Band 
Zweyter Theil [2].
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664
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664 Lamberti.

Verleger, unterdessen Namen erschien: Kaccolt-r

sl Vellnte e ?rc> 8 pettive llel real Olarslno <lrLoboli, pregso al real palarro sie 1 ?ltti akiren 2 s. 54. Bl. M 55 .

* Lamberti (Bonaventura), Maler, geb.

zu Carpi um i 65 i. Mengs zahlt ihn zu denletzten bessern Künstlern aus der Schule des Cignani ,dessen Geschmack er fast noch mehr als Mancinigefolgt habe. Viele Arbeit kennt mau zwar nichtvon ihm. Dennoch wiederfuhr ihm die Ehre, daßMosaiken nach seiner Zeichnung von Jos. Oktavianifür St. Peter zu Rom verfertigt wurden, und daßgute Meister nach ihm gestochen haben. So z. B-F Aquila eine Pieta; N. Dorigny eine Martervon St Peter dem Märtyrer, und St. CarlBorromeo und St. Libore auf den Knieen; I. Freydas schöne Blatt eines Wunders von St. Franzescde Paula (nach einem Geniald in Svirito Sankode Napolitani zu Rom ), und I. I. Frezza eineMadonna anf dem Thron, mit einer Heiligen,die ihr die Hand küßt. I. 546 . und M->c.

(Dlsicenz). Ein solcher (ob selbstausübender Baumeister, ist uns unbekannt) schrieb:Voltimetria, overc» lVIlsura äella Volta. 8°. k^a-xoli 7/4.

* Lambertitll (Michel), genannt di Matt

reo. Arbeiten von ihm kennt man von 14)569.Ein Bild von ihm, in der Peschcria zu Bologna ,wie man glaubre in Oel gemalt (1440. dat ),wurde von Albano seiner Zartheit wegen nochden Arbeiten von Francia vorgezogen. Auch,was heut zu Tage von ihm zu Gt. Peter undSt Jacob gemeldtcr Stadt noch übrig ist, darfsich bald zu jedem Bcßten seiner Zeitgenossenzahlen, ll. 2. 17.

Lamblardie ( ). So heißt in den

Rouvelleg äss >^rt8 II. 60. einer der neuernfranzösischen Baumeister, der, nebst mehrern an-dern, dem Architekt I <t. Traft bey dessen Werke:klang öce. äs Ckarpentes (1802.) durch seineBeytrage behülflich war.

Lamborn (P. S ), ein englischer Zeichner,Kupfer-Aetzer und Stecher, geb. um 1720. undblühend zu London um 1760 Von ihm kenntman ein Paar Landschaften nach C. Poelemburg,dann Bildn sse, wie z. B Cromwells, nach Coo-pers. Gewöhnlich arbeitete er für den Boydell-schen Verlag, und mit Bannermann und Gri-gnion an den Blättern: 0/

^o/r»r Dettice. 4". konöon. Rost IX. u. M->c.

* Lambri (Stephan-. Dieser Künstler, den

man unter die guten Schüler von Trotti zählt,muß wahrscheinlich frühe gestorben seyn, da mannur wenige Arbeit von ihm kennt. Eine schöneAbnehmung vom Kreutze sieht man von ihm inSt. Gregorio Prete, und einen St. Ludwig Bel-trando mit St. Fermo und der Madonna bey denDominicanern zu Cremona , wo er mit seinenMitschülern I. Calvi und C. Augusta verglichenwerden kann. ^rrrrt 1 i. 69. II. 1. 5 / 5 .

* Lame (Michael), s. l'Asne.

Lainia (Dominicus), ein uns sonst unbe-kannter Künstler, wird unter die Bildhauer ge-zählt, welche für die Kirche zu Loretto gearbeitethaben Leyßler kXIl. Brief

Lamin ( ), Kurpfälzischer Hofbildhauer

um 1792. und, nach Verschaffelts Tode, Direktorder Akademie zu Mannheim . Damals hieß esvon ihm in einem Aufsätze des MeufelschenMus XV. 16771.Von diesem Künstler hatman lange gewünscht, wieder eine menschlicheFigur zu schen, da nach einem Zeitraume vonbald 2». Jahren, die er beständig in KurfürstlichenDiensten, mit Abrechnung der römischen Reise,zugebracht hat, von ihm keine zrve.pfüßige Arbeitin Stein, außer dem Pan im Schwetzinger-

Lampi.

Garten, erschienen sey." Wohl aber kenne manvon ihm aus ermeldtem Zeitpunkt zwey Sphinxenin eben diesem Garten, und zwey Löwen amHeidelberger-Thore zu Mannheim . Nun aber sahman von ihm ein Grabmal des KurpfälzischeuKammer- und Bcrgraths ). M. Römers aufdem dortigen Lutherschen Kirchhofe, von welchemdann l. e. eine ausführliche sehr nachtheilige Be-schreibung gegeben, und besonders die an diesemMonument in Basrelief angebrachte Figur ocrTraurigkeit schrecklich ausgchudelt wird; wobeyes dann übrigens noch am Ende aus Veranlaßungder sogar »»orthographischen Grabschrift diesesDenkmals selbst kauderwelsch genug heißt:Dem

H. Lamin wären die vielen Fehler der letztem,die er unbemerkt (D in die Marmorplatte gehauenhat, leicht zu übersehen, konzenkrirten sich nur beyihm, wie bey den meisten Künstlern der Fall ist,viele Kräfte, die auf anderweitige Wissenschaftenhatten sollen angewendet werden, bloß auf seineausübende Kunst." Neueres haben wir seithervon H Lamin nichts vernommen.

Laml'ni'r (Paul Jacob), ein Kupferstechervon Augsburg . In 1794. kündigte derselbe einefranzösische Revolution« - Galerie in Quer-folio an, welche theils Geschichts-Darstellungen,theils Bildnisse enthalten, jene das Stück 24 Kr.diese 2u Kr. kosten sollten; ein Unternehmen, wel-ches nachwerts von ihm an die Gebrüder Klauberabgetreten wurde Ob aber solches jemals zuStand gekommen sey, ist uns unbekannt. lourn.k. bilcl X. Intellix:. 61 . S. 7. Von eben diesemKünstler wurden i. I. 1804. Copien der vier vorherin London erschienenen vortreflichen Blätter, wel-che die letzte Geschichte des unglücklichen SultansTippo-Salb enthalten, angeboten. Ebenderselbearbeitete endlich an den Ansichten von Moskau ,nach Girard de la Barthe. für die LValferifcheUnternehmung zu Herisau in der Schweiz . Gef-fenrl. lJachr.

Lam 0 (Peter) von Bologna So nennt LanzsII. 2. II. einen Schüler des Jnnoz. von ^mola,der durch eine Handschrift über die Gemälde zuBologna bekannt sey.

* Lamoureux, s. Amoureux.

La mp (Franz Taver). So heißt irgendwoein Maler von Gengenbach , der um 1770. zuMünchen gearbeitet habe.

* Lamparelli t Carl). Nach ihm hat B.Fariat ein symbolisches Blatt gestochen.

* Lampe (Mad.), s. den Art. I. G. Ziefenis,ihres Vaters.

Lampferdtl'nger (M. G.), ein uns sonstunbekannter Künstler dieses Namens, zeichnete dieProspekte aller Nürnbergischen Städtlein, Markt-flecken und Pfarrdvrfer, welche Christoph MelchiorRoth 1760. auf 72 Querfolivblätter geätzt hat.

Lamp, (Joh Bapt. voitt, Reichsritter, Prof.und Rath der Kais. Akademie der bildenden Künste zu Wien , geb. zu Romeno im Tyrol i. I 1762.der Sohn eines mittelmäßigen Malers, bey wel-chem er die ersten Elemente seiner Kunst erlernte.

I. I. 1769. begab er si v nach Salzburg , wo ersich bey dem nicht ungeschickten Künstler Uebcr-streicher, der mancherley g oße Arbeiten auszu-führen hatte, im Praktischen übte. Von da^gienger nach Verona , und hielt sich dort an die Schuledes Fr. Loren;», eines Schülers von Tiepolo , woer so beträchtliche Fortschritte machte, daß erschon in seinem neunzehnten Jahr von der dasigeuAkademie zum Mitglied aufgenommen ward. Als-dann kehrte er in sein Vaterland zurück, undsetzte sich zu Trienk, wo er für einige Kirchenhistorische Gemälde verfertigte, bald aber das Por-trätmalen zu seinem Hauptstudium machte. Etlichezu Jnspruck ausgefertigte Bildnisse der Erzherzogin-