164 Achtes Capitel.
+12°R., bei +1° Lufltwärmc, in äusseren Theilen in
inneren Theiien -j-4°R, Am 81. Januar braelitc Saissy einenIgel, der in einer atmosphärischen Temperatur von — 1°+2‘/ 5 “R. zeigte, in eine stärkere, künstliche Kälte. Sobaldseine Temperatur auf 0° gesunken war, wurde er wieder in+9°R. gebracht. Er war aber todt. M. Hall beobachtete 2Igel in einer äusseren Temperatur von +4‘/» bis +5°. Sieerwachten abwechselnd, nahmen Nahrung au sich und fielenin Schlaf, der 2 — 3 Tage dauerte Während des Wachensaeigte der Thermometer, auf die Magengegend gedrückt, unter+28°R., während des Schlafes +6°R. Am 4 Februar betrugdie Temperatur der Atmosphäre +8°R. Beide Igel schliefen,die Temperatur des einen betrug +8°, die des anderen +9°R.Am folgenden Tage war die Temperatur der Luft um 1° ge-sunken, die Temperatur des einen Igels betrug nun +7'/*%während die des anderen, der erwacht war, auf +25° gestie-gen war. Am folgenden Tage war bei +87,® Luftwärine, dieTemperatur des ersten Thieres auf +12° gestiegen, die deszweiten auf +247 2 °R. gesunken. M. Hall glaubte, obwohl si-cher mit Unrecht, dass diese Thiere sieh im gewöhnlichenSchlafe, nicht im Winterschlafe befunden haben. So tief sinktim gewöhnlichen Schlafe die Lebenswärme nicht. Uebcrdieswar es die Zeit, in der die Igel sonst gewöhnlich, einer soniedrigen Temperatur ausgesetzt, in den Winterschlaf verfal-len, der statt anhaltend zu sein, hei diesen Thieren ein un-terbrochener war. — Bei der Untersuchung der Temperaturdes Igels habe ich %u verschiedenen Zeiten Folgendes beob-achtet.
Bei einem alten, sehr fetten, wachenden Igel, betrug a n>14. Octhr. 1844 in einer Lufttemperatur von -f lt°R. die Le-benswärme in der regio epigastriea +25*/4°R. Bei einem 2te n,ebenfalls alten, aber etwas weniger fetten, waehcndeit Thic-rc +*47,®R. Bei einem jungen, muntern Igel betrug ainl4.