Cap.2.
i2 xv. Von der
Das r. Capitel.
Vom Urständ GOttes Ewig-sprechendenWortes , und von der Offenbarung Gött-licher Kraft, als von Natur undEigenschaft.
Summarie».
zEil die Treatur bildlich ist: so machet sie auch nur GOtt einbildlich Wesen und denckct bildlich von Ihm. r. >. Wäre inGOtt ein Äathschluß, st mäste Er einen Anfang haben; 2.Nun aber hat Er vor Ihm Nichts, und ist selber Astes: z. Er will nurseinen Sohn gebären, und kau» mitIhme selbst nicht streitig werden.4. Also ist auch von denen Dingen zu drucken, st aus dem ewige»Grunde herrühren» deren Witte unveränderlich, sie brechen sich dannvom Ganten ab in ein Eigenes.;. Aus GOttes Kräften sind Engelund Menschen worden.(wiczu sehenIoh.uz.)6,7. Allcsurständctim Wort. 8. Der Witte, als GOtt der Vater, ist der Anfang, wel-cher sich in eine Begierde fasset, y. 10. Sind also zwcncrlcv Kräfte zuverstehen.». Der böse Witte ist ein Teufel. >2. ,z. Die Kräfte zumWort sind GOtt, und das magnetische Ziehen ist der Natur Anfang,14. darinnen der Grund der Finsterniß verstanden wird, da sich GOttzornig nennet, ibid. Exempel von einer brennenden Kcrtze. 15. OhneNatur wäre GOtt still; aber die Natur führet sich in Peinlichkeit »undist der stillen Ewigkeit Werckzeug. 16. >7. Wie in einer Kertzen aste Ei-genschaften in E nein Wesen liegen: also liegen auch in dem. Einige»verborgenem GOtt» alle Eigenschaften. 19.20. In seiner eingehen-den Begierde urffändetNatur, und das Wesen, als Mysterium M.GOttes Offenbarung sieht und Finsterniß. die Wahl; 21:'und in derNatur ist Lins wieder das Andere, zur Beivegung und OffenbarungGOttes, daher die Schöpfung. 22. Exempel an dex Sonnen, 2z.welche das Mysterium dex äuffern Welt anfschlicffet, und Einen GxadMex in der Natur ist, als das Mysterium dex äusseren Welt, 24. aberihre Begierde inS Mysterium setzet, als in Sal, Sulphur und Mer-curiuni; 2;. gleich auch diese hinwiederum ihre Begierde in die Sonnesetzen, ibid. wieauch die Skcruc thun und ihren Schein von der So»-nen-Krast nehmen: 26. Also hat GOtt eine Glcichniß seines Wesensin eine Zeit gesprochen. 27. Ohne die Ewige Natur aber, wäre Ernicht offenbar, 28. wie am Feuer und Licht zu ersinnen, 29. darin»liegt das grosse Areanum des geistlichen Essens, zo. Das ewige Gutwird durch die Peinlichkeit sieudenrcich, z>. dann der Liebe Leben an-der Peinlichkeit urständet.za. - Mit dem Feuer wird die cwiae Naturverstanden; darinnen GOtt ein verzehrend Feuer und zornig ist: zz. zu-Nach dem Licht aber, hciffct Er allein GOtt, darin» nur ein EniigeeWille der Liebe »st. zz. Exempel an der Erden, aus welcher Blumen,neben Oistcln und Dornen wachsen. z6. In GOtt ist kein Wille zumDösen, noch Wissenschaft vom Bösen. Z7. Jede Lreatnr aber hatbei, Feuer-Angel in sich, z8. doch sott sie sich in die Lichts-Tcmpcratur
eineig-