Blut der Winterschläfer.
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rann, und als ich nach 2 Stunden liaclisah, in reichlichem Se-rum schwamm. Am 3. 31ai war es vollständig eingetrock-nct. Es waren 50 Gran fester Rückstand geblieben, also 140Gran Flüssigkeit verdunstet.
11) Am 29. April 1844 erhielt ich aus den grossen Haut-gefässen eines andern kräftigen Thicrcs wiederum 190 Grangrösstentheils arterielles Blut. Gerinnung erfolgte schon wäh-rend des Ausfliesscns, und die Scheidung in Blutkuchcu undSerum eben so schnell wie hei dem vorigen. Am 30. Aprilerhielt ich nach '/^stiindigem Waschen ein Klümpchen reinenweissen Faserstoff, der feucht 2 Gran, getrocknet 1 Gran wog.
12) Am 8. Mai 1844 erhielt ieh von einem kräftigen Thicre336 Gran, grösstentheils arterielles Blut, llieils aus den gros-sen Haut-Arterien, llieils aus der Aorta abdominalis, dem nurwenig- venöses Blut aus den Hautvenen beigemischt war. DasBlut gerann sofort,' und als ich nach Verlauf von ’/i Stundenachsah, halte sich bereits viel Serum geschieden. Am 12.Mai war das Blut vollständig cingetrocknet. Der feste Rück-stand betrug 56 Gran, also */ 6 des Ganzen.
13) Von einem kräftigen Thicre erhielt ich am 7. Juni1839 aus den grossen Haut-Arterien 250 Gran, aus der Venacava inferior zwischen Leber und Zwerchfell sodann noch 70Gran Blut. Beide Blularten gerannen sofort, und auf beidenhalte sich nach Verlauf von ’/i Stunde schon an verschiedenenStellen fast farbloses Serum angcsammclt. Nach Verlauf von19 Stunden wog das Serum des arteriellen Blutes (liehst demihm beigemischten flüssigen Blute) 70 Grau, der Kuchen 165Gran. Es waren also 15 Gran verdunstet. Der Blutkuchendurchriss als ich ihn mit der Pineette aufhob. Der venöseBlutkuchen wog 23 Gran, das Serum 20 Gran, und das rollteflüssige Blut 10 Gran. Es waren also 17 Gran vom venösenBlute verdunstet. Aus dem arteriellen ßlutkuchcn erhielt ichdurch Waschen, wobei er anfangs rein liellroth wurde, 2 Gran