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Ueberreste von Meerthieren.
Langischen Sammlung zu St. Urban' sah ich indeß Stein-kerne von Panopäen, und. andere für diese Gruppe charak-teristische Petrefaeten, nach ihrem ganzen Habitus von denBelpberger, oder Längenberger nicht zu unterscheiden , die,nach den Etiquetten, von Berold-ingen, Canton Zürich,und vorn Krummenfluh, EWvn Luzern, herstammensollen. In der Sammlung von. Hrn. Pfarrer Wyttenbachbefinden fich ferner mehrere Stücke , , denjenigen vom Belp-berg oder von St. Gallen , sowohl nach der Steinart, alsnach den Petrefaeten, vollkommen ähnlich, deren Etiquetteauf Baden, also eine Juragcgend, hinweist. ES wärewichtig auözumitteln, jn Mch?r HesüHMg' ^ dieses Lager zudem Muschelsandstein von Älürenlos stehe. Deutliche Be-weise der östlichen Fortsetzung unserer.Pecrefactenlager fandich auch im Bregenzerwald, und lch zweifle nicht, daß mandieselbe, mit öfterer Unterbrechung, längs-der ganzen Alpen -kette nachweisen könnte.
Der Rothe-See bey Luzern wird östlich von einemniedrigen Hügelzug begrenzt, dessen östlicher Abfall, in derNähe der Tabackstampfe, an mehrern Stellen den nackten Felszeigt. Die vorherrschende Gebirgsart ist feste Molasse, mehruntergeordnet find Nagelstuh- und graste Mergellager. Das-Fallen ist steil nördlich. Die Petrefaeten kommen dicht ge-drängt, theils in dünnen Lagern oder Adern vor, die ohneTrennung den mürbem Mergel durchziehen,, theils in einersehr festen, merglichten Molasse, die als Knauer im Mergelzu liegen scheint, ganz wie in den Braunkohlegruben zuSt. Martin, und wie im Tennli. Die Mehrzahl derselbenfind Steinkerne, die noch mit einem weißen, mehlichtenUeberrest der Schale bedeckt find.
In der Sammlung von Hrn. Mousson, dem ich die ersteAnzeige dieses Fundorts verdanke, fand ich folgende Arten: