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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Achtzehntes Capitcl.

durch die Bogenwirbelhälftc, und der Verlauf der Vena azy-gos von der linken Seite mit der Lage in Beziehung stehe,welche diese Thier« in der Ruhe einnehmen, besonders daMangili bemerkt, dass sein Igel vorzüglich auf der rechtenSeile gelegen habe. Zwei Igel, die ich im Sommer 1844 län-gere Zeit in einem Behälter bewahrte, in dem ich ihre Lagestets genau übersehen konnte, legten sich aber abwechselnd,bald auf die rechte, bald auf die linke Seite. Dasselbe beob-achtete ich im Septbr. bei 4 andern Thieren.

Im Blute ist eine besondre Eigenthümliehkeit als Ursachedes Winterschlafs nicht nachgewiesen. Es spielt fast in allenFarben. Wir linden cs nach Verschiedenheit der einzelnenWinterschläfer, roth, blau, grün, gelb oder farblos, mit undohne Blutkörperchen, mit kreisförmigen und ovalen, wahr-scheinlich mit viel und wenig Eisen, mit viel und wenig Ei-weiss, mit und ohne Faserstoff. Die Ansicht Saissys dass dasBlut der Winterschläfer uuter den Säugcthicrcn im Allgemei-nen ärmer an Faserstoff sei, ist schon widerlegt. Der Ham-ster, obgleich sein Blut, soweit meine Untersuchungen rei-chen, in der That arm an Fascrsloff ist, neigt sogar zu Krank-heiten, (Entzündung der Lungen und Pleura), die sich durchvorzüglichen Faserstolfgehalt des Bluts auszeiehnen. Die Blul-krvstalle endlich sind sieb im wesentlichen durch das ganzeThicrrcicli gleich, die des Igels zeigen dieselben Formen wiedie des Menschen, und die der Taube gleichen im wesentli-chen denen der Schnecke. Die gegen den Herbst allmälig zu-nehmende Venosität des Bluts überhaupt, und namentlich desarteriellen, leitet aber wahrscheinlich den Winterschlaf mitein, da mit ihrem Eintritt der Blutreiz im Allgemeinen hcr-abgestimmt wird. Saissy sucht ferner eine innere Bedingungdes Winterschlafs in dem geringem Umfang der Lungen. Umdie Lunge eines Thi eres auszumessen, blies er sic, nachdemer zuvor das Herz von ihnen getrennt halte, so stark wie