»70? Schür-Knechke Schuster
Gchnß-Baume Schwabe»
Sckur-Rnrchte, heiffcn diejenigen, sodcmAb-treiber zur Hand gehe».
Sckilrl, eineschwarteBerg -Art beyden Zwit-ter».
®d>ü. Loch, heist das Mund-Loch im Brenn-Olen.
Eck-.. Sckaoffel, ist eine breite Schauffel, da-mit die Ofen-Brücheaus dem Ofen geworsscnwerden.
Schüssel, heist bey dem Glasschlciffcn das knpf-ferne, eiserne oder niecallene Gefäß, in welchemdie hohlen und erhabenen Pcrspectiv-undandere Gläser mit Sand geschliffen werden,bis sieihre gehörige Erhebung oderDertieffungbekommen.
Schutze, s. 8->ß!ttLnu-.
Schützer ist, der beym Kchrrad-trciben Zeit desTreibens das Master schützet, und dasBrems-Rad bemmet.
Gchn.G ernorh, s. David.
Schrilrer-Dla«, s Scapul»,Schultcr-Wmckel, s. Angle d’Epaule.
Schu r, helft aus Bergwercken daö geringste, wasvon Ösen. Brüchen ausgehalten wird.Schürst', ist,) das Loch oder Grube,so nach Gan-gen und Klüfften von Bergleuten gemachctwird, 2) darein ein Lochstein gcseket wird,und 3) heiffcn auch Schbrffe die Löcher, dar-inne die Böcke der Lage-Kunst befestigetwerden.
Schürst-'Zobel, heist derjenige, womit man dasHoln aus dem gröbsten arbeitet.
Schury heist ist auf Bergwercken eine Ketteüber der Henge-Banck, damit die Tonne gc-faligen und gestürhet wird. 2) Die Ketten gnden Kunst-Stangen in Gruben, z) Die Ket-ten, so bet? Ineinandcrffigniig der Kunst-Stangen gebrauchet werden, 4) eine Kettevon dem Brenn-Ofen, darein dieKricke undder Bock geteget wird, und ;) ein Stücke voneiner Kette, damit das Holn, das aus der Gru-be lost gelchaffet werden, zusammen gerütteltwird. Schurtz am Dock, ist soviel, als dasHcinyeii-Scil.
Schuster, Suto-r. Nach 'nilM! Bericht, soff einer,Namens Koethius, das Schuster - Handwerckangesangen haben, wer er aber gewesen, undwo er gewöhnet, davon meldet er nichts, es istaber glaubwürdig, daß die Schuhe schon laug!vor Mosis Zeiten im Gebrauch gewesen, da-her auch Moses Schuhe an seinen Füssen ge-tragn. Die Schuster habe» zwar kein ge-schellcktes, aber doch init guten Ordnungenversehenes Handwerck, und müssen dieselbenvorZcile» 6. Stücke zu einem Meister-Stückeviawcn, nehmlich 3. paar Männer-Stiefeln,darunter eines oben mit einer Nat versehen,ein Paar Postler-Stiefeln, ein PaarWcider-Stiescln und cinPaarKinder-Schuhe, hiezuwurden dem neue» Meister zwey Tage angc-wicscn, au deren einem der junge Meister zu-richten, und an dein ander» schneiden müsse,doch durffren sie einige nickt vollkommen aus-machen 3 iveil aber alle diese Arten aus ei-ner sehr alten und längst abgekommenenMode bcjjande», haben sie solche vor einigen
Jahren geändert, und inacheninmlä^l.halben .n den Reichs - <St^ e telt , yte^nllvfi^^( S Sreund »um verkauften dienlicheStucke; nemllch ein paar Reit-Stl-l- mPaar Männer-und ein Paar Fm,«»,»,«Schuhe, ane nach der icbesmahl 9 « XSe» neuesten und stimmn Mode,li»ULampagne-Schuhundioba,», m tlll | MManner-ooer Me.ber.PaiUoffel», itffr „bcMiidcr mnge Me-fter zu mache»t».Die Schuhe werden zwar heutiges tedurchgehendS aus Leder geinacheticdvch^lct sich mancher dieses, manchcricaci, ali fc(fw Roß-oderPsiind - Leder zu Selen, z« d»Ober-Leder Juchten oder PrenßjsaEuetlichen beliebet schöner schwarzer Eerdw»,und denen, welche in der Trauer oder «»chzu Fusse, muß besagter Lordunn Mp*,,werden, damit er desto gelinder sey. itaPantoffeln nimmt man bald einen gefäin,bald umgekehrten Lordiian, bald einftalffsches Leder. Die Stiefeln löst mancher h-uund wohl wachsen, daß sie Wasser halte»,«»die Schenckel wohl belchnoen, nnderi, bie-gen sind sie unbequem, und haben (iclicbtmnJuchten,welche theils ga„ß,thcilsanfdcrCii-re ge>mnüret, oder aber niitKnepffenWM,men gemachet werden. Noch andere Wirf«die mit Filchbem abgenäheten Stiefel», mauch die leichten Ungarischen nnd MÄciiStiefclche». Die Gestalt der Schade im»theils »ach dem Stand der Pcrsonc», Htillaber der Beguemlichkcit nach cnigerichlchMdist diele aiiienoso veränderlich, daßdieAchinanchmahl breit, rund oder halb - rn»d pm-chct, die Absage daran halb hoch, W»drig, flach oder spinig von Leder odcrHchm-fertiget, und die Laschen offt breit, dÄMlübergeschlagen, und roth, weiß, oder «elipfüttcrt werde».
Schuh-Bäume, sind Höcker, so anfPliz»ckcn über den Schacht gelcgetwerden, das d«Bergmann sicher darunter arbeiten ran,Kfflctwacine Wand oder Kübel stoß würde, mch-rück in Schacht hinein stete. Es wird «eiiicSchuß-Buimegencimet.
Schure, Ärack, ein kurxes und breitesSEmit drey einfachen Masten, ohne Maji-Mi!,ivird sonderlich auf,der Ost - See gebraucht,Schutz-Engel,^-/«- TuteUm, Ist »ach klkCatholischen Meimnigchin gewisser Engel,einem gläubigen Menschen von &ptt ■ (W-ordnet, da» er ihn leite, führe und chchirm,gleichwie etwa» aufsolche Arthc i£is>^gei, über gantzc Länder und Städte die»ficht führen sollen.
Schutz-Girrer, st. Cataracta .
Schwäde-i, ist in Bergwercken eine beste»Dunst; denn wenn man letzet, cdermitKMdas Gestein hebet, so zeiicht,d,e«itt .<uu»Gcbnrae viel mörderliches Gisst wMw"Qualm zusammen, von den !chwe,elichbn»giffligen Minere» oder Ertzen,Schwaden zeucht mit dem Wärm st. »ter über stich, oder am höchste», nnc,^aber unter sich, oder am inedriglie», -ss.s-st!Stoften aus. Offt leget er" '