Schlackenstein
Schirrt
,P„, t:e Arl-eitcr vor der grosse» Hii;c, diew d»! »Wen Merck-Löchern des Glas-
äWSeufße schlagen wurde, zu beswrmen.tciJr. pgcÄcn die Italiäncr die Icichmiligen' cbit ififfi juitumeit, welche d,e Mahler cnr-KicfMoemitte Feder, Kohle oder Kreide(iit«r|fcii; und dieses ist gleichsain noch eineWirkliche Geburt, welche, gleich den ,ungcnWm,durch öfftcrs belecken und verbessern,«,chl Mästet wachen muß. Eine andere Artder Kichniiiig sind die Profile und llmrisseMrabkrinchrziirBau-alsMahlerey.Kunst
Mim, eine Schnitt,Secspaltung. so an einemWdeskeidesgeschieht, daher auch8ck>tm».«Trmiiwg i» der Religion, Sch siinacici«Kt dicAsgcircnnetcn gcnenuet werden,wd,!. in eine Art eines Blutsteins, welcher«ftm Wenstetn gerieben, einen fchwarrenkOminchgiebet. Man findet ihiigcmci-chlrd i» dc» Ocker-und Eisen-Lergwcrcken.sAiirstein.
xchlc-ckcn, end alle die Unreinigkeiten, so vonden Eiben oder Metallen im Schmely-Ofenchchcii öder abgezogen werden : Denn wasin!rcib-tzerden von den Marcken geschieden«d, hasset man Gleit oder Silber-Stein,utiO schwimmet wie ein Gascht oder Schaumenf dem Silber. So mancherley Metallober- ib mancherley Schlacken: Die Silbcr-iird,Blcl>-Schlacken find graulicht undschwMlicht: Zinn - Schlacteu lind etwassch«crcrlinb schwarncr, last wie ein schwarzerWem. Die Kupfer-Schlacken sind eineslhetiblaii die andern braun; Eisen-Schla-ckn aber sind voller Sinters und Wildig-lüt Lie Schlacken aber Schaum, welcherAbcm Glase scywlminet, nennet man Glas-Wüni, mid koininen von Sand, KießlingcnckerQuertze», und sind schnee-weiß und sehrWi». deswegen sie die Goldschmiede, und»cr sW Beschickungen macht, den SilberMcziise-e,!, damit dem Silber desto wem-
siPCrthnoKi»
Tchlaitm-Grubr, ist das von Leimen lind Ge-liKeilachabschüßig gemachte tzintcrthetl desMherdes, am hohen Ofen nach dem Stichtil,«de»dieaufm Vorherde deymSchmet-Pizckmmen gesinterten Schlacken und Ge-Mirebgezogen iverden.
Sch!ackm>H»krn, ist ein eiserner Hacken, dreyNccheilElle» lang, mit einem fast drey EllriileiigmciscrnengeholtenStiel, dieSchlacken damit vom Vorherde in die Schlacke»Gnidezu ziehen.
sch lacken sacken sich aus dem Spuhr in Zahr-Degel, heist, wenn die Schlacken aus dem
Am in den Vorherd ziehen, und sich alldatarnlen.
Schiacken-Gchlcht ist, wenn die OfemBrüchcm dcm Vorlauffer dmchgelaffen, in de>ELmelychlltten gewaschen, auf der Bühnen«gchrM,und die Schlacken vom Rost 6vü=mgeiiecuet, und durchgestket werden.vqlacken-Schlchr thun heist, wenn nach AnArmmig des Ofens,man erst Schlacken setzt.vGackmsrein, ist eine vermischte subtile Erde.
Schlafe Schlag 1678
von Arscnico und Schwefel, so sich von denScblacken abscheidet, Silber an sich ziehet undbehalt, s. auch Srein.
Schlafe, s. Tempora.
Scklagel, heist bey den Jägern die Kcslc, damitman einenHaspel einschlägt. Bey de» Berg-leuten ist es ein grosser eiserner Hammer oderPeuschel, welchen sie zum Verteilen und der-gleichen Arbeit gebrauchen. Drittens beden-ket auch Schlaget auf Bergwc.raen den Ortin den Gruben, wo einer auf -'wem arbeitet.
©cbUcte! bebauen, heist, wenn die Geschworneoder Steiger bey!» Verdingen die Arbe-t undGesteinbebauen, um zu erfasren, ob es festeroder gebrücher worden, wvrnack sodann dasEeding eingerichtet und daher die Geschwor-nen ihr Stuffen-Geldzugewarten haben.
Schlaget ist baun,, rdig, trögt die Kosten, istso viel, als es sind seine Anbräche vor Ort.
Schlägel löset einer den andern oder, trägtden ändern überrück, wenn gute Er- c nnc ein-brechen, daß man die geringern dadurch ver-rcichern, und auf die Kosten bringen kan.Schlägel und Eisen anführen heist mit Schlä-gel und Eisen arbeiten, geschieht, wenn mitdem tzand-Fönstel auf das Eisen geschlagen,und damit Erg oder Eesieiu gewonnen wird.
Schlage! und Eisen, werben bey den Bergleu-ten zusammen das Hand-Fäustel und Berg-Eisen genmnet. AufmemenSchlagel fah-ren heist, auf meinen ßrt fahren. Das istmir r-or meinen Schlägel begegnet.
Schlage - Schatz, ist auf Bergwerckcii ein ge-wisses Antheil, den der Lands-Heer, welchemdas Müntz-Nrgaic zustehet, wegen Ausmün-tzung der Berg-Brand-Silber, von jederMarck aus dem Zehenden zu gewarten hat,ihm verrechnetwird.
Schlammen, heist derjenige, der über de»Schlamm-Graben das Schoß-Gerinne wa-schet.
Schlamm - Graben, ist ein von Hvltz bereiteterKasten, dariime das Schoßgerinnc gcschläin-met wird.
Schlamm-Rüste, si Rüste.
Schlaf, Sommi, u Sommui, ist ein solcher Zustandeines Menschen oder Thieres, da die sonst ge-
' uvobnlichcii Wirckuiigen deräuscrlichenGlied-mästen, aufenieZeitlang, mcijicniheils aufhö-ren. Er pflegt gemeiniglich eingetheilt za
werden in s^mnum sctt pertelÄum»
bey welchem gar keine Traume statt haben sol-len, lind iwibmniun INI perteÄum, weicher mitTräuinen ; ingleichcn in st»mnum naturaiem,und minu 5 i vacu,aiem . Die Medicamentc,welche den Schlafvcrursachcn oder befördern,sind blareotica.kxpNotica, anod/naUIid Opiat*.
Schlaf-Fisch, f. Torpedo.
Schlaf-Sucht, s. Lethargus.it. Comavigil,.
Schlag, die «äanb Gottes, der Tropf, ~e/>»-
pUxia,a!tonitur$tupor,Stdtratio ir motims aUenituT,
wenn die Menschen hinfalle», Bewegung undSinne nachlassen, welches entweder von aus-wendiger Druck-und Pressung des Ur.fprtiilg-dcr Nerven, oder von'einem häuffigen dickentrüben Gewässer, so die Porss des Gehirits ckn-fullet und verstecket; daß darauf die Geister,Ggg 4 welche