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Dreizehntes Capitel.
•istentcr und im Geschmack um so nachhaltiger hitter, je äl-ter das Thier ist.
Nach Saissy 1 ) ist die Galle des Igels, des Murmclthiers,der grossen Haselmaus und der Fledermaus von blassgriiner,ins pommeranzengelhe neigender Farbe, von eigenthüinlichcngüsslichen Geschmaeke, und erst nachdem man mit etwas Auf-merksamkeit gekostet, soll man etwas Bitterkeit an ihr bemer-ken. Verschiedenheit der Zustände und der Ialireszeiten sol-len keine Veränderung an ihr bewirken. In Bctrclf des Igelsist dies jedoch nicht richtig. Die Galle ist in der Regel reingrün, bietet aber doch manche Verschiedenheiten dar. Beiiieugebornen noch blinden Thieren, hei einem jungen, erstseit einigen Tagen von der Mutterbrust entwöhnten im Juli1837, bei einem andern etwas altern, zu Ende Augusts 1837untersuchten Thierc, war sie hellgrün und dünnflüssig. Ge-wöhnlich habe ich sie bei jüngern Thieren heller als hei al-tern gefunden und weniger consistent. Aber sie ist schonbei noch nicht ganz ausgewachsenen Igeln, wenn sie ei-nen Winter durchgemacht haben, mehr oder weniger dunkel-grün. Einzelne Ausnahmen kommen jedoch vor. Bei einemalten, am 27. April 1841 geöffneten Thiere war sie hellgrün,ebenso bei dem zu Anfang Aprils in den künstlichen Winter-schlaf versetzten alten Igel; bei einem am 14. Octhr. 1843 ge-öffneten jungen Thiere (das zu Anfang des Sommers geboren),war die Galle von gelblich-braunen schmutzigen Ansehen, undbei einem am 1. Novbr. 1843 geöffneten Thiere desselben Al-ters hcllbrätinlich, nur mit einem schwachen grünen Anfluge.Auch bei Einwirkung von Reagenticn verhielt sich die Gallenicht immer gleich.
A. Einwirkung von Säuren.
1) Bei einem am 14. Octhr. 1843 untersuchten Thiere, des-
•) S. Reil a. a, 0. S. 350.