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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
Entstehung
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Zweites Capitel

Von der D auer des Winterschlafes.

11 ie Dauer des Winterschlafes der Entozocn warmblüti-ger, einem Wintcrsclilafc unterworfenen Thiere, ist, wie be-reits erwähnt worden, übereinstimmend mit der Dauer des Win-terschlafes der Thiere, in welchen sic leben. Bei den Insec-ten, welche heine Vorrätlie sammeln, beginnt er mit den käl-ter werdenden Tag-cn des Herbstes, und endet mit dem An-fänge des Friililinges, jcdoeli nicht überall zur selben Zeit.Nach dem früheren, oder späteren Eintreten oder Aufhörender Kälte, und nach der Individualität des Thieres, kommenmanche Verschiedenheiten vor. Schmidt 1 ) machte die Bemer-kung, dass die inehrsten Käfer vor kalten Wintern ungewöhn-lich früh, schon in der Mitte Oktobers ihre Winterwohnungenbezogen, während in Herbsten, die milden Wintern vorangin-gen, die gewöhnlichen Zufluchtstätten noch im November leerwaren, oder wenig bewohnt, und die überwinternden Käfereinzeln noch auf Sträuchern sehr munter gefunden wurden.Einen Carabus granulatus fing ich am 1. November 1843 nochim Freien. Er war sehr munter und wurde von" mir währenddes ganzen folgenden Winters gehalten. Kirby und Spence

J ) Ueher den Winter-Aufenthalt der Käfer, llligers Magazin Bd, 1 S.

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