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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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277
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Blut der Winlerscliläfer. 277

nach 5inal *24 Stunden ein, lind war hier nach 6mal 24 Stau-den vollendet.

Aus diesen Beobachtungen über das Blut des Igels glaubeich folgende Resultate ziclin zu dürfen:

1) Iin Herbste wird das Blut reicher an Kohle. Es giebtsich dies durch die dunklere Farbe des arteriellen Blutes zuerkennen.

2) Das Blut-Lehen während des Winterschlafes ist ver-längert. Es giebt sich dies durch spätere Gerinnung, spätereTrennung des Serums vom Kuchen und endlich durch späte-res Eiutreten der Fäulniss zu erkennen.

3) Das arterielle Blut-Lehen dauert im Blute des Winter-schlafs länger als das venöse ').

4) Das Lehen derselben Blut-Art des alten Thiercs dau-ert länger als das des jungen Thieres, aber das arterielleBlut-Leben des jungen länger als das venöse des alten Thie-rcs.

Beiin wachenden Thiere scheint dies im Allgemeinen nicht statt zufinden, ja es scheint fast das artrielle Lehen schneller zn erlöschen,wenigstens trat die Fäulniss in der 6 ten und 7 tcn Beobachtung heijungen Thieren im arteriellen Blute schneller ein als im venösen.