Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
1255
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Resch.

mir gleichem Glücke führen kann), und Resch andessen Stelle gesetzt. Z. w. Rrauß Beyträgezur Sachs-Hlldburghäusischen Rirch-Schul-und Landeshistorie (vier Theile 1750-54. ä°.)I V. 84 - 85 .

* Resch (Christoph), Maler und Kupferstecher,wak gebürtig von Ulm. Lipowsky. Von ihm istauch das Altarblatt in der Dorfkirche zu . . , un-weit Ulm. Haid Ulm S. 588 .

— — (Elisabeth), Kupferstecherin und ge,schickte Zeichnerin zu Augspurg, heyrathete denKupferstecher Joh. Georg Ringlin, und starb1768. 41. 3 > alt. von Grerren S. 4 oi.

— — oder Roesch (Georg Slgmund),Kupferstecher und — Kaminmetdiener des HerzogsClemens von Bayern, verfertigte die vier Stück«zu den Ottonischen Geschichten, über welche Am-ling starbt?). Es giebt auch Gemälde von ihm.VDesteneieder S. 871. Noch kennt man vonihm die beyden Dedikationsblättrr, nebst denVignetten, die er mit Andern zu Oefele's 8cripr.Rer. 6oic. (». V. 176z.) gestochen hat. Lipowsky.S. unten auch den Art. Sigmund Roesch, dermit dem unsrigen wahrscheinlich derselbe ist.

— — (Hans). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Glasmaler zu Nürnberg , deruns einzig durch sein Bildniß bekannt ist.

* — — (Hieronymus). Nach A. Dürer kenntman, neben Andern,, von ihm, einen dem KaiserMax. 1 . errichteten Triumphbogen.

— — (Niclaus), Bildhauer undEisenschnei,der zu Nürnberg , ist uns, gleich obigem Hans,einzig durch sein Bildniß bekannt. Im Diktion-nair von ^>einecke wird er s. v. »nllress und»ps angeführt. Unger nennt ihn Hoelzel (?).

»Ltt.

* — — (Wolfgang). Von ihm führt Ba"schVH. 478. ohne weiteres Urtheil, ein einziges Blattan, welches die allegorische Figur einer rechtschaf-fenen Frau darstellt Neun Läfelchen zu beydenSeiten enthalten so viel verschiedene Couplets indeutschen Versen. Unten liest man des KünstlersNamen ohne Iahrzahl.

Reschel (Marx), s. unten Rösche!.

* Resch, (Pandolf). Auch Lanzi (1.244^45.)sah von ihm bey dem Dr. Viligiardi (zu Florenz ?)ein Bild, welches die Ansicht vom PaUaste Pitli,mit den damals bloß entworfenen Verschönerun-gen desselben, nach der Erfindung von H. Marmidarstellt. Es ist darin ein Gedränge von Figuren,das, so wie überhaupt das Ganze, in Erstaunensetzt; nur in Ausspendung von Licht und Schattenschien er nicht besonders glücklich zu seyn.

Resel (Pius), ein Künstler, der zu Arnstadt im Schwarzburgischen, vermuthlich in der letztenHälfte oder Mitte des vorigen Jahrhunderts lebte.Adelung in dem Verzeichnisse der Landkarten undtopographische Blätter der sächsischen Lande(Meißen 1796. 8°. S. 271. R°. 8.) bemerkt fol-genden Stich dieses uns sonst unbekannten Man-nes: „ Saison «le plaisance 8« 8. ». 8. DlaclstrieI» ?rincesse 6e Lclrvvarirhourg-Xrnstaät, nom-nree »uzustenbour^, 8e I'autre cote avec laVue et Urospect 8'»rnzta8t. /'«'«sseiln,et sc. »rnstast'' (Format*. Ein gewöhnlicherBogen. Aus dem Titel erhellt, daß noch einBlatt dazu gehört, welches aber hier fehlt. —„So eben" (fügt einer unserer Freunde hinzu)„kömmt mir dieß fehlende Blatt vor Augen. Estragt denselbenLit. von Dlslson-^u^ustenbourx»wo sich die Aufschrift endet, ist von gleicher Bezeich-nung des Künstlers, gleichem Format, und, wasdie Arbeit anbelangt, schlecht radirt."

Resell (Joseph). So heißt bey Fiorillo I V.Z99. ganz ohne Weiteres, ein spanischer Maler ausder Mitte des XVIII. Jahrhunderts.

Restouk. i2§§

Resen (Pelegrin und Renerius), Vater undSohn, nennt FioriUo IV. 189. zwey berühmtespanische Glasmaler aus der Mitte des XVI. Jahr-hunderts.

Resinus (Johann), s Rosinus.

Reslev (Franz), s. gleich unten per. Realer.

— — (I. C.). Nach der Zeichnung eines sol-chen soll P.Kilian eine große Thesis gestochen haben.

— — (Peter) wurde in ,754. zu Dresden zum Hofkupferstichhändler ernannt. Er st. 1780.im Bade zu Töplitz 64. I alt (Dresdner po-litischer Anzeiger, Jahrg 1780. N". 34 «)- Ausseiner Familie ist derjenige von gleichem Vor- undZunamen, der ebenfalls als Hoffupferstich - (undGalanterie») Händler ,792. 3 o. I. alt zu Dresden starb (l. c. Jahrg. ,79a. N°. 6.) — Franz Resxler setzte seine Handlung unter der Firma DererResler zu Dresden fort und erscheint noch in demKönigl. Sächs. Staatskalender von ,8,,. als Hof-kupferstichhändler.

— — s. Reßler, Roesler und Roeßler.

Reslfeld ( ). In der Kirche der Abtey

Kremsmünster fleht man von einem Maler diesesNamensein Altarblatt: Die abgestorbenen Seelen.Er lebte um den Anfang des XVIII. oder Endevorhergehnden Jahrhunderts.

Reslur ( ). So heißt im »Imsnacli 6es

Kesux-Hrts ,8oZ. ein damals zu Paris lebenderKupferstichhändler.

Resmon ov. Resmond ( ). Von ihm

kennt man ein Blatt: Herodias, mit dem HauptJohann des Täufers, nach Giorgion, wahrschein-lich für das Werk: Versailles immortslire <1720.).

Resoaggi (Joh. Baptist), ein Genueser,Malte einige Altarblätter, und arbeitete auch auffrischen Kalk. Er starb in seinem Vaterlands über70. I. alt um ,702. /Lntti.

Ressel ( ). So heißt im »lmsnack äes

keaux-»rts 180Z. ganz ohne Weiteres, ein da-mals zu Paris lebender Baumeister.

Reßler, s. Resler, Roesler und Roeßler.

Restallino (Carl), geb. zu Zornaöco imKönigreiche Italien 177V. lernte die Anfangsgrüud«der Zeichen- und Malerkunst in der Gallerie zuMünchen , unter der Leitung des VizedirektorsI. Dorners, und bildete sich dann vollends beymHofmaler Matthias Klotz . Hierauf unternahm erReisen nach Dresden und Berlin , und endlich auchnach Italien . Anfangs malte er in Oel, widmetesich aber in der Folge ganz der Miniaturmalerei),worin er solche Fortschritte machte, daß er 1808.als Königl. Hofmaler zu München mit Gehaltangestellt wurde. Kenner zählen ihn unter die er-sten jezigen Künstler in Miniatur Unter seine vor-züglichsten Bildnisse gehören diejenigen der Reg.Königes und der Königin Maj. Lipowsky.

Reste ( le). Ein Gantkatalog führt eingroß qn. Folioblatt: Joseph giebt sich seinen Drü-deril zu erkennen, mit der Bezeichnung an: 7 e Kette<le I.on8res piNX, van 8omMer kec.

* Restour (Johann). Auch sein Vater warein tresticher Künstler, den er aber frühzeitig ver-lor. Anfangs wurde er von seiner Mutter MariaMagdalena 'Jouvsner, einer Schwester von I.Jouvenet, in der Kunst unterrichtet. Alsdann kamer eben zu diesem seinem Oheim, bey dem er auchbis an seinen Tod blieb. Durch seine Talente,womit er einen treflichen Personalcharakter ver-band, erwarb er sich bekanntlich frühe eine Stellebey der Akademie. Als er etliche Tage nach sei-ner Aufnahme einem seiner bisherigen Lehrer eineSkizze zur Beurtheilung vorlegte, und dieser mitseinem Urtheil zurückhalten wollte, sagte er: „ Glau,ben Sie, daß ich in vier Tagen solche Fortschrittegemacht, um Ihres Unterrichts zu entbehren"?

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