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Beyträge zu einer Monographie der Molasse, oder geognostische Untersuchungen über die Steinarten und Petrefacten, die zwischen den Alpen und dem Jura gefunden werden : mit besonderer Rücksicht auf den Canton Bern und die angrenzenden Theile von Freyburg, Luzern und Solothurn / von B. Studer
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II. Cap. Zweyter Abschnitt.

von Muschelschalen. Endlich sollen aus diesen Gegendendie Platten herrühren/ auch grober Sandstein mit Geröllenund Muschel»/ mit denen mehrere Gebäude in Bern / z. B.das Münster - und Schulgebäude unterzogen sind. Man kann'diese Punkte als die letzten und südlichsten Spuren des Mu-schelsandsteins betrachten.

Oeftlich vom Bucheckberg und/ wie die erst erwähntenFundorte/ bereits ausserhalb dem Gebiet der dem Jura pa-rallelen Hügel/ stndet man diese GebirgSart sehr ausgezeich-net auf den Hügeln bey Burgdorf anstehend. Auf der GyS-naufluh/ 687 m hoch/ nur 2 -» unter der Dammerde/ durcheine röthliche Molasse mit harren Knauern davon getrennt;über Raumöthal/ 7oo m abs. Höhe, ziemlich hoch von Molassebedeckt; auch auf der nordöstlichen Fortsetzung dieser Hügelgegen Bleyenbach. In mehrern großen Steinbrüchen/ diediesen Fundorten ziemlich nahe und gleich hoch liegen ,konnte ich indeß keine Spur von Muschelsandstein auffinden.

Noch mehr östlich bildet diese Steinart die obersten Lagerauf der Höhe über Brittnau bey Zofingen / und auf derandern Thalseite, bey'm Wyckenschloß. An beyden Ortenwird sie gebrochen, und die Petrefacren von Wycken werdenhäufig schon von Lang und Scheuchzer citirt. Der Brittnauer -siein nähert sich bereits sehr der Molasse / doch fehlen wederdie characteristischen Petrefacten/ noch die grünen Theile;aber in dem Steinbruch/ der/ etwas nördlich von Wycken/durch ein Seitenthal davon getrennt wird/ erblickt man auchdiese letzter» nicht mehr/ der Stein ist oryktognostisch durch-aus nicht von der gemeinen Molasse zu unterscheide»/ welchetiefer an mehrern Orten ansteht, und nur die wenigen Stein-kerne von Muscheln, die den Muschelsandstein besonders aus-zeichne»/ lassen seine Natur errathen.

Von Zofingen an folgt nun, wie schon bemerkt worden,eine fast ununterbrochene Reihe von Steinbrüchen,End-selben, Lenzburg, Mägenwyl, Mellingen ,-