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Blutlauf und Gefässthätigkcit der AVinterscliläfer.
während des Winterschlafes nur 50—55, ;|nach Saissy 1 * * ) imwachenden Zustande in -f 19° Lufttemperatur bei V. ferm incquiniim 90, in +6° Lufttemperatur, bevor die Thiere entschla-fen 30. Naeli M. Hall*) linden int tiefen Winterschlaf heiVcspcrtilio noetula regelmässig 28 Herzschläge statt. NachReeve*) beträgt die gewöhnliehe Frequenz der Herzschlägehei Fledermäusen im Sommer in der Minute 100, im Begin-nen des Winterschlafes 60, im hohem Torpor nur 14. DieSchläge sind dann durchaus schwach. Der Igel hat im wa-chenden Zustande nach Saissy 75, kurz vor dem Einschlafen25 Schläge. Beim wachenden Myoxus avellanarius sind nachReeve die Pulsationen des Herzens 1110111 zu zählen, heim be-ginnenden Torpor hönnen 88, im halben Torpor 31, dann 20,19, 16, gezählt werden, wenn der Torpor nicht so gross istum die Hcrzthätiglicit ganz aufzuheben. Spallanzani 4 ) zähltehei einer Lufttemperatur von -f9'/ 4 0 R. nur 10—12 Pulsationen.Bei Myoxus nitela finden nach Saissy im wachenden Zustande105, hei beginnendem Torpor 60 Schläge statt. Bei Myoxusglis ist während des Winterschlafes nach Czcrmacli 5 ) derHerzschlag äusscrlieh weder durchs Auge noch durch das Ge-fühl wahrzunehmen, doch zeigte er heim Ocffncn des Thoraxregelmässige Pulsationen, wie hei den Cheloniern.
Beim wachenden Cricetus vulgaris finden nach Sulzcr ®)150—200 Herzschläge statt, während des Winterschlafes sinddagegen keine zu zählen. Nach Eröffnung der Brusthöhlezählte Sulzcr aber deren 14—15. Die Marmotten hatten nach
*) Flörke a, a. O. S. 1(50.
*) a. a. O. S. 351.
*) lteeve a. a. O. S. 19.
4 ) S. Beeve a. a. O.
*) Czermack a. a, O. S. 284.*) Sulzer a. a. 0, S. 169,
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