Aufenthaltsorte während des Winterschlafes.
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Tor Ucberschwemmung sicher. Buliinus radiatus überwintertin Löchern oder unter Steinen '). Die W asserschnecken ver-stechen sieh nach Pfeiffer im Schlamm oder Sand. Zwar sollLimnaeus pereger im Winter das Wasser verlassen, und Mül-ler will ihn auf Lindenbäumen gefunden haben, doch wider-sprechen dieser Meinung Rossmaessler, Scholz und Ilavtmann,welcher letztere genaue Untersuchungen hierüber angestelltund ihn im Winter unter Eise in Teichen und Tümpeln, imWurzeJgefleeht sowohl ruhig verstecht, als hrieehend in Men-ge gefunden hat' 2 ).
Paludina vivipara verlässt hei den ersten Reifen des Herb-stes die seichten Gewässer, und zieht sich in die tiefsten zu-rück, wo sie den Winter über bleibt 3 ).
Die Fische wühlen entweder den Grund des Wassers auf,und legen sich übereinander zusammen, wie die Karpfen 1 ),oder verhviechen sich unter Steinen wie der Gründling (Cy-prinus gobio) * 5 ) oder verbergen sieh in Sand oder Schlammwie es von den mehrsten, einem Winterschlaf unterliegendenFischen angegeben wird, vom Thunfisch 6 * ) (Seomber seomber) ’),von Cobites fossilis 8 ), Muraena anguilla 9 ), Salmo rivalis ,0 ).
Die Amphibien bringen den Winter auch an sehr ver-schiedenen Stellen zu. Unter Steinen ist Anguis fragilis ")und Crotalus borridus l2 j gefunden, in Löchern von Mauerndie Ilausunhe (Bufo calamita) 13 ), in Löchern von Felsen Bii-
*) H. Scholz Schlesiens Land- nnd Wasser-Mollusken. Breslau 1843. 8.
S. 49. 2 ) \ ergl. Schulz a. a. 0. S. 95. s ) V. Spallanzaui a. a. O.
S. 153. *) Bloch a a. 0. Theil 1. S. 106 *) Cnvier Thierreich
Bd. 2. S. 323. *) Aristoteles a a. 0. T. II, P. 352. ’) Cu vier et
Valenciennes a. a. 0. T. 111. P. 7. 8 ) Bloch, a. a, 0. S. 85. 219.
9 ) Bloch a. a. 0. Thl. 3. S. 8. 10 * ) Kahricius Kana Groenlandioa.
S. 177. n ) Lenz. Schlangenkunde S. 57. ,2 ) dames Audnhon. Vc
her Klapperschlangen. In Krorieps Notizen Bd. 18. '1827. S, §2.
13 ) Daudin a. a. 0, S, 78.
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