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J Die Gymnasien, die Bäder and Thermen,
Agrippxmsehen verdient gemacht hatte.. Zu diesen kamen dann die Ther-men des Titus, die Suranischen von Trafan, die Cleandrischeu von Com-modus, die des Caracalla,. des Diocletian , des Philippus und desConstantin.
Diese Gebäude unter der neuen Benennung der Thermen hatten imGrunde keine andere Bestimmung, als die Gymnasien der Griechen. Dahersie häufig bei Griechischen Schriftstellern unter letzterer Benennung Vor-kommen. Die Römischen Thermen unterscheiden sich blofs durch gröfsernUmfang* und jene Pracht, welche nur die Machthaber Roms ihnen gebenkonnten. Ammianus Marcellinus (16, 10.) nennt sie in seiner pomp-haften Sprache Bäder —- Lavacra — in der Gröfse von Provinzen erbaut;—- und noch erregen ihre Ueberreste gerechtes Erstaunen. Im 16. Jahr-hundert hatte sich hievon noch viel erhalten, was seitdem entweder ver-schwunden, oder nur in geringen Trümmern erhalten ist. Die Thermendes Titus zeigen noch Einiges. Nur die Diocletianischen, und die über-aus grofsartigen des Caracalla stellen sich noch nach ihrem Umfange dar,,obwohl auch vielfältig in ihren Theilen zerrissen und verfallen.
Palla di o hat sich unter andern auch dies Verdienst um die alteBaukunst erworben, dafs er von den damals noch bestehenden Ueberrestendieser Gattung Messungen nahm. Doch läfst sich diese seine Arbeit nurflüchtig nennen. Offenbar fügte er nach den Theilen viel, und selten glück-lich hinzu, und die Aufrisse sind mehr als Skizzen nach seiner Idee, denn'als eine auf wahren Spuren gegründete Arbeit. Dann hinterliefs Palla dio>nicht das geringste Schriftliche hierüber,, und in den Zeichnungen ist nichtangedeutet, was er wirklich noch vorfand , und was er ergänzte.. So bleibtunsicher,, auf welchen Gründen seine Ergänzungen beruhen., Zur Entschul-digung mag ihm zum Theil dienen,, dafs die altertümlichen Kenntnissebesonders in Rücksicht der Bestimmung der vielfältigen Abtheilungen, diesolche Gebäude in sich begreifen,, in seiner Zeit noch sehr beschränkt wa-ren.- Auch scheint er solche Messungen mehr für sein eigenes Studium, als-in der Absicht gemacht zu haben, sie der Welt zu übergeben.. Diese Ar-beiten blieben .daher nach seinem Tode vergessen* bis es dem Lord Bur-lington gelang, sie in der ehemaligen Sammlung des Daniel Barbaro >unweit Treviso wieder aufzufinden.. Der Engländer brachte sie käuflich amsich, und erwarb sich das Verdienst, sie im Jl 1732 öffentlich bekannt zwmachen* Seitdem sind diese Zeichnungen in verschiedene andere 5 Wer Up