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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
Entstehung
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Dreizehntel Capitel.

Von der Verdauung während desW interschlafes.

or dem Eintreten des Winterschlafes nimmt im Allge-meinen die Fresslust ab, und so lange der Winterschlaf dau-ert, nehmen die Thicre natürlich keine Nahrung zu sich. Sonstaber finden in Beziehung auf das Verhalten der Digestion heiden verschiedenen Thiercn die grössten Verschiedenheiten statt.

Nach Suckow werden hei den Insekten vor Eintritt desWinterschlafes die zuletzt genossenen Speisen noch langsamverarbeitet, und es erfolgt noch eine Ausscheidung der Excre-mcntc. Die Muudtlicilc sind unthätig, liegen dicht übereinan-der und verschliessen die Mundölfnung. Die Speiehelgcfässesondern von Zeit zu Zeit nur Speichel ab, um die Mundthcileangefeuchtet zu erhalten. Nach dem Erwachen findet die Ent-leerung des Darmkauals von der Feuchtigkeit statt, welche denWinter über abgesondert worden. Der Chylus der alle Organeumspült und tränkt, wird bedeutend dicker, und gegen denFrühling dünn und wässrig, ist in bedeutender Quantität vor-handen und ersetzt das Fett. Er wird während des Winter-schlafes zuin Theil von den Wänden des Darmes wieder auf-genommen.

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