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Achtes Capitcl,
Schon Pallas 1 2 ) fand die Temperatur hei Fledermäusensehr verschieden, nämlich hei mehreren Exemplaren von V.noctula +37/R., bei V. pipistrelliis -j-32% 0 und +32%°.
Bei einer vollkommen aus dem Winterschlafc erwachten,in einem Glase flatternde Bewegungen machenden, und etwasschreienden, sehr abgemagerten Vespertilio barhastellus, fandich am 19. April 1844 in einer Lufttemperatur von + 11°R. inder regio epigastrica +21%°. Nachdem das Thier 3 MinutenuntcrWasser gelegen hatte und kein Lebenszeichen mehr gab,war seine Wärme auf -J-15° gesunken. Bei einer wohlgenähr-ten V. auritus betrug am 13. Oetober in einer Lufttemperaturvon -j-12°R'. die Lebenswärme +28'/2 0 R.
Pallas 1 ) sagt: der Igel ändert bei jeder Aenderung deräusseren Temperatur die Temperatur seines Blutes. Sie sinktin einem kalten Gemache, in dem er torpid wird, auf +3'/ 2bis l'/ 2 °R., steigt in einem wärmeren Zimmer auf +5°, undendlich wenn das Thier durch die Frühlingswärme erwecktwird, auf -j-287 4 °.
Hunter 3 4 ) führt die Beobachtungen des berühmten Jenneran. Nach diesen betrug die Temperatur des Igels im Sommerbei + 2079 °R. der Atmosphäre am Zwerchfell -j-28 8 /»°, im Bck-ken +28°, im Winter fand er am Igel bei +5 3 / 9 ° äusserer Tem-peratur am Zwerchfell +7 3 /i<>? im Becken -f 57<n in einer äus-seren Temperatur von — 2 6 / s ° im Unterleibe eines erstarrtenIgels — 8 /„°. Bei demselben Thierc, nachdem es 2 Tage ei-ner Atmosphäre von — 2%° ausgesetzt war, betrug die Wär-me des Mastdarms H-2779°.
Nach Reeve *) beträgt die Temperatur des Igels iin Som-mer -f287 2 °, und sinkt im Winter nie viel unter +8°.
*) Uudolphi a. a. O.
2 ) Zoographia p. 13«. 137.
3 ) !S. lWulolplu a. a. 0.
4 ) u, a.