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IV. Cap. Dritter Abschnitt.
mengungen seyen, auf keine Weise; denn nimmt man an,die zerstreuten Fundorte derselben seyen Ueberrefte des ehe- .maligen horizontalen Ufers, und dieses habe erst nach Abflußdes Meeres, oder kurz vorher, mit der übrigen Gruppe eineSenkung erlitten, so setzt man diese Senkung in eine umsehr viel zu späte Zeit, da, wie wir später sehen werden,dieselbe zuverläßtg der Erosion unserer Thäler lange vorher-gegangen ist; will man aber umgekehrt die Schichtenneigungals schon vorhanden voraussetzen, so muß man annehmen,die Schalthiere seyen in ihren Ansiedlungen auf weite Ent-fernungen hin dem Ausgehenden der nämlichen Lager ge-folgt, obschon in sehr verschiedenen Tiefen unter dem Was-serspiegel; was sich allenfalls noch begreifen ließe, wenn dieSteinart dieser Lager sich vor derjenigen der übrigen auf-fallend auszeichnete, aber im höchsten Grade unwahrschein-lich wird, wenn man die geringe, größtenteils wohl ebendurch die Beymengung der Muschelüberreste entstandene Ver-schied.enheit derselben berücksichtigt. Beyde Voraussetzungenendlich beruhen auf der Hypothese, daß die Heutige Gestaltder Thäler älter sey, als die letzte Meeresbedeckung, unddiese Hypothese zeigt sich bey näherer Prüfung wo möglichnoch unhaltbarer, als die beyden vorigen. — Alles ver-einigt sich daher, die Ansicht, daß die Petrefacten, als !wesentliche Bestandtheile ihrer Lager, sich im bedeckten Theile iderselben, wie im Auögehnden finden, und ihnen durch alleHügel durch beygemengt seyen, als die einzig haltbare undder Natur entsprechende darzustellen.