138 Achtes Capitcl,
brachte nun die TUierc in kaltes Wasser von +5°R., in deinsie bald aufthanten. Vor dein Halsbande zeigte sieb jetzt ei-ne Schicht zähen Schleims, in dem reichlieh ovale Schleim-Zellen enthalten waren. Das Herz war weich und schlaff.Die Tliiere zeigten keine Spur von Leben, obgleich ich dieTemperatur durch Zugiessen von warmen Wasser allinähligauf -f26°R. erhöhte. Das 4. Tliicr war nicht gefroren, son-dern lehte. ln der Naelit vom 26. znin 27. Deebr. wiederholteich den Versuch mit 4 andern T hi ereil. Die Temperatur amoffenen Fenster betrug den 27. früh um 8 Uhr wieder — 5°R.Alle 4 Thiere waren gefroren und gaben kein Lebenszeichenweiter. Heber die Eigenwärme der Weinbergsschnecken, ha-be ich folgende speeiclle Beobachtungen angestellt.
Am 28. Deebr. 1843, in einer Lufttemperatur von +4 s /i 0 IL>stellte ich die Thcrmometerkugel, mitten unter 34, mit Kalk-deckeln verschlossene, Tliiere. Es erfolgte keine Verände-rung der Quecksilbersäule. Ich untersuchte nun die Tem-peratur bei 4 Thieren, nachdem ich die Deckel, durch die siefest verschlossen waren, entfernt hatte. Das erste Thier warnur mit einem häutigen Deckel verschlossen. Nach dessenEntfernung war das Thier, wie im tiefeu Winterschlafe. Ichlegte die Thermometerkugel auf die Mitte des ausgebreitetenHalsbandes, allinählig hob sich die Quecksilbersäule bis auf-j-7'. 2 °R., dabei öffnete sich die Mitte des Mantclsaums etwas,und der Fuss des Thieres wurde etwas sichtbar.
Das 2. Thier zeigte nach Entfernung des Kalkdcckcls unddreier, hinter diesem befindlichen häutigen Deckel, auf derMitte des ausgebreiteten Maittclsaumcs nur -f- 6 ’/ 2 0 R.
Das 3. Thier zeigte dasselbe 5 das 4., welches nur 2 häu-tige Deckel hinter dem Kalkdechcl hatte, zeigte nur -f-5 3 / l °R.Ich nahm diese 4 Tliiere sodann in mein geheiztes Zimmer,in welchem der Thermometer schnell auf -f-9'/,j K R. stieg. Daserste Thier zeigte nur +7 :i /i°, nach Verlauf von V* Stunde