M a g n 6.
Magnc ( ). So heißt irgendivo, ganz
ohne Weiteres, ein Kupferstecher zu Paris um 1760.
Magneney (Claudius), ein französischerKupferstecher, gab: ticcucil <Ze8 ^rmolricg äegplu5 noblo8 miunons st tLrnilIe8 llekrance, tautecclesiascigues gu« peinceg, IVIsrgum, etc. kvl.?LN8 ikZZ. /.ottA kibl. bi8t.
* Mag mere (Lorenz), ^eb. zu Paris . Zuseinen bedeutendsten Arbeiten zahlt man: In denGarten zu Versailles die Thermen von Ulysses, Circe und dem Frühling; dann in der Kirche St. Germainl'Aurerrois zu Paris das Grabmal des Kanzlersd'Aligre, und in S. Nicolas des Chamvs einkleines Monument, welches er zum Gedächtnißseiner Gattin und seiner Tochter verfertigte, ste ^o»-te»ar er 7 l/§c.
— oder Manier (Philipp), des obi-gen Sohn, dessen im Lex. unter dem Art. seinesVaters Erwähnung geschieht. In der Kirche St.Niclaus des Champs siehet man von ihm ein kleinesMonument, welches er für sich, seine Frau undTochter verfertigte, p. 9Ö. und m. Nach
ihm haben Edelink, S. Thomassin und H. S. Tho-massln Statüen für die bekannte elende Sammlungder Statüen von Versailles gestochen.
* Magnini, s. Mannini.
Magnoni (Anton), Maler und Schüler vonStephan Torelli und Hercules Graziani. Mansiehet von ihm verschiedene Werke zu Bologna .
* — — (Carl). Ob das im Lex. genannteBlatt nach ihm dasselbe sey, welches der Katalogvon Brandes als: 8t. I'ierre, <jan8 uns äcUbe-rarion, äonrimit 8» llöclsnon. Uloemsert 5c.rubrizirt, und schön nennt, ist uns unbekannt.
Magnus (Jacob), einKunsimaler aus Kurland gebürtig, arbeitete um 1674. zu Berlin . Mcolai.
* Magny ( ), der französische Feldmesser,
hieß rJaralis.
Mabeuy (Jacob), ein wenig bekannterKupferstecher dieses Namens, hat um 1687. einBildniß des Bischofs von Scnös, L A. Aubcrtde Ville-Serini, in Schwarzkunst geschabt, ^c.
Mahiel (Dominicus). So nennt Basan(b)ä. sec ) einen Kunstliebhaber» geb. zu Versailles 1676. der die Zeichenkunst von Sylvcstre erlernt,und mehrere kleine Landschaften (nebcn andern:l'^brsuvolr) leicht und geistreich geatzt haben soll.
Mahlen öJ D.). Und so Ebenderselbeeinen andern (? von dem man ebenfalls verschiedeneLandschaften kenne, die sich in dem Dilettanten-Bande des Kvnigl. Französ. Cabinetles befindensollen.,
Mahlp 0 tsch," s' Maulberrsch.
Mahre nholz < ), ein vermuthlich
Herzogl. Braunschweig -Lüneburgischer Medailleur.Man findet seinen Namen auf Goldstücken vonw— 5 . und 2/r Rthikt von 17'»2. Sammlung be-rühmter Medailleurs
Mahu ( ). So heißt irgendwo, ganz
ohne Weiteres, ein Küchensiück-Maler um tb', 5 .
Maja (Joh. Stephan), geb. zu Genua 1872.lernte die Kunst bey Andr. Carlone , und späterhinzu Neapel ben F. Solimena. Er malte vortrcflicheBildnisse, und st. 17/,7. >l. b). II. 2/z7.
^ Majano (Denedikt da), geb. zu Majanoim Florcntinischen, des nachfolgenden JuliansBruder. Seine erste Kunst in eingelegter Holz-arbeit lernte er von Brunelesko. Von ihm istdas Gewölb der Kupole z» Lorclto, und der Ent-wurf zum Pallaste Skrozzi zu Florenz . Ln»«- II.
Lcl. ter^. 1. rbL.
Maillet. 751
* Majan 0 (Julian daDerselbe war einesMaurers Sohn in einem Dorfe dieses Namens,nahe bey Fiesole ; war zuerst Bildhauer, und ersthernach Baumeister. Von dem Könige Alphons zuNeapel wurde er zum Bau des prächtigen PallasteSPoggio Reale berufen; eine Beschreibung desselbengiebt Milizia (löll. tci-2. I. 167.). Eben daselbstsieht man von ihm am Castel Nuovo die marmorne,einem Triumphbogen ähnliche Pforte mit großenFiguren und Basreliefs, die aber in einem engenRaum versteckt liegt. Dann gab er die Zeichnungzu verschiedenen Brunnen, von bizarrer Erfindung.Für Papst Paul ll. baute er einen Hof im Vatikan (wahrscheinlich den, der jetzt St. Damaso heißt),nebst dem Pallast und der Kirche St. Marcus, wozuer sich des TraoertiuS vom Colosseum bediente.Eben so wurde er von diesem Papste zu Erweiterungder Kirche zu Loretto gebraucht. Bald nachher starber zu Neapel , von dein Könige Alphons sehr be-dauert, der 20. Mann in schwarzer Kleidung seinerLeiche folgen, und ihm ein marmornes Denkmalsetzen ließ. Verschiedene seiner in Neapel erst an-gefangenen Arbeiten wurden von Polit und Hypolitdel Donzello vollendet. Milizia setzt seinen Todschon in 1^7. an.
* Maibusch, s- Meybusch.
Maidstone (I?. So heißt ein, selbst Rost(IX.) unbekannter englischer Kupferstecher, der1781 das Bildniß Hyder-Alis, von I. Leister 1776.zu Madras gemalt, gestochen habe.
Majer (Joh. Tobias), ehemaliger Professorder Mathematik und Physik zu Alkorf, geb. zuGöttingen 1722. soll, wenn wir anders Büsching(Entwurf S. 107.) glauben sollen, einzig diewahre enkaustische Malerey der Alten entdeckt haben,das Geheimniß derselbe» aber wieder mit ihmgestorben sey». Seine Proben der Aechtheit dieserEntdeckung legte er der Gesellschaft der Wissen-schaften zuGöttingcn vor (G örring.An;. 1729.S 402.). Büsching selbst wohnte einer solchenProbe bey, von welcher er l. c. — unbegreiflicheDinge erzählt.
* -- — (Peter). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Künstler, von dein man dasBildniß des Arztes A. Langrer in Holz geschnittenkenne. Ob er nicht der Paul Mair des Ley.> seyndürfte?
— — (Wolfgang). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Goldschmied in Nürnberg , deruns aber bloß durcy sein Bildniß in Schwarzkunst,ohne Darum und Meister, bekannt ist.
* — — s. auch Mast, Mayer, Mayr undMeyer.
* Maignec (P.Emanuel), s. den Art. I. L.Mceron.
Maillard ( ), ein trcflicher Landschafts-
zeich.ier und Mitglied der Akademie der bildendenKünste zu Wien , gab in -822. sechs sehr guteZeichnungen zu chosers Nakurschondeiren undKunstanlagen der Stadt Banden in Oesterreich (Qucroct. Wien bey Geißingcr 2. Rthlr 22. Gr.),welche von Haldenwang in Dessau mit vielem Ge-schmacke gestochen wurden. Eben so arbeitete erin das schöne Taschenbuch für die Freunde vater,landischer Gegenden, welches für's (yahr »822. beyDoll zu Wien erschienen war, und starb, für dieKunst viel zu frühe daselbst 180V. Auch nach seinemTode sah man nach seinen Zeichnungen schöneBlatter zu I. Schulres Ausflügen nach demSchneeberge in Unter-Oesterreich, von Duttenhofergestochen. 8°. Wien 8u< bey Degen.
MaiIIer (I. C. oder Joseph), geb. zu Paris 1721. Schüler von D. Nee, hat nach verschiedenenfranzös. und holländischen Meistern allerley Gat-tungssiücke, wie;. D »ach Boucher lobon Uer^erund l« m»uvai8 )oueur, nach Colibcrt (1778.)In i'ille ü 8>monette und l'lieurerme ^esnettc —