Band 
Zweyter Theil [2].
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An den Leser.

Auch die gegenwärtige Fortsetzung meiner Arbeit wurde, aus Gründen welchenicht für das Publikum gehören, namhaft verzögert. Ob der Leser bey diesem Auf-schübe gewonnen oder verloren habe, muß der Kenner achter Kunstgeschichte entscheiden;den Werth oder Unwerth zumal des an dieses neue Heft, bey seinen anderweiten viel-fachen Gebrechen, ganz besonders verwandten redlichen Fleißes wird derselbe schon zubeurtheilen wissen. Von selbst versteht es sich: Daß ich nicht für diejenigen schreibe,welche, gleich bey Erscheinung des Buchstabens A. vorzüglich nach X. N. Z. gelüstethaben, d. h. das Werk mit möglichster Unvollständigkeit nur einmal amZiel sehen möchten.

Neben den immer zuströmenden gedruckten neuen Hülfsquellen, wurden mir, seitErscheinung des letztem Heftes, mehrere handschriftliche zu Theil; wovon ich besondersdie eben so reichen, als mit großer kritischen Genauheit abgefaßten, des Herrn Freyherr»von Berlepsch in Wittenberg , und des Königl. Bayerschen Hrrrn Hof-kammerraths Benno von Kratz (auf dem Schloß Rätzenhofen am Abens -Fluße) hier öffentlich verdanke; und eben so meinen Landsmännern, den HH. Füßli,Häfeli, Meyern und Veith, die ihrigen.

Auch dem Herrn Beurtheiler der drey ersten Hefte dieser Zusätze, in den Ergänzungs-blättern der Hallischen A. L. Z. bin ich für die dort eingeschalteten Beyträge für einkünftiges Supplement nicht wenig verbunden.

Von andern litterarischen Stellen hingegen, wo ich dergleichen am sichersten erwartendurfte, wurde ich^(wie es unter der Sonne öfters geschieht) in meiner angenehmenHofnung gänzlich getäuscht.

Die neue Ausgabe von H. Meusel's Deutschem Künstlerlerikon konnte ich erst

von Mitte des Buchstabs L. so wie die Englische Schule des H. Fiorillo erst von

Marchand an benutzen. Auch die Deutsche Schule des vortrestichen ?emtre 6 raveur

von H. Bartsch gieng mir, leider! nur sehr späte zu.

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