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Nabholz (Joh.Christoph), geb. zu Regens,bürg 1702. Maler in Ocl und Miniatur, undKupferstecher. Um 2786. arbeitete er zu Augsburg ,und noch in demselben Jahre gieng er nach Pe,tersbmg. L. v. Winkeimann. M-c. AuchFtorillo (K. S- Ii. 5 g.) nennt ihn Kupferstecherzu St. Petersburg unter der Regierung Cache,rina II. Mensel 1 . dann (1789) Zeicheuniei-ster und Kupferstecher zu Leipzig . Blätter von ihmbefanden sich damals von seiner Hand im Leipziger,Zrauenzimmeralmanach und andern Taschenbüchernu. s. f. Eine unsrer Handschriften kennt von ihmdas Bildniß des Dr. H. G. Franke (gest. zu Leip,zig 178 j.) und einige Blätter zu Leske's Reise,beschreibung. Neueres haben wir nichts von ihmvernommen.
L 7 achrglas( ). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Kupferstecher, von dem man einBildniß des Eremiten Fortunat Sacchi kenne.
Nachtigall (ErnstAdolph). So nennen dieDeutschen Rünstbi. 4^. l- Anz. S- 14. einenFigurenzeichner zu Dresden , dessen vortrcflicheArbeiten längst rühmlich bekannt seyen, und derdaher in 1798. bey der dortigen Akademie derKünste mit Gehalt angestellt worden. Ob derselbe,des ganz verschieden angegebnen Namens un^each,tct. wirklich eine von dem nachfolgenden Kunstleeverschiedene Person sey, ist »och zweifelhaft.
— — (Friedrich Sigmund August), Malerzu Dresden , geb. daselbst 1765. eiueö Gerichts,aktuars Sohn, studirte auf dortiger Akademie,vorzüglich unter Casanova, und unter Graf dasBiidiußmalen. Auf dem Dresdner -Salon 1794.sah man von ihm eine Copie in Sepia nach derkleinen Magdalena von Cvrreggio, auf der Gale,rie befindlich, die er schon fruherhin mehrmals,doch noch nie so gut behandelt hacke, welche da,her allgemeinen Beyfall erhielt; dann ei» artigesFrauenzimmer,Bildniß ebenfalls in Sepia, an wcl,chem aber der allzudüstere Ton gerügt wurde; end,lich eine an einer Quelle liegende Nymphe, ob Ori-ginal oder Copie wußte man nicht, fand aber daranComposition und Zeichnung fehlerhaft, und dasGanze der fleißigenAusarbcitung nicht werth. M e u,sei p?. Mus 3^7— 58 . Aeller. Lläbe S. iou.
— — s. auch rslagregael.
* zJadalino oder tJataliiio. Lanzi II.98. nennt ihn 8. v. Muräne», woher er gebürtigwar; lobt ihn, gleich dem Lex. für seine Bildnisseund Sraffeleygcmalde; und bemerkt, daß die venetia,»ischen Bildermäckler mehr Nutzen aus seinen Arbei-ten gezogen, als verjüng verstorbene Künstler selbst.
Nadae, d. i. kJatalis Dari. Gaudelllniführt von ihm eine Madonna mit St. Anna, dannein Blatt mit Truppen an, welche verschieden be,zeichnete Standarten führen.
Naecke, auch hJaenke ( ), ein junger
Künstler;» Dresden , trcsticher Schüler von Grassi-Auf dem dortigen Salon r8»6. sah man von ihm:Amor, im Begriff, dem Adler Jupiters seinenDonnerkeil zu rauben, glücklich gedacht, und Mxj,
sterhaft rn Oel ausgeführt. Schon damals hofft«man, unter seines Meisters Leitung, Bedeuten,des von ihm, und fand sich in dieser Hoffnungnicht betrogen, als er weiterhin in 1808. seinenBesuch der Elisabeth mit St. Johannes, bey St.Anna und Maria, die in einer angenehmen Land-schaft auf einem Stein sitzend das schlafende Kindau ihrer Brust hält, ausstellte Der liebliche Far-benton und der angenehme Charakter des Ganzen,vorzüglich aber in dem Johannes, gefiel ungemein.Mensel Arch. ll- 1 - 9k!- u. 4 - « 42 - Der Frey,mürhige 1808. S- 4i«. nennt dieses letztere Bildebenfalls: »Einfach gedichtet, aber um so unfehlba,barer wirkend." Endlich war unser Künstler, alsZeichner, auch einer der vorzüglichsten Mitarbeiteran w. G- Becker's Augustaeum und dessenFortsetzung, unter dem Titel: Dresdens antikeDenkmäler.
Nael (Joh. August), s. <JahI.
LJsemann (C.), ein Maler 4 n der letztenHälfte des X VII. Jahrhunderts, vielleicht von Zit-tau. Nach ihm hat, neben Andern, E. C. Dürr dasBildniß des Theologen M. von Lankisch gestochen.
Na es (Hans). So heißt irgendwo, ganzohne Weiters, ein Informator in der Geometrie,Perspektiv und Baukunst bey der Künstlerakademiezu Koppenhagen um r/bö.
So hieß ein Kvnigl. Polnisch,Sächsischer Hofma-ler zu Dresden , wo er auch 1744. 54 - I. alt ge-storben ist. Sachs- Rur. Cabmer 1744. S. 144.
— — (Thomas). Und so ein Maler zu Stet,tin, starb daselbst » 594 - Friedeborns Alt-Srettrn. Luch III. Ant».
rJaerschke (C-), so ist der Name einesMalers geschrieben, nach welchem Barth. Kiliandas Bildniß der M. E. Wincklerin zu Leipzig inFolio gestochen hat; jedoch scheint es ganz gewiß,daß dieser C. bJaerschke, den Maler ChristianMärschke, welcher gegen das Ende des XVll.Jahrh zu Leipzig lebte, und nach welchem Rom ,städl, Böcklin u a. Bildnisse gestochen haben,vorstellen soll. Auch könnte man hier die vielleichtnicht zu verwerfende Vermuthung wagen, daßder schon an seinem Orte aufgeführte ChristianMarrsche, von Srepner, unter der großenMenge der in seinen Jnscripc. befindlichen Namen,unrichtig aufgezeichnet worden sey, und ebenfallsjenen Lslärschke bedeuten möchte.
kJaeumaun, s. rJaumann und rJeumann.
r^agel (Christoph), ein deutscher Kunstverle,ger, wahrscheinlich des XVll. Jahrh, von demuns aber nichts anders bekannt ist, als daß mitseinem exo. z. B. bezeichnet sind: Eine Spaccakades SiraßburgeriMünsters; dann ein Blatt: Vor-bildung des Gesetzes und des Evangeliums an einenarmen Sünder. .
* — — (Georg), hieß Georg Abraham,nach Andern Georg Adam , geb. zu Nürnberg 1712.lernte bey Joh Daniel Preißler . Derselbe arbei,tere um 17ZV. und nachwerts sechs Jahre lang zuFlorenz , in dem Hause des berühmten Alterthums,Eeecce