der;°o, Pfund 5 )vlland»ch, und kvmtteiiubemit derItaliöner,Spanier und Frau-fei'oi C3rgo oder Charge übemn. Es ist bei)«Seil Limvehiier » an der Nord - und Ost-Seesemiichlich. ^
xLi'lpumpemnachev, verfertigen durch ihre»ist ein solches Instrument, vermittelst des-to, das Wasser aus den Schiffen gank füglichkM-cpi»iipct werden. Ctesibius soll die erstenW lfik-PiiNivc» erfunden habe», und unterWelkn >uid sonderlich derSinescr ihre üder-all kviißlieh; selbige werden von vielenk lecke» gemacht, nach Art der Wasser In-Üti«i',ten, daniit man die Garten wässert,derÄgc nach, »nvendig an die Schiffe gchefftet,unb eböpffen dieselben so wohl, daß ein cingi-zer Mann sieend milden Füssen ein Rad trei-bt gleich als ob er eine Stiegen hinaufgicn-ge.mib kan solider gestalt in >. Viertel-Stundem Diees Schiff, wenn es schon voll Wasserii.Msgcleeret werde».
tzchift-Ladung, hält 100. Last. l. Last 4000.8«d vderio.SchiffPfnnd. i.Schiff-Dsund20. W-Pf»nd, oder 280. Pfund. 1. Liß-Pfund
I'fuiib. s. Cargason.
kchiffo-part, das Antheil, so ein Reder an ei-nem Schiffhat. Ob ein Chri>t mit einem Ju-ten Tchiffs-Part halten möge, wollen einigeReebWelehtte zweiffeln, in den See-Stad-ien akr wird kcm Unterscheid gemacht,echlffs-portlones, heist bey der Seefahrt so«iilals was der Mann täglich an Kost, d. i. Es-sen midTrilicken, bekommen soll; denn heimM m Noth genau und knapp genngdenenarcheligenScesahrern zugeschnitten iverden,liNMlhict bie-etben allezeit, vvn der Lompa-e»>-, schrifftlich auf die Schiffe mitgegebenMrden, damitalles sein ordentlich, und destoWkingehensoll. Ein iedweder Gcliieincr hattie Woche vicrdtchalb Pfund Zivicback, des"AD^uncrstags 1. Pfund gcsalyen■ 5 )tcn|faseret) viertel Pfund gc-Tage desMorgens ihrerL" ''d steben Welches ein Backsvolck heist,^e» aus einein Backessen) emetieffe holuerne Schül-t r Löffel Butter drn-
und Abends so viel dünn ge-M>"»«» d«Y Fleisch-Ta-^eS,Ä Be i;® l ' b!C1 ’; Dann bekvnmita^^^"l°»ielBra»tewein,'Eechzentheil von einem Quart in drey
Schild Schildercyen 1674
Fleisch-Tagen aber an statt des Branteweins/ein Achtheil vvm Quart Spaiiischeu Wein-Ferner bekommt ein Backsvolck ziisainmcndie Woche acht Pfund Buttcv, es wahret aberdie Butter kauin 2. Monat, hernach wird anstatt der Butter, wöchentlich anderthalbQuart Baumöl und 2. Quart Eßig gegeben,alle Tage bckomint iedweder 1. Kanne Bier,welches ebenfalls kaum einen Monat wahret,alsdann bekommet ein jeder eine Kanne Was-ser. Auf die gange Reise bekommt auch einiedweder 4. Käse, deren einer nngefehr 6.Pfund wieget. So lange die Schiffe aufder Rhede liege», wird alle Tage Stockfischgespciset, inglcichen zuweisen frisch Fleischund grün Kraut, und zwar so viel als einembeliebet.
Schrld, ist ein also genanntes Bedeckungs-Ge-webr, welches zu Abwendung des feindlichenGeschosses im Kriege geführet worden, heutigesTages aber bey den meisten Europäischen Na-kivncn nieht mehr gebräuchlich ist,
Schild, bey den Schlössern wird ein zierlich aus-gefeiltes, bißwcilcn geädertes, blauaiigclaus-fencs, durchbrochenes oder getriebenes, auchverzinntes Blech, welches das Schlüssel-Lochund den Drücker oder Klincke verziere» muß,gencnnet.
Schild, bey den meisten Handwercks-Leuten, istdie vor ihren Häusern anhängende küpfferne,blecherne oder höltzerne Tafel, auf welchen ihrvornehmstes Werckzeug abgemahlet und mitUnterschreibung ihres Nahmens den Vorbey-geyenden oder nach ihnen fragenden kundge-machet wird, daß, wo eine Scbcer auf solcheTafel abgemahlet, ein Schneider, wo einSchuh oder Stiefel, ein Schuster wohne, undso ferner.
Schild einnehmen oder einziehen, heist, wanneinem das Handiverckgelcgct, oder die Werck-statt von ihm anfgegeben wird: inan sagt auch,er muß das Schild einnehmen, >d est ■ er hat soviel zu thun, daß er alle zu ihm kvliimendeKunden nicht bedienen kan.
Schild am willkommen, müssen bey vielenHandwcrcken die neugemachten Gesellen ver-ehren.
Schrldereyen, werden zur Ausziernng gewisserOerter vvn hohen und andernvornchmen Per-,fönen, ihrer Profeßivn, Stand und Inclinati-on nach gesuchet und üstimirt: also werden et-wan von den Geistlichen, die geistlichen Histo-rien und Abbildungen der Heiligen zur Auszie-rung der Kirchen: von Staats- und Kriegs-Leuten, gemahlte Bataillen, weltliche Histori-en, und grosser Herren Bildnisse; von Kanff-Leuten, See - Stürme, See - Hafen undSchlachten, fremde See- und Handcls-Plägc;vvn Frauenzimmer verliebte Dorstellungenund Kücheu-Stücke,vor andern hoch gehalten.Mit solchen Schildcrcycn wird an verschiede-nen Orten, sonderlich den Brabantcrn undHolländern ein besonderer Handel getrieben,dabey aber vomemlich auf die Kunst undArbeitdes Gemähldes, ob es ein Original vvn einemguten Meister, oder zum wenigsten eine Copcydesselben sey, Achtung zu geben ist, weil solcherGgg 3 gesteckt