In Betref der gegebenen Notizzen von Kupferstechern und ihren Werken, bin ichdem Leser noch die kurze Rechenschaft schuldig: Daß ich, gerade von den berühmtestenbloß die Hauptblatter, nebst der möglichst vollzähligen Namensangabe der Meister, nachwelchen sie gearbeitet haben, von den minder bekannten (oft den allerschlechtestcn) hingegen(wenn ich anders ihr Daseyn sowohl als ihren Unwerth kennbar machen wollte) nichtselten alles Wenige mir von ihnen Bewußte — so etwa z. B. das bloße Bildniß irgendeines fertigen oder unfertigen Postillenreuters, Bartarztes, Reimenschmieds, Rechtdrexlersu. s. f. anzugeben mich bemüßigt sah. Wo dergleichen (zum Theil sehr beliebte) Kunst-unholden dann mit unseliger Fruchtbarkeit dergleichen oft bey Hunderten gefödert haben,begnügte ich mich natürlich bloß mit etlichen — schrecklichen Beyspielen, und bezeichnetedie übrigen unter irgend einer allgemeinen Rubrik/ wie z. B. von Bildnissen dunkelerMänner, u. dgl.
Ungeachtet die Seitenzahlen dieser Zusätze auch durch die folgenden Hefte fortlaufenwerden, glaub' ich, den Käufern rathen zu dürfen, die bisherigen Hefte in Einen Bandzu fassen, da, nach meiner Berechnung, die folgenden Buchstaben N — Z. nebst denneuen Zusätzen, dem Verzeichniß der Künstlerbildnisse, der Quellenangabe u. s. f. geradenoch einen zweyten Band von ungefehr ähnlichem Umfange bilden dürften.
H. H. Füßli.