Band 
Zweyter Theil [2].
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1270
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127s Ribera.

F. Basan's Verlag, H. Borgrani» jemand in I.Boydell's Verlag, F. Burani, Campana, I. Coel-mans, I. Daullö, I. Falk, F. Fokke, F. Follin,P. Huti», Karchcr, M. Keyl, I. Lcnfant, F.Männl, P. Mariette, Oescr jünger, P. A. Pazzi(des Künstlers Bildniß in der Gallerie zu Florenz ),I. C. Philipps, M. Pitteri, P. del Po, Preisler,Prenner, P. H. Pcevost, G. Reni, I. G. Rugendas ,C. Saraceni, P. Schenk, I. C Leucher, I. Troycn,le Vasseur, L. Vorstermann, H. Winstanlcy, L.Zucchi, worunter der Katalog von Müikler, nebsteinigen schon oben nachFüßli angeführten Blättern,Ribera's Bildniß, von Winstanley roh, aber sehrmalersch qeetzt, einen Hieronymus in Betrachtung,aus dem Kabinet Reynst, von Falk, schon und selten,einen andern Hieronymus in der Wüste, von Hutinkräftig geetzt der Katalog von ZZrandes abereine Marter des St. Bartholomäus von Pitteri,einen St. Peter von Rugendas, und einen Diogenesmit der Laterne von Daulle, überhaupt schöne Blatternennt. Wir bescheiden uns aber gerne, daß derenweit mehrere seyn mögen; und bemerken nur noch,daß sich in dem Gaücriewerke von Dresden 7. der-selben befinden; nämlich, neben den beyden ebengenannten von Daullö und Pitteri, von letzter»,:St. Maria Aegyptiaca, Petrus aus dem Gefängnißbefreyt, und ein reuender St. Francisc; dann vonFokke Jacob der seine Heerde führt, und von Keyleine Marter St. Laurenzens. In neueste» Tagenendlich (»8»».) hat Jngouf der jüngere, »achBouillon's Zeichnung, seine oben erwähnte Anbe-tung der Hirten, für's I.XXV. Heft des MuseumsNapoleon , und le Vasseur Christus unter den Leh-rern für die Gallerie des Palais Royal geliefert.

Ribera (Don Jsidor Rodriguez). So nenntFiorillo IV. Z 5 g. ohne Weiteres einen Königl.Spanischen Maler aus der ersten Hälfte des X VI II.Jahrhunderts, der sich zugleich unter der Zahl dersogenannten Gemälde-Taxatoren befand.

(Don Juan Vinccn;). Und so l. c. 565 .um dieselbe Zeit einen Andern, welcher ebenfallsunter diese Taxatoren gezahlt wurde, und der,neben Andern», für die Schatzkammer in Alcala deHenares die Marter von St. Justa mit freyem undkeckem Pinselstrich malte. (Erscheint schon obens. v. Johann R.)

(Ludwig Anton de). Und so I. o. 297.ganz ohne Weiteres, einen Spanischen Maler desXVII. Jahrhunderts, wie wir glauben Mitgliedder Akademie von Sevilla .

Und so endlich I. c. Hob.noch einen Maler gleichen Namens des XVIII.Jahrhunderts, ebenfalls von Sevilla , den er,nebst etlichen Andern, unter die Plagiarier zahlt,die etwa nach Kupferstichen, u. dgl. malten.

Ribera (I.), Cosmograph Kaiser Carl V.zeichnete eine Karre von dem neuentdeckten Amerika .Diese blieb dem Publikum unbekannt bis 1796, wosie zuerst, nach einer von Güssefeld davon genom-menen Kopie, zu Weimar im Verlage des Jndnstrie-komptoirs, herausgegeben von M. C. Sprengel,erschien.

Riber ( ). So heißt ein zu Paris woh-

nender Maler neuester Zeit, der auf dem dortigenSalon von »8i». ein Bild ausgestellt hatte, welchesdie Prise der zwey Englischen Fregatten Fox unddie Piemonteserin durch die beyden Französischen Venus und Bellona unter dem Capitain Dupertödarstellte.

Rica (tzernando de la). Undso beyFiorillolV.65 . ein berühmterSeidensticker, der um »6»4 mit mch-rern Andern für den Kardinal Cisneros an dem Kir-chen-Ornat, wie wir glauben zu Toledo , arbeitete.

* Riealdi (I. B.). Anstatt dieses Art. imLex. s. gleich unten Ich. Lapr. Riccardi.

Ricard ( ). So heißt irgendwo ein fran-

zösischer Landschaften-Stecher, der in 1802. zuKonstantinope! gearbeitet habe.

Ricci.

Ricca (Joh, Baptist), von Oneglia; baute zuGenua die Kirchen St. Jgnatius und St. Torpckc,wie auch das Oratorium der H. Maria Magdalenade Pazzi . Er blühete um 177». Flattr.

* Riccardi (Johann Baptist), lies amSchlüsse, nach: pellegruii: und Anton del.

( ). Nach einem Künstler dieses Na-

mens hat F. Zucchi etwas uns Unbekanntes gestochen.

Riechi (Peter).Oefters" (heißt es beyLanzi I. 257.) ahmtd dieser Künstler die Formendes Guido nach; in der Zeichnung und im Coloritaber hielt er sich meist mehr an das Beyspiel seinesfrühern Meisters, Passignano , und späterhin auchan die Vcnctiamsche Schule. In St. Francisc zuLucca stehen von ihm zwey Bilder, und andre beydortigen Privaten, kleine Versuche seines in Er-findung fruchtbaren Talentes, und seiner schnellenmiermüdetcn Hand. Sein Mehrcres aber befindetßch im Venetanischen". Bey demselben Schrift-steller (ll. »6u 6 ») lesen wir dann weiter:DieserKünstler bediente sich häufig einer damals geübtenschlechten Grundirung, und tränkte nämlich seinLuch immer zuerst mit Del; daher auch so vieleseiner Arbeiten größtentheils zu Grund gegangensind. Und dürste es um einige derselben wenigSchade seyn, wo cr als incorrecter Praktlkanteerscheint. Andre hingegen dann zeugen freylich vonmehrerm Studium: So sein St. Raimundus beyden Dominikanern zu Bergamo , und die Epiphaniain der Pamarchalkirche zu Venedig , die vorrrcflichimpastirt, und überhaupt in gutem Geschmacke ge-malt sind. Auch glaubt man, daß er auf eine ZeitSchüler des Guido gewesen; so wie er lange unterden Werken Tiukorcts, und der übrigen beßcenVcnetianer gelebt halte". In Deutschland besitztvon ihm, unsers Wissens einzig: Die wiener-Gallerie eine büßende Magdalena (von Prennergestochen) und die Dresdner : Eine Verlobung derH. Catharina mit dem Kinde Jesus , wozu ein Engeldie Geige streicht, ein Bild in Lebensgröße.Das Urbild des im Lex. nach ihm bemerkten Blattesvon C. Orsolini befindet sich, nach einem unsrerVerzeichnisse, in der Kirche St. Maria del Pianto(wo?).

* Riech in0 (Franz), lebte noch » 568 . LanziII. 99. zahlt ihn, auch im Colorit, unter die gutenNachahmer desMoretto; dann suchte er, wie ausseinen Arbeiten in St. Pietro in Oliveto erhellet,auch aus den Werken Titians, wenigstens aus denBlättern nach ihm, Nutzen zu ziehn welch letztresfreylich eben kein hoher Ruhm ist. Ohne Zweifelist es dieser Künstler, von welchem es in einer unsrerHandschriften, nach wecke's Dresden (S. 5 ».u. ff.) s. v. Franz Riccini heißt:Derselbe hatmit den Gebrüdern Thole um » 55 o. das Churfürstl.Schloß zu Dresden , von aussen, auf allen Seitenkünstlich in Kalk auf schwarzen Grund gradirt undbemalt, welche Gemälde »67678. renovirt wurden.An dem Stücke über der Altane im innern Schloß-hofe, sind die Farben noch jetzt lebhaft."

* Ricci (Andreas), der im Lex. unter demNamen Lriosco erscheint, soll nach Einigen desunten folgenden Dominicus Bruder gewejen sey?.

* (Anton), genanntBarbalunga. Vonihm heißt es bey La>»;i I. 4899».Derselbeehrte in seinem kurzen Leben sein Geburtsland mitseinem Namen und seiner Kunst, und war einziemlich glücklicher Nachahmer seines MetersZampieri, der ihn lange nacb seinen Werken stu-diren ließ. In der Kirche der Theakiner auf MonteCavallo findet sich von ihm ein Bild des Ordens-stisters und St. Antons Avellino, mit Engeln,welche von Dominichino selbst gemalt zu seynscheinen, der den (einigen so viel Anmuth und Reg-samkeit zu geben wußte". Und l. r. 624.Nach-dem er gen Messina zurückkam, zielte cr auch seinenDaterortmit seiner Arbeit. So z. B. in St.'Gregoriomit diesem Heiligen, in St. Michel mit einer Himmel-fahrt, in St. Niclaus und im Hospital mit zwey