Band 
Zweyter Theil [2].
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Lochu m.

unterzeichnet. Von historischen dann z. B. Tro-phäen, nach Caldera (vonFußll 1.2»6. angeführt);Jesus tragt sein Kreuz, nach Carracci ; Adam, derden Apfel von Eva empfangt, nach F. Chauveau;eine H. Familie nach N. Coypel (ib 08 .); St.Johann, der dem Kind die Fuße küßt, nach Guido,aus dem Königl. Franz. Kabinette, u. s. f.ste/Ärr, und

* Lochlirn oder Lochom (Hans van), geb.zu Antwerpen um ihho. Von ihm kennt manmehrere DcvotionsblLtter, nach verschiedenen flam-mändischen Meistern. So z. B. ein Abendmalnach Crispin de Pas; dann eine Auferstehung, undeinen weineirden Petrus, beyde nach M. de Dos.

Lock (Daniel), ein englischerDaumeistcr, derum i 65 o. blühete, uns aber einzig durch sein Bild-niß bekannt ist.

Locke (Samuel), Kurfürst!. Sächsischer Ge-neral-Accis--Baudirektor zu Dresden , geb. HuMorizburg 1710. Im I. 1740. kam er in Kurfürst!.Dienste als Conducteur bey dem Oberbauamt zuDresden . Seit 1762. an war er Daudirektor, undhatte seitdem alles, was in ganz Sachsen , ausserDresden und Leipzig gebauet wurde, zu leiten.Seine nur für das Erzgebürge verfertigten Rissebeliefen sich auf 12Z5. Im 1.178Z. machte er 421.und 178',. Z 5 i. dergleichen. In Dresden alleinhatte er 104. Häuser gebaut; darunter das Hotelde Pologne, die reformirte Kirche, das Gräfl.Waliwizische Haus, u. s. f. Eben so ist das Hn-bertSburgcr-Schloß ganz sein Werk. Mensel ll.welcher irrig seinen Tod, anstatt desjenigen seinesnachfolgenden Sohns, in 178/,. seht. Samuellebte noch 1788. Bester inH—106. In 178Z.erschien von ihm: D>e Verbindung und Ueber-einanderstellung der Säulen, in drey Ab-theilungen abgehandelt, und auf6t>. Bupfer-blarrern vorgestellt, ^'ol. „ein Werk" (heißt esbey dem laut schallenden Bester), „welches alleinein Menschenleben und seine Unverdrosscnheit er-foderte, und ihn besonders bey der Nachwelt ver-ewigen wird."

— — (Samuel Gottlieb), sein Sohn, derihm schon i 5 . Jahre mit Anwartschaft auf dieNachfolge in seiner Stelle adjungirt ward, starb1784. Bester 107.

— — (Wilhelms So heißt ein neuerer eng»lischer Maler, von welchem man, neben Andern»,ein sehr schönes Bild: Die letzten Stunden desKardinals Wolsey kennt, welches sich durch dieedle Einfalt der Composition und richtigen Ausdruckauszeichnet. Ein gutes Blatt nach demselben findetsich von C. Knight, und einen Nachstich davon imUmrisse in de» XouveUss des ^rts II. 2.41.

Lockley (David). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein englischer Kupferstecher desXVIII. Jahrhunderts.

L 0 de (Gustav de). Und so ein andrer Kupfer-stecher, nicht unwahrscheinlich ein Sohn des gleichfolgenden.

* — — (O. H-, d. h. Odoard Hclmold de).Derselbe war seit 17^0. Kupferstecher der Königl.Dänischen Gesellschaft zur Verbesserung der nordi-schen Sprache und Geschichte. Von ihm kennt manverschiedene Bildnisse; wie z. B. des Theologen N.Prorson nach Erichscn, der Könige Christian IV. und Friedrich III nach C vanMaudcr, des Grafenvon Moltke nach C- G. Pilo (17)0.) und des Kunst-drechsler Spenglers, nach ihm selbst; dann zweyBlatter Ansichten des Moltkischen Pallastcs. ^c.

* Loder (Ast^lph''. So nennt Basan (kd.seo.) einen Maler, geb. zu Frankfurt 1721. derauch nach seiner eignen Composition geätzt habe;wohl derselbe, den hinwieder der WmklerscheKatalog tJ. Lochon, einen deutschen Gattungs-maler und Kupfcratzer heißt, und von ihm ein

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seltenes» in der Manier großer Meister geätztesBlatt kennt, weiches einen alten podagrischenMann, vor dem ein Bauernjung und ein Bauern-Mädchen stehen, darstellt; und wohl ebenfalls dergleiche Künstler, den das Lex. als Landschaftsmaleranführt.

Lodge (William), Zeichner, Kupferätzcr undStecher, geb. ibjg. zu Lecds, einer beträchtlichenStadt in Dorkshire, und gest. daselbst 1689. Andresagen 169g. Mit einem namhaften Vermögenkonnte er auf der Universität Cambridge fleissigstudiren, so wie nachwerts die Rechte im Jesus-Kollegium zu Lincolns-Jnn. Aber der Trieb zuden Künsten und der Hang zum Reisen waren über-wiegend bey ihm. Er gieng nach Venedig mit demLord Falconberg, Gesandten des englischen Hofesbey dieser Republik . Dort machte er Freundschaftmit 'Jacob Darrt, einem venetianischcn Malerund Verfasser des: viaggio f)irrorico darinnenderselbe Rechenschaft von den berühmten Gemäldengiebt, die sich in de» Städten und Kabinetten Ita-liens zerstreut befinden. Lodge nahm so viel An-theil an diesem Werke, daß er eine englische Ueber-setzung davon machte, der er einige von ihm radierteBildnisse großer Maler, und eine Karte von Italien beyfügte. Es ward 1679. gedruckt. Nach der Rück-kehr in sein Vaterland fuhr er fort, sich mit denKünsten zu beschäftigen, und stiftete genaue Freund-schaft mit Fraucis Placc, dessen Genie viel Achn-lichkcit mit dem seinkgen hatte. Er machte häufigeReisen in die Provinzen und zeichnete bey dieserGelegenheit die reißendsten Ansichten derselben. Ein-mal, als er so in der Provinz Wales arbeitete,ward er auf die Anklage, er sey ein Spion derJesuiten , angehalten, zu der Zeit als das Komplotder Römisch-Katholischen entdeckt wurde. Allerseiner Erklärungen ungeachtet ward er verhaftet,und blieb so lange im Gefängnisse, bis einige seinerFreunde von Ehester ankamen, die seine Unschuldhinlänglich bewiesen. Lodge gehört unter die-jenigen englischen Künstler,'welche ihrem Vater-lande die größte Ehre machen. Ausser seinen Bild-nissen hat er eine große Menge interessanter Ansichtenmit einer leichten und geistreichen Nadel gestochen,die er sowohl in der Fremde als in seinem Vater-lande gezeichnet hatte, und die sein Genie und seinenGeschmack beweisen. Horaz IDalpole giebt inseinem Katalog über die englischen Stecher einVerzcichniß der Arbeiten dieses Künstlers, nebstmehretcn Anekdoten seines Lebens. Unter seineBlätter gehören Ansichten aus verschiedenen Län-der»; wie z. B. die Brücke dü Gard in Languedoc ,Gacta, Puzzuoli, das Amphitheater zu Minturnv,das Vorgebirg der Circe , eines das Monumentbetitelt i was zu seinem Beßten gehört, Westminster-hall, Lambcthhouse, Dork, Leeds und Wakefield(all' dieses, wie es scheint, nach seiner eignenZeichnung). Eben so ein ganzes Heft, mit demTitel: I^ivre de diverses Vues. iüites d'apresnature par Lochre in kl. quer Fol. Dann einPaar Bildnisse: Cromwcl und sei» Page, demProtektor selbst zugeeignet, gleichfalls ohne Namendes Malers, und Samuel Malines, nach Claret.Bost IX. 77—79- Basan (löd. «ec. ) will vonihm, unter dem von ihm verwechselten Namen:ÜKIbelm Loggan ein satyrisches Fest verschiedenerMönchsorden, in N. de Hooghc'ü Geschmack geatztkennen, was vielleicht auf die oben angezogeneAnekdote einigen Bezug haben mochte. Malbesteführt sein Zeiche» an.

Lodi (Dartholvme da), ein Geschichtsmaler.von welchem man in dem Erzbischöfliche» Pallasiezu Pisa ein gutes Bild zeigt. Ackc.

» — — (Evangelist» oder Hermencgild). Letz-trer scheint sein richtigerer D-.>fname zu seyn. ImLex ist sein Geburtsjahr (1V18. unrichtig angege-ben , da er schon 1600. blühete. und die letzte sichereSpur von ihm Iliib gefunden wird. Er arbeitetein Oel und Fresco, bisweilen gemeinschaftlich mitseinem Lehrer Trotti. Nur alsdann glaubt Lan;«