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Der Kaffee in seinen Beziehungen zum Leben : für Haus und Familie und für Gebildete aller Stände / geschildert von Dr. Heinrich Boehnke-Reich
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Vorwort.

Tabak heißt der große WeckerIn des Arztes Todtenuhr;Tabak zeigt dem feinsten SchmeckerErst des Kaffee's Nectarspur;Tabak mengt das Loos der StaatenIn der Männer Assemblee;Tabak stärkt zu Heldenthaten,

Wie zum Reden der Kaffee.

Kaffee" ist gewöhnlich die erste Willensäußerung, dieder gestrenge Eheherr Morgens laut werden läßt;Kaffee"ist der erste Gedanke, der in dem katzenjämmerlich umwölktenGehirn des Junggesellen zum klaren Bewußtsein kommt;Kaffee" trinkt der müde Arbeiter, wenn nach des TagesArbeit und Hitze der Abend ihn den Seinen wiedergiebt;allgemeine Aufregung herrschte, wenn es bekannt wurde,daß der große kleine Thiers (gestorben im Alter von über80 Jahren am 3, September 1877 zu St. Germain-en-Laye)eine Rede halten würde, und doch mußten die ^soindlöonntionnlo und die dichtgedrängten Logen in Geduld warten,bis der Gefeierte in scrupulösester Sorgfalt sein GlasKaffee"präparirt hatte; und

Wo nähmen die Damen die Unterhaltung her,

Wenn das BischenKasseeklatsch" nicht wär'2

Ich spreche aus eigener tragi-komischer Erfahrung. Einstwar ich ein nicht unebener junger Alaun mit Aussichtenauf Carrwre und auch sonst ein angenehmer Schwerenöther,