©«tiefet
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Scmicoctus Scnatus
nett fefenS, in bem Sclbmefien dieWinckeljsSniiftnfmi.tbokc mich dessen Rand in seineEcckc iirbMimiten eingetheilet seyn muß. s.
bald verdauet,wird von dem chyiojcjijct, welcher etivas, aber noch mcht gank
serbouet ist. . . Ä , ,.
Stm-cniM, (;) ein Zechen IN der Ortographierttr Aechischreibt-nq, welches zur Deutlieh-kÄpvjschen einem Vorsatz und Zwifchen-SatznimicrAebe gescretwird. _ , , ,
sem:congUi5. iß ein Maaß feuchter «sacken, hal-ttnbe «ii Wein 5. Bfund. an Wasser sünffte-hAMmb, an Honig achtehalb Pfund,ein halb Bad, s. inscckus.
!k»v >mcrc,, f. Radius.
Simi-Diamctermajor, legrand Demidiameere,
intcr Sortiflcsltien. ist eine Linie, mit welcher«sKMittel-Pmitt einer kexui-ir-Deftung,durch sie Spitzen aller Bollmercke ein LirckclkaiizrWn werden.
Semi-D.'imeter minor, Ic petit Demidiametre, ist
eint killst, mit welcher aus dem Mittel-Punctiiiiittcgnlairen Veiiung ein Circkel durch al-le MPiinckeiikan beschrieben werden.
Semiiunare os, ist das andere Bein der Land-Wiirtzel.
Castratiis.
Stmiroembranosus mufculus, das halbhäutigeMS!em,ist das andere, welches das Schien-liiii beuget.
Seminervosus mufculus, das halb spann - adrigeMistlei», ist das dritte, welches das Schien-uin beuget.
Siminrdüiati, f. Ordinate.
bMmica, iß eil, Theil der Medicin , welcher vonil» Zeichen der Kranckheit und Gesundheit
Semifoitus, halb - gesechster Schein, ist in betiiceiwmietm Aspcct, da 2. Planeten unterM halben sechsten, (das ist den zwolfftenWl des Thier-Kreises, oder Um zo Gralm einander stehen, und wird also besetzntt: ss.
Stitiitettim, f.Hcmitritsus.
Kmiwn'mm, ein halber Thon, heist inderMusie»mm M einen halben Thon höher oder niedreWMßgesungen werden.
Sumuip,, ein Tliier in Asriea, einem Wolfsimchtmgleich. Das Weiblein hat einen Beutelw-driist-Kuochen hangen, in welchem erseiueAmzen tragt, bis sie genugsam erstarekeiWdWlauffeii können.
okl»xcrvivum,s,^a!lsievurtz le. 8 eöum.
Semuncia, eine boibcHm>e, ein £ot^.
Scnatus. Consultum Macedonianum y ist CÜD.rhS-Schiuß in Reckten, krafft dessen die Eltmi nicht bezahlen dörffen, was ihre Kinderreu den Kaufleuten auf Borg aufgenommen
et«daim,daßesmitderElternWiffen gesihchlii, oder der Kauffmmn erweisen tönted»sdasjenige, was der Sohn oder die Tochte'm, Borg genommen, mit in der Eltern Nureu verwand, t wurden.
Umisulrum Vcllejauum, ist ein Raths^Äich in Rechten, welcherverordnet, daß eipicht bezahlen darff, was sie anfge
Senff
1746
borget, oder wofür sie sich verschrieben, es seydann, daß sie eine Kauff-Frau sey, oder diesemihren weiblichen tzcnestcio eydlich renuneirethatte. ie.
Senekel, sind bey dem Bergwerck kleine eiserneHcspen,damit man die Gerinne oder Latten zu-sammen füget.
Erncke! am Treibhut, sind etwa des kleinenFingers dicke und nach bedürfftiger Langeausgelaugte Riegel oder Hespen, vermittelstderen die Rippen oder das Gerippe des Trei-be-Huts an die Bleche deffelbigeu befestigetwerden.
(gerieftes, f.nefllee.
Senecio major, jacuhm, grosse Eveutz-lVriv-j yel, wächst am den Feldern und Aeckern. Dasganye Kraut hat mit dem folgenden Creuy-! Kraut fast einerley Würcknng, sonderlich aberzertheilet es, säubert, heilet, und ist ein gutWund-Kraut, dienet für die rothe Ruhr, Ent-zündung des Halses und der Mandeln, Wun-den, alte Schaden und Fisteln.
Scnecio mmor, Erigtrnm, Ereutz-Rrailt, wachst
in den Garten, auf den Aeckern, und an denWegen, das Kraut samt den Blumen treibtden Harn, ist ein gut Wund-Kraut, und dienetfür die hitzige Leber, galiichten Bauchfluß, gel-be Sucht, Hüfftweh, verstopffteMonat-Zeit,Würnier und Pest. Aeufferlich ist es gut füri Entzündung der Brüste, blaue Mahler, geron-1 neu Geblüt, Leibreiffen der Kinder, Kröpffe,
! Wunden, GeschwürnndFisteln.
- Senembi, ist erneAmericanisehe Eydechfe, unge-fehr vier Schuhe lang, und einen halben breit,bisweilen auch grösser, bisweilen wohl kleiner.Ihr Fell ist mit kleinen, schönen grünen Schil-pen bedecket, und mit weißliehten und schwärtz-lichten Flecke» und Streiften gezeichnet. DerKopff ist etwa ein paar Finger breit, die Augensind groß, lebhafftig und schwartz, dieSehnau-rie und die Zunge sind dicke, die Zahne klein undschwartz. In dem Kopffe sind kleine Stein-lein zu beffnden, und in dem Magen manch-mahl einer, der so groß ist, als ein Ey. DerHals ist kurtz und dick. Dieses Thier hat eindermaffen zähes Leben, daß es sich noch eineZeitlang reger, ob ihm die Haut schon abge-zogen, und der Schwany abgeschnitten ist:Es muß viel harte Streiche auf den Kopff be-kommen, wann man es todten will. Es ver-steckt sieh in die Baume. Die Steine, diein feinem Kopff gefunden werden, werden indem Lande trefflich gut gehalten, zu Zcrmal-immg des Nieren - und Blasen - Steins. Eswird davon eiuQuintlein schwer aus einmahleingegeben.
Senes-Bieitter, s. Senna.
Senet-Blätter,falsche, s. Linsen-Baum.Senff, dessen ist dreyerley Gattung, als weifferoder gelber Garten - Senff, Sinapi hoi tensc,dann gemeiner brauner Senff, Sinapi fyive-ttre, und wird gemeiniglich Lampf,™ genen-»et, wächst anderthalben Fuß hoch, am Krau-te den Rüben nicht ungleich, doch kleiner undgelinder; auf den Stengeln sitzen die gelbenBlümlein, aus vielen Blattern bestehend.Die ersten beyden Arten werden in GartenJi> 5 und