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Seiden-Wurm
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'mfinßtninwffe davon, die sehr theuerver-Ümdcit S° wird auch emc gewisse ArtAL'i«.-daraus geklbpffelt.Pei^n-Xbeberev, oder da» Zurichten der Sei-t«, digikraucht man M/ihtonum oderfeinte 3ii|tnmicnt, welches die Seche zu-c>Ä -dirmdct und zwirnet, dergleichen dieÄiäiikk Md Bologneser vor diesem alleinLdckummeiiiet. Allem man siehet heutl-kiwc- in den Deutschen und holländischenLlidliiManlisaeturen vieleArte» solcherMa-ch« irclche viel leichter und beständiger alsbntolwiOT ibrc, und vermittelst deren einc«« Mensch aus einmahl lc-ao. Strange
dÄ'itfitn, ,
C(iKn.-0d)n3«rttg 1 siarTOfejBo/:OT/VBJ, ist einMlck von der Grösse einer Lerche, mit ei-miMtdlein aus dem Haupte, welches er auf-ritia! lind niederlassen kan; auf seinem Flu-j'liifeltt man rothe Flecke, im Schwartehoffta, ivelche aniEnde hoch gelb, aus-skriÄitraiiFarbe dem holr-schreiier gleichet,kein Arisch ist zart und lieblich zu essen: seineMmg sind rothe Vogel-Beeren, doch kan«i ihn iiii Hause mit klein geschnittene» gel-t»! Stieben erhalten, er muß aber frey herumfictcu: denn im Läng dauert er iricht. ErW stch nicht alle Jahre, sondern nur zuge-«ii Zeiten antreffen.
Pittores , Phngiones,
tl'iCßlU'l) Biirbaricani uub ^rtifices Barbanci
«iimüiit, iveil sie allerhand Gold und silher,in fttin'n, sonderlich Adler, Löwen, Dra-sttii:c. irann es begehret wird, aus die Klei-laiiitken; derisscichen Kleider vor diesem anliiEriechiiche» Äonsctt Höfe», und noch henti -MÄges bey den Tartarn und Sinesern imWtaiich sey». Nkryxioru-S aber heissen sie,mtbit Phrygier zuerst die Eeideustieker-Suustetfmifccu, dahero auch noch eine Stick-
wM/acuS Ilabylonica, Asfyria, Semirair.ia
ficiwnntmu-b, baden sonderlich an FürstlichenMlchmyöse,i cine gar beliebte und eintrag-liPKchiivii. Es muß aber ein guter Eei-tii>- Eticker, und ein in dieser Kunst wvhlge-»»Lrauenstmmer, der Mahlerey nothiven-U «hl erfahren seyn, auch bieColorittmö»Wöct 'Sarbeit recht verstehen, wo manruh: »Nil soll, es seyn zwar die Stiche wohlMniiil! fleißig gesi'ihret, aber die Figur kvm-AmiiWuiidlahni, die Echattirungschnei-f 't 1 gleichsam nach dem Linial abge-Brief-und
Wtel-Mahlernch heraus. Daher dennop“nMpt C : Sticker den Künstlern bey-Vermeidung allersiE"tclc» nicht leicht icinand als nur ihreflÄ"' kl ' nc "' wiewohl das kluge undintiei c ( n,,mma ' nk W a desto weniger
Poetin daher auchcitÄ l , lttw .® a ^' vermittelstÄÄnSfc 1 ' ^'uhneii verfertiget, uudj wib k Mehrn werden, s.mehrecs unter
^ M?’*’*» i? ein Elches Geschöpf,
spielet tio?rr i?,f stfut i. ub ? t:auä ucmunl)evric * >
' ul)ci w>t auch nicht unterlassen kön-
Sciden-Wurm
nett, eine kurtze Besedreibung davon mitzuthei-len. Solcher ist anfangs eine weiche Raupe,welche, wo sie zu spinnen vor hat, gelblieht ein-geschrumpffen, und etwas durchsichtig wird.Alsdenu schleiickert er mit feinem Kopf herum,und lässet die Seiden a»s seinem Munde, wor-«ttf er in eine papier,te Dnte gethan wird, da-mit ihm die Arbeit desto leichter werde. Dic-ienigen Leute aber, die sie in gar grofferMengehaben, pflegen Gesträuche von Bäumen, dar-an sie spinnen sollen, in ein besonder Gemachzu stellen. Wann nun die Spinn -Zeit vor-handen, und mancher Wurm keinen recktenOrt zu spinnen findet, oder man ihn mit Spei-se überladet, so spinnet er gar nicht, sondernsehrumpffet ein, und wird ohne Gespinst zu ei-nem Dattel-Lern. Solisten aber spinnet ersehr emsig, und ist gar fleißig, biß er sein völligesEy vollführet hat, welches oval, und entwederiveiß, gelb, oder grünltcht ist. Wann es weißist, so werden zuvor seine untersten runden Fnß-lein von gleicher Farbe gewesen seyn, ist esabergelb, so werden die Füsse auch so geschienen ha-ben. Nach Vollführung des Eyleins wird erzu der Figur eines Dattel-Kerns indemEy-Ictii, worauf dann solches muß abgefpoimenwerde», anders es sich heraus beiffet, und dieSeide znm Haspeln untüchtig wird. SolcherDarrei-Bern, verändert sich hernach in dieGestalt eines Sommer - Vögeleins oderlions, wie solches in allen andern Raupen be-vbachtetwird, und gleichwie iede Raupe einebesondere Art Vögelein giebt, also geben dieSeideir-Wnrme ein iveisies Vögelein, welcheseinen halben Tag zu thun hat, hiß es trockeneFlügel oder seine vollkommene Gestalt bekom-men, nach weicheres sechs Füßlein, zwei) brau-ne Acuglein und vier weissc Flügel hat, in wel-chen bräunlichte Strciffen zu scheu sind. DieIndianischen aber seynd viel grösser und ganhdunt. Das Mäiinlein ist subtiler und kleinerals das Weiblein, und hat dieses einen dicke-ren, das Mämileiii aber einen dmmern Leib.So bald sie nun ihre Stärcke dekoinmen, sopaaren sie sieh, und legen noch selbigen Tag,oder den Tag hernach und so sortetliche Tage,gelb-rnnde Evlein, wie die r^irsen-Kornlein,wann dieses geschehen, so sierbeii sie.. Auf le-ben diesen ovulis oder Eylem ist em kleinesPünctlein, ivelches bramilicht scheint t mankan auch bald erkennen, ob etivas nlinbares vonihnen auskriechen werde oder nicht, wosern sieeingefallen, eingedrücket oder wie leere Hül-sen scheinen, so kommet nichts hervor, denn siesevnd verdorben. Nachdem inan nun gernhätte, daß die neuen Seiden-Würmlein aus-kriechen selten, so stellt man sie an einen war-men Ort, oder an die Svime, oder gar in einewarme Stube, so kriechen die Würmlein ausden geineldtcn Nünetlein hervor, die sich selbstheraus beiffen. Die Zeit aber, in was Mo-nat dieses geschehe, ist nach iehtbcsagtem Be,rieht einznrlehten, indem sie früh oder spatnach empfangener Hitze, entweder i»> April,oder Ma» heraus kommen. So bald sie aus-gekrochen, legt man ihnen etwas Salat vor,und muß tmm, wenn man sie ausgeputzet, uudIii 3 neue