Richek.
(r658.). Hinwieder nach ihm: He vec 6e l'Ls-psgnol pri« psr les krsn^sis en i6H8. von Bou-langer; und: 8st/res oontre le« Lspsgnols , ou«uzet clu siößc ci'^rrss en lk^o. von Perelle.Richer soll auch in Sam. Puffendorf's Leben CarlGustav's von Schweden gestochen haben.
Richer, ein Mönch von Senon, verfertigte,Wie er in: Ckronicon 8enc>nense H. II. 6. 21.selbst erzählt, eine Staküe des Abt Antons (starb1137.), welche das Grab desselben schmückt. Fio-rillo Hl. 43 .
— — ( ) Nach einem uns sonst Unbe-
kannten dieses Namens hat Th. de Leu das Bild-niß des Präsidenten B. Brissons gestochen.
Richett, (Franz), ein Kunstgießer in Rom ,erhielt den Auftrag zum Gusse zweyer kolossalenBildsäulen des Kaisers Napoleon , die eine zuFuß, die andere zu Pferde, beyde von Canova.In 1810. war die eine bereits glücklich vollendet.Die zweyte soll, wie mau sagt, im Maaße diegrößten aller bekannten, sowohl alten als neuenBildsäulen übertreffen. Tüb. Morgenbl. 1810.S. 499 -
* Richieri (Anton). Basan L 3 . sec. nenntihn Richer, und setzt mit gewohnter Dreistigkeitsein Geburtsjahr in 1600. und, wohl sicher irrig,zu Neapel an. Zu Rom , wie wir glauben, arbei-tete er bey den Theatinern. La»a:r II. 2. 263.
Rich011,nie (Joseph Theodor), geb. zu Pa-ris , Schüler des Malers Regnault und des Ku-pferstechers Coigny, erhielt m 180h. (damals 20. 1 .alt) den erste» Gravurpreiß des National-Jnstitukszu Paris . Die Aufgabe war eine nach der Antike,und eine andere nach der Natur (selbst?) gezeich-nete und mit dem Grabstichel gestochene Figur.Dann findet sich von ihm (1807.) im XftlX. Heftedes Museum Napoleon ein Bacchus nach der Zeich-nung von Granger. Geffenrl. Lstachr. Ob er etwaein Nachkömmling von dem oben angeführten Ri-chaume sey» dürfte? S. auch den gleich folgen-den Art.
Rich 0 nne ( ). So heißt im Tüb. Mor-
genbl. 1810. S. 117t. ein französischer Künstler(wahrscheinlich aber kein anderer, als der gleichvorhergehnde Richonnne), von welchem sich beyder Ausstellung zu Rom im erwähmten Jahre kleinesehr vollendete Zeichnungen nach Raphael und Jul.Romano befanden.
Richter (Abraham), ein in den zeichnendenKünsten geschickter Mann, der in WeimarischenDiensten stand. Derselbe begleitete um 1626. denHerzog Joh. Ernst den jünger» von Sachsen-Weimar bey seinen verschiedenen Kriegszügen alsSekretair der Kricgskanzley. Einer von ihm ver-fertigten saubern historischen Handzeichnung gedenktund beschreibt solche G- E. Heermann in seinemBeytrag zur Lebensgeschichte gedachtes Fürsten.(Weimar 1785. 8°. E. 90.).
— — — — Kurfürstlicher Edelsteinschnei-der und Goldschmied zu Eybenstock, einer Stadtim sächsischen Erzgebirge , wo er um 1671. lebte.Gerrel's Historie v. Eybenstock (Schueeberg1748. 4°) S. 368 .
— — — — ein geschickter Rathszimmer-meistcr zu Dresden . Neben andern Bauten ver-fertigte er um 1780. das 7». Ellen weit gespannteHängewerk des Daches der neuen Kreuzkirche da-selbst. Magaz. der Sachs Gesch. I. Z45. Viel-leicht ist ein gleichnamiger Zimmermeister zu Dres-den , der um 1810. erscheint, ein Sohn von ihm.
— — (Albrecht), Maler von Weimar . Nachseinen in i 654 - gefertigten Gemälden hat JohannDürr zwey Foliobildnisse derer, von der Univer-sität Jena zu Rektoren erwählten Herzoge, Fried-richs des ältern von Sachsen-Weimar und Bern-hards von Sachsen-Jena , gestochen.
Richter. 1279
Richter (Anton), ein Maler zu Suljbach imNabkreise, wie es heißt, gebürtig von Altenburg in Thüringen , Bruder des im Ley. und auch untenangeführten Bayreuthisch. HofbauinspektorsRudolfHeinrichs, malte das Altarblatt: Johann von Ne,pomuk in der Dreyfaltigkeitskirche des untern Lei-chenackers zu Amberg ; dann in der dortigen Se-bastianskirche außer der Stadt, auf dem Choraltar,die Marter St. Sebastians. Desrouche'ssiar. Beschr. der Oberpfalz III. 162.
— — (August), Bürger und Goldschmiedzu Dresden, i 63 o. zu Altenburg geboren und 1709.gestorben. Er heurathete eine Frau aus der Fa-milie des Martin Berisch (Dieser war ebenfallsBürger und Goldschmied zu Dresden , daselbsti 583 . geb. und 1649. gest. Seine Sippschaft liegtin der Frauenkirche begraben, wo auf ihrem Epi-taphium die Verstorbenen knieend, sehr sauber ge-trieben und vergoldet, mit dem auferstandenenChristus; und auf einer andern messingenen ver-goldeten Tafel die ganze Berische Familie, ausi 5 . Personen bestehend, und Christus am Kreuze,vermuthlich von Martin, gestochen (gegraben) war).Michae lisch. Frauenk. S. 3 o 4 . u. 3 o 5 .
— — — — K. P. Kondukteur. So sindeinige vor uns liegende artige Handzeichnungenmit Wappen bezeichnet. Vermuthlich lebte der-selbe zu Anfange des XVIII. Jahrh, in Polnisch-Sächsischen (allenfalls auch Preußischen) Diensten.
— — — — Bürger, Goldschmied und Ju-welier zu Leipzig . Er heyralhete in , 633 . die Toch-ter des Malers Rauscher, Wittwe des Gold-schmieds Elias Reinhard, und st. 1668. zu Leip-zig . T. Luchr's Leichenoredigr der MariaRauscher, verwirrweren Äug. Richter (Halle1678. 4°).
— — — — S. unten Tarl Aug. Richter.
* — — (Benedikt). Um 1720. arbeitete der,selbe zu Wien. Nicol. Keder hat in Schweden eine Medaille auf ihn gießen lassen, die selten ist.Moehsen's Medaillens. I. 236 .
— — (Carl), s. den gleich folgenden Art.Tarl August.
— — (Carl August ), gewöhnlich wenigstensalso genannt (denn dieser Art. ist rückflchrlich derVornamen ein wahrer Mischmasch), Schüler vonZingg, Landschaftszeichner und Kupferstecher zuDresden , einer unverbürgten Nachricht zufolgevon Riga gebürtig. Auf der Dresdner -Ausstel,lung von 1797. sah man von ihm einige radirtegut gehaltene Blätter sowohl, als etliche Land-schaftszeichnungen ; 1798. Gnandstein nach der Na,tur gezeichnet und illuininirt; dann Stolpen nachZingg, und eine Landschaft nach Ruysdael, beydesehr brav gcetzt. In dem 1807. ausgegebenenDerlagskatalogc von Tauchnitz in Leipzig (demVerleger der sämtlichen von Zingg verfaßten Ku,pferblätter) finden wir zwey Landschaften noch Ge-mälden der Dresdner -Gallrrie (les besux Lnvi-rons nach Schwaneftld; Gegenstück la 8olituäekoröstiere nach Ruysdael, be»de i 5 . Zoll hoch,22. Zoll breit, das St. 2. Rthlr. 16 Gr.), dieCarl August sehr schön geegt haben soll, und dieman eine willkommene Beylage zu dem eigenhän-digen Kupferstichwerke Zingg's benennt. Als Mit-glied in der Kupferstecherey wurde er 18 io. derAkademie seines Aufenkhaltorts einverleibt; derRonigl. Sachs Sraarskaiender von 1811. ru,brizirt ihn hier unter dem Namen Carl Richter.Der unsrige hat einen Bruder, ebenfalls Schülervon Zingg, der ihm jedoch an Kunst in etwasnachstehen mag Ein gedrucktes Verzeichniß des,jeniqen was die Dresdner -Ausstellung 1818. zeigte,bemerkt jetzt wieder von Larl August Richter: Dreynach der Natur in Sepia verfertigte Zeichnungenböhmischer Gegenden, und den Kriebstein und Eh-renberg nach Zingg's Zeichnung in Kupfer gebracht;ferner von I. C. A. Richter , Schüler des Pros.
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