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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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1701-1702
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jr-^^7(5nb0eroi(Tc platt geschliffenee *if so mau sich an vielen Orten, besonders MWn-ters - Zeit amter die FüsseMet , «nd damit schnell auf dem ge,rvrenSüdiiumdwiederfahret. Welcher gefahrli-Lin kliftarkeit sich auch so gar da- Frauen-siimmnn Heiland zu bedienen pfleget.

gchchp^eninEärtnerewstBaunlschcöpffen«xchwpssRops, s. scarillcarortuin.gcbvöf:'£iseit, f. Coelum, .

«jkfottr, Encaveurs, werden diejenigen gb-naiinf, welche Wein oder Bier in die Kellertaitp, und darzu ihre grossen und starckcns&kne, Rollen, Stricke oder.Seile haben,mit«Icheii sie die Fässer bezwingen können,ßchr-t-c, heiß auf Bergwercken ein Hammer,Meiner Seiten wie ein Meissct, auf deran-dttn mit einer Bahne, damit Eisen und Stahlm einander gcschroten und gehauen wird.EidcLttcleln, s. Alp«g*cötlei(l,s. Plica.

gdirötlirtge, heiffen auf Hammerwercken dieLlücklein Eisen, so von denTeulcnabgeschro-ten werden. , .

girätlingc, in Münyen, sind Stucklem Sil-ber, wen» ein Zain in Stücken zerschlagenwird.

Echcor, isiaufBcrgwercken das Gebäude indein Schacht, so das Einfalle» des Gesteins«bötet. 2) Das Gebäude an den Seiten derRad-Stuben, baß das Rad ungehindert gehenkau, sonst auch Schrotwerck genannt. 3) Daskleine Gebäude über dem Rade, svaufdem un-tersten Säul'Werek stehet, unö 4) wo viel Ge-niere auf einander geleget werden. Ein Ge-ste» aber ist von -. Iöcher» und 2. Kappen zu-smnicn gemacht.

echror hm fejnvestesGestein, dasheist, esist nicht wohl verwahret.

Eckror-lNeiffel, ist in der Gestalt einer Cretiiz-echlage oder Lreusschlage-Hammers, mit ei:»holnern Stiel, an statt der Pfiime eineEeherffe wie ein Kalt-Meiffel habend, mitwelchem das Eisen und Stahl auf dem Amboß«on einander getrennet und geschroten wird.Ernnißoist im Lisch-Trog abgekühlet werden,damiterseiue Härte nicht verliere.

^wt und Aorn, in den Münden , davon be-«ct Schrot das rechte Gewichte, Korn aber«gute und richtige Metall zu den Eeld-8wtc».

vchub-stoch-r, sind Löcher,so die quer durch denN'?ut gehen, dadurch dar Holtz auf dengegecket oder geschoben wird.wird auf Schmeln. Hütten das rundgeschmiedete Eisen genennet, so vorne an die

tarn? K|t 8C|tCcfet unb n bic Sonnt

>si der zehcnde oder zwölff-t Xkilemec Ruthe, und insgemein so groß,-ü e l st e ff^ e ,' d"t aber an verschiedenenml 1 tT 1? m 8 blc Elle, unterschiedlichetenfhm braucht man mai-sch D:"">-en oder Rheinlandi-

nmnder ber Königl. Pariser Schuh wch^s^

Schuh Schur-Haken ixeir

der Rhcinlandische wie >391 3. Se nfes, der

Londenschc >vie >350. der Nürnberger wie1346. drey viertel, der Leipziger, wie .3^7. derLölnische wie >220. der Amstcrdammischewie 1253. der Wiener wie 1400. der alte He-bräische wie >;yo. der alte Griechische wieiz;o. und der alte Römische wie 1306. s.

i.tx.

Schuh im Äeffel, ist das Hol::, darinnc ein stäh-lernes Pfämilein, in dessen Spur die Spindeldes -vöpels uinlaufit.

Schuhe, ivaren bey den Alten zweyerley Gat-tung, als - .Tceiuiibs >ie2?, die erste Artgicng,wie unseee heutigen Schuhe, um dcn gantenFuß, die andere aber bcmuide nur aus einerblossen Sole, wie etwa» die Lapuciner und an-dere uiscai«awmm Ordens-Mönche annvchzu tragen pstegcn, ivelchc man oben - n den Fuß,auf unterschiedliche Art, mit sehr künstlich ineinander geschlungene» Riemen bevestigte;und vbschvn die Schuhe wiederum aul man-cherley Weise geinachet waren, pflegen siedoch einige in diese füuff Hauptgattimgen ab.zutheilen, nemlich H >» m uUc>», so aus rothenoder Purperfarbenen Leder bestanden, zierlichgesteppetundausgenähet, auch anfänglich nurvon dcn Albanestsclicii Königen, iiachgchendSaber auch von den Römischen Raths -Herrengetragen worden. 2) in uncinac 5 .»,itausge-bozenen Spitzen oder Schnaubn. 3) i» pe-tones, oder kurve Halb -Stiefeln, dergleichenauch die alten Teutschen getragen zu haben,

CluverusCflöCisct. 4) im ochiunos, war rillt

besondere Art Schuhe mit unzemeinen hohenAbsätze»,oder Sole», und;) >n s -cc»», wo-von uilserc umioch gebräuchliche Sollen viel-leicht die Beucniiung erhalten, ob schon jenebey dcn Alten nicht nur biß an die Knorren,sondern biß an die Waden gegangen. DieMaterie, woraus die Alten ihre Schuhe gema-chct, war beydciiEgvptiern ein in dem »>>»wachsender Schilss, Papyrus gciiamit. oderbey de» alte» Spaniern Pfriemen - "ras undBinnen, wie etwa» noch heutiges Tages vonde» Liestsiidischen Bauern ihre Söul) ausBast zusamnteu geflochten werden. Sehr vie-le Nationes machten ihre Schuhe aus Baum-Rinden oder Holn, andere überzogen sie anstatt des Ubergeschühes mit Leinwand, oderauch aus Seiden gcwürckten Gezeug, ja es stiegdie Hoffart mit bcn Schuhe» endlich so koch,haß sie die Solcn gar aus silbernen Und gülde-nen Blech machten,und das Obergrichüh reichmit Gold, Perlen und Eoclgestcii>en stickten.

Schute,auf Bergwercken, heiffen HdiekurtzenSchwellen, darin» die Spieß-Bäume ruhen,2) die kleinen Hölser an den Kunst-Stangenim Geschütz, dadurch die Steck-Mgelgehen.Schuhe, heiffen auch die beyden krummenStücken unten an der Brechstange.

Schuh Flicker, s. Allmacher.

Schurssen Schürn wrrssen, heistaufBerg-wercken,wenn man am Tage einschlaget undGänge und Klaffte suchet.

Smür-Hacken, ist ein Jiijirumeut, damit dasGekröse vorgrichüret, oder das Feuer znsam.mengeschacret wird.

Hhh 2 Schür-