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Einleitung.
verliehen. Man bemerkte bei einem der ersten Parlamente der RegierungKarl I-, daß das Haus der Gemeinen dreimal so reich war als dasHaus der Lords. Die hohe Aristokratie besaß nicht mehr ihr altes Ueber,gewicht in der Nation und konnte dasselbe auch dem Throne, welchen siezu umgeben fortfuhr, nicht mehr zubringen. Die Bürger, Grafschafts,edelleute, Pächter, und die damals sehr zahlreichen kleinen Grundbesitzerübten keinen ihrer Wichtigkeit im Lande angemessenen Einfluß auf dieAngelegenheiten im Lande aus. Sie waren eher größer geworden, alshöher gestiegen. Hieraus entsprang bei ihnen und den unter ihnen stehen-den Klassen ein trotziger, mächtiger Ehrgeiz, der jede Gelegenheit zumAusbruche zu ergreifen bereit war. Der Bürgerkrieg eröffnete ihrer Energieund ihren Hoffnungen ein weites Feld. Er bot bei seinem Beginnnicht den Anblick einer ausschließenden und gehässigen Sonderung dersocialen Abtheilung. An der Spitze der Volkspartei standen viele Landedel.leute und selbst mehrere von den bedeutendsten Männern des hohen Adels.Dessenungeachtet reihte sich einestheils der Adel, andrerseits das Bür-gerthum und das Volk massenweise, ersterer um die Krone, letzteres um dasParlament; und untrügliche Zeichen enthüllten bereits eine große socialeBewegung im Schoße eines großen politischen Kampfes, und das Aus-streben einer nach Oben steigenden Demokratie, die sich ihren Weg durchdie Reihen einer geschwächten und unter sich gespaltenenAristvkratie bahnte.
Beide Parteien fanden in dem Zustande der Gesellschaft, ja ichmöchte fast sagen, in den Gesetzen des Landes, natürliche und fast reget-mäßige Mittel zur Vertretung ihrer Rechte oder Ansprüche durch dieWaffen. Seit der Regierung Elisabeths hatte sich das Haus der Gcmei-nen eifrig bemüht, die schon wankenden letzten Institutionen des Feudal-staates zu beseitigen. Es waren aber noch tiefe Spuren davon vorhandenund die Verhältnisse der Lehensbesitzer sowohl zum Könige, ihrem Lehns-Herrn, wie zu einem Theile der auf ihren Schlössern oder Gütern um sieher gruppirten Bevölkerung wurden noch durch die Gewohnheiten undGefühle, zuweilen selbst durch die Regeln diesesZustandes, beherrscht. IhreGutsunterthanen erhoben sich auf ihren Ruf zum Feste wie zum Kampfe,wie sie selbst der Stimme des Königs gehorchten, wenn dieser ihre Diensteforderte. Es war eine von den Uniwandlungsepochen, in denen die altengeehrten, wiewohl gealterten Gesetze noch die Handlungen der Menschen,welche sie nicht mehr in den Fesseln des Zwanges hallen, bestimmen.Die freie Ergebenheit hatte die Dienstbarkeit ersetzt, die Treue des Vasal-len wurde zu der des Unterthans, und die Kavaliere, Reiche wie Arme,eilten mit einer Schaar oder Handvoll zum Kampf und Tode fürsie bereiter Diener, dem Könige zu, um für ihn zu kämpfen undzu sterben.