Band 
Zweyter Theil [2].
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Reynolds.

gen bey Brandes und N)inkler angeführten Blattter nach unserm Künstler, lauter Bildnisse (261.an der Zahl) find von nachfolgenden meist vorzüg-lichen Schwarzkunststechern. Von I. V??. ArdellZ/,.; von F. Baldrey i.; von F. Bartolozzi 2.;von F. Basire I.; von Th. Blackmore I.; von R.Brookehaw2.; von C. Corbukt 5 .; von I. Dean3 .; von Dickinson und Watson i.; von LV. Dlkm-so» besonders 17.; von I. D>xon 9. (darunterdas wunderschöne der Herzogin Mary von Lancarster im Wittwcngewand, an einen Baum gelehnt;hinten das stürmische Meer); von W. Doughty 2.;von R. Dunkarton 1.; von R. Earlom 1.; vonI. Finlayson ; von E. Fisher 19. (unter den-selben die Lady's Bnnbury und Keppel vorzüglicheBlätter); von T. Gaugain 1.; von v. töreenr8.; von I. G. Hayd 1.; von I. Hardy i.; vonF. Haward i.; von C. H. Hodgcs 3 .; vonHouston li.; vonJ . Jacob« 5 .; vonJ.Jehner i.;von I. Johnson 1.; von I. Jones 3 .; von E.Jndkins 2.; von G. Keating 1.; von I. B. Lucien1 ; von I. Marchi 4 >; von R. Marcuard i.; vonS. Paul 1.; von I. Pott r.; von S. F. Raveneti.; von W. W. Ryland 1.; von R. Sayer 1.;von I. R Smith 29.; von I. Spilsbury 4.;von C. Spooner 2.; von C. Towniey 1.; von I.lvarson 56 .; von Tb. warson 17.; von C. Wattson von I. Watts !.; von E. Welsh r.; vonWilson 1. Ueber die Hälfte von allen diesen sindFrauenbilder. Don berühmten Männern und Frauennennen wir: Lord Anson und Admiral Boscavenvon Ardcll; Lord Tburlow (ein vorzüglichesMeisterstück des Grabstichels); Joseph Danksund Admiral Rodney von Dikinson ;"Samuel John-son und William Mason von Doughty; LaurenzSterne und Dr. John Armstrong von Fishcr;William Chambers von Green; Edmund Burke von I. Hardy; Carl James Fox von Jones;LadyGeorgiana Cavendiöh, Herzogin von Devons-bire, von Keating; Dr. Goldsmith von Marchi;Franz Bartvlozzi von Marcuard; Lord Cambdenvon Ravenet (gestochen); James Beatti, wiederEdmund Burke, wieder Samuel Johnson , unddie beyden Architekt« Paine, vonJ. Watson; Da-vid Garrik und Warren Hastings von Th. Watson.Endlich fügt allen abgedachten Stechern ein Ver-zeichnis meines sel. Vaters noch bey: Basire,Collyer, I. Faber, Geyser , Jos. Grozier, C.Philipps, R. Purcell, Caugrain und Ward.Eine schöne Copie nach seinem Bildnlß der AngelikaKaufmann von Bartolozzi , gab in neuern TagenMorace für den Frauenholzischen Verlag (2 fl.45 . rr.)

Reynolds ( ). So nennt ^l'orlllo V.

800. einen jünger« Künstler dieses berühmten Na-mens, der zur Londner-Ausstcllung von r 8 u 5 . einkleines Gemäld, den Anbruch des Morgens, lie-ferte, das wegen des gutepRembrandtischen Styls,worin es gearbeitet ist, besonders merkwürdig war.

Reynosa oder Reynoso (Anton Garcia),aus Cabra in Andalusien gebürtig, ließ sich zuCordova nieder. Frorrllo V. 271. nennt ihn kurz:Einen gewöhnlichen Praktikanten, ohne Geschmackund gründliche Kenntnisse.

Reinst (Gerard), ein vorzüglicher niederlän-discher Kunstliebhaber des X VII. Jahrh. Rathsherrund Gchöppe von Amsterdam , sammelte mit großenKosten und Sorgfalt ein trefliches Kabinet, vonGemälden, Statüen und andern Kunstmerkwürdigrkeilen. Nach seinem Tode kauften die Gencralstaatendas Auserlesenste dieser Sammlung, um Carl II-von England damit ein Geschenk zu machen. Schonwährend seinem Leben indessen hatten mehrere nie-derländische Künstler den Entschluß gefaßt, diewichtigsten Stücke, aus Gefälligkeit für den Be-sitzer, in Kupfer zu stechen, und ihre Arbeit bereitsauf 33 . Bl- gebracht, welche die Wittwe sammelte,und unter dem Titel: Vnriarum imaAmum a ««-loberrimis artistcübus pictarum custaturco, ele-

Glasmaler Eginton, »ach Reynolds (Gäbe V. 71.

Auferstehung verstellt.

Rheinwald.

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ALUtlssiniis tubulis reprsesentstse. lpsso pictursepsrtim extsnt apuä viduum ücc. partim

f.'aro/o ll. öco. clono missoe 8nnr. -lmstei. Ar.in-fc>l. Die Stecher waren: C. van Dalem, I.Falk, C. Holstein, I. Lutma, Th. Matham, undCornelius Visscher; bald alle schön, diejenigen desletzter» indessen die vorzüglichsten. Ein ausführ-liches Verzeichniß derselben findet sich in dem An-hange zum winklerschen Gantkatalog, hinten ander Englischen Schule. Ein zweytes Volumen diesesWerkes dann (von weit mindern! Werthe) erschienspäterhin unter dem Titel: Lienorum veterumiconvs, per O. 6»'. Krönst collectse. ( 5 . /.ari ciLeinv. (?) et fec. ^msreloci. ex osticins )V)

Lcüer (11«. Bl.). p. 82

85 . 1. c.

Reys (M.). So hieß ein Kupferstecher, derden Empfaüg Heinrich lil von Frankreich zu Ve-nedig 1674. nach der Zeichnung von A. Vicentinogestochen hat.

Rey; (Bernhard), s. oben Reiy.

Re;el (Rudolph Niclans Daniel), ein Mi-niaturmaler, geb zu Braunschweig um 1726. Der,selbe besuchte verschiedene deutsche Höfe, wo er mitRuhm arbeitete; endlich setzte er sich zu Dessau ,wo er 1782. noch lebte.

Rezell ( ). In Wildenows Grundriß

der Krauterkunde (Berlin 1792. 8.) findet sich eineFarbentabelle bezeichnet: XeLe/i s«c. )serk sc.Wer und was übrigens unser Mann seyn mag, istuns unbekannt.

Rezsch, s. oben Retzsch .

Rban, s. Rab".

Rhein (Niclaus), ein deutscher Kupferstecher,Schüler von Jacobe, lebte zu Wien 1809. Vonihm kannte man schon in 1791. eine Cascade nachVerncr aus dem Kabinet Lambert zu Wien , einSchwarzkunstblatt, von welchem es im: Journalfür bilcleuci« Künste 8. i 3 i. heißt: »Das unbe-stimmte, kraftlose Wesen, das darinn herrscht, lassekaum ahnden, daß man einen Verriet vor sich habe.Auch die Zeichnung sey wenig richtig; am Schlech-testen noch die Figuren; der Baum schlag das Bcßte".Freylich wird dann billig das anfangs gerügte Ge-brechen vornehmlich auf Rechnung der Manier ge-setzt, in welcher sich für diese Gattung nicht vielBesseres thun lasse. Späterhin (rbu-s.) erschienendann von unserm Künstler eine Bären- und eineHirschjagd, beyde wieder geschabt nach Ruthardaus dem Kabinet Kaunitz 23 " hohe und 3 o" breiteBlätter, von welchen jedes 18 fl. ( 56 . vor derSchrift) a. Ii. 14. u. 28. fl. kosteten. »In demerster«" (liest man nun ebenfalls in Mensel'«N. A. L- und Auch. I. 2.) 108.) »hatte der Künstleralles geleistet, was in Schwarzkuust bey einemsolchen Gegenstand möglich war. Die .öirschjagdwar ihm weit minder gelungen, und bestätigte be-sonders die Wahrheit, daß diese Manier für di«Landschaft, was man auch Anderes hinein kritzelnmag, nie recht taugen will". Noch nennt eineunsrer Handschriften um die nämliche Zeit von ihmein drittes Blatt: Die Wolfsjagd, ebenfalls nachRuthard (dies m der Größe des Urbildes) wiederum den Kaufpreis von 18 fl. und bemerkt endlich:Daß der wilde Stier nach Rembrandt , von Jacob«geschabt, bey Rost ll. 206. durch Druckfehler mit:eV. Mein pinx. bezeichnet sey.

Rbeinheimer, s. Reinheimer.

Rheinrvald ( ). JmTüb.Morgenbl.

1807. S. 28s. liest man:Die Karte vom süd-westlichen Deutschland , die im I. 1806. eben nichtmit lobenswerther Loyalität zu einer Karte desKönigreichs Bayern gestempelt ward, ist von keinembesondern Werth."

sagt »ach wesl's) Zeichnungen ausgeführt, welches dieKyyyyyy 2 .

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