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und wegen all' dieser löblichen Eigenschaften wurde ich alswünschenswerther „Schwiegersohn" zum Ehrenmitglied einesumgehenden Kaffeekränzchens gepreßt, das sich unter denschönen, alten und jungen Mitgliedern der Honoratioren-Familien eines kleinen Städtchens nebst eourfähiger Umgegendbildete. Das unabänderliche Programm war: 1) HerzlichsteBegrüßung von Seiten der betreffenden Dame des Hauses;2) Nöthigen zum Einhauen auf die Kaffee- und Kuchen-batterien; 3) kritische Debatte über die mitgebrachten Stickereien,Strickereien, Häkeleien u. dgl., Austausch von Mehlspeiseu-recepten; 4) unerschöpfliche Lamentationen über Mädchen-schlechtigkeiten ini allgemeinen und über die Dienstboten imbesondern; 5) ethische Studien über die liebe Nachbarschaft.Es wird den Nebenmenschen nirgend mehr Unliebsameszugefügt, als in „Kränzchen". Daher der Name „Kaffee-klatsch!"
Bin ich der einzige abscheuliche Mensch, der eine solcheAnsicht hegt? Keineswegs!
Ein Dichter — ich bin es nicht — singt im „NeuenBlatt" (1876. S. 351) also:
Im Kaffeekränzchen ganz alleinKann man noch frei nnd selig sein.
Der Schwestern Chor, so voll und dich!,
Ist's Bolk, das meine Sprache spricht.
Wo keine Zunge brach gelegt,
Wo man dem Stadtklatsch Rechnung trägt,
Wo alle Tassen aufersteh'»
Und bald geleert vornbergeh'n.
Dort ruf' ich oft in stolzem Glück,
Und hundertstimmig tönt mir'ü zurück:
„O Kaffeekränzchen, so hehr nnd grost,
Dort — wo du nicht tagst — dort — ist nichts los!"
Ein etwas boshafter Schriftsteller — ich bin's wiederumnicht — sagt: „Thees" nnd „Kaffees" sind Zusammenkünfte,bei denen die Krähen den Dohlen erzählen, wie schwarz dieRaben sind!
Ferner äußert sich Earl Julius Weber, der Verfasserdes Demokritos, dahin: „Warum es die schwarze Farbe