Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
1367
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Rousseau.

mit St. Johann, der die Jsraeliten taufet, staffletist. Noch finden wir anderswo von ihm angezeigt:le Iriompüe so la Crance pc>ur la prise 6e Clii-

lippsbourA iii88. Endlich arbeitete er auch fürdas Kabinet Iabach : Hinwieder sollen auch Andrenach ihm gestochen haben.

Rousseau (Johann Jacob), ferner JohannDavid Grosdemetz, Johann Adam Röche, undder Ingenieur Johann Christian Arüger werdenim Ehursächfischeu Hof- und Staarskal. von1728. als Condukteurs bey dem Bauamte genannt.Grosdemetz starb zu Dresden 1762. 6.s. I. alt,als Major bey dem Jngenieurkorps. Hk§c.

* - (I. F.), hieß Johann Franz, geb.

zu Paris (nach Rost VIII. 026.) um 1700. Wohlfrüher. Neben Vignetten nach Cochin, van Eisen,Gravelot u. a. kennt man z. B. auch eine Madonnamit dem Kinde, nach einem Bilde van derWerff'sim Kabinette Choiseul , und einen St.Hieronymusnach Mola.

Rousseau ( ), ein französischer Archi-

tekt aus der zweyten Hälfte des XVIII. Jahrhun-derts, von dem uns nichts näheres Biographi-sches bekannt ist, ungeachtet von ihm, neben An-dern: :78z. das berühmte Hotel von Salm (ge-genwärtiger Pallast der Ehrenlegion) zu Paris er-bauet worden, dessen Aufriß und Durchschnitt sichim XIII. Hefte von Rrafft's Clans, Loupes etLIevations, und die Fa<;ade in Landon'sAnnal. VII. i/jZ. und VIII. 111. abgebildet be-finden, wo (i8»Z ) diese Baute überhaupt eine derprächtigsten und reichsten genannt wird, welcheseit 22. I. zu Paris errichtet worden, da solche,wenigstens in Absicht auf äußere Zierde mit demPalais Royal und Palais Bourbon wetteiferndürfe. Im HIrnanacli des kleaux-^rts 180Z. er-scheint dieser Künstler unter den damals (wenig-stens zu Paris lebenden) Architekten nicht mehr.G. auch den Art. Gonoi: in den gegenwärtigenZusätzen.

( ). So heißt auch in den Xou-

velles 6ss Frts III. 2«l. ein Kunstgießer zu Paris ,der in 180Z. nebst Houore (beyde tragen den Titel:Vonöeurs 6s I'enclos 6n Remple) die für Or-leans bestimmte Statüe der Jeanne d'Arc vonGois dem Sohn, nach einer, für so große Werke,neuen Methode in Sand goß.

( ). Und so auch ein Maler, wie

es scheint, neuerer Zeit, nach welchem der Katalogvon Joubert und Bance vier kleine Blätter Kin-dersujets: Invoguons Dien, la keereation, lesRannetons und la petite 'I'kerese, von A. leGrand, und zwey andere ähnliche: I« perltstulsssau und le Premier Lüa^rln 6e I'Lnkance,von Chaponnier gestochen (1806.) schwarz und ge-färbt, um geringe Preise zum Verkauf ausgebo-kcn. Nach ihm wohl ist auch ein von Pomel ineiner Art punklicter Manier um i8ou. geetztes Blatt:In äouce Eomparaison.

Rousseau-Grandjean ( ),einfran-zösischer Baumeister neuester Zeit, concurirte 18 ..um den Plan eines Denkmals für die Armeen, aufdem Platze der ehemaligen Magdalenenkirche zuParis ; und seines Entwurfs wurde rühmliche Er-wähnung gethan. Ob er nicht mit

dem Baumeister Grandjean, und eben so mitdem Grandjean de Monngny, welche oben s.K. v.erscheinen, Eine Perlon sey, ist noch die Frage.

R0ußel (Hieronymus ). So heißt der einzigeBasan (L6. sec.) einen Srempelschneider, geb.zu Paris 166Z., der aber auch allerley ganz Arti-ges gcetzt habe.

(I. F. oder I. S.) Und so Ebender-selbe (auch Gaulr de Sr. Geiniain) den, wiees scheint, um 178g. lebenden Sohn eines FernsterGeneral, der für sein Vergnügen mehrere Land-schaften nach St. O.uentin, und zwey Ansichtendes Schlosses de la Seile bey Paris geetzk habe.

Rousfelet. 1367

* R 0 ußeI (Margaretha Theresia). So heißtirgendwo irrig die M.Th.Roußeler des Lexikons.

(Paul), ein französischer Kupferste-cher des XVIII. Jahrhunderts ist lediglich durcheine Menge schlechter Bildnisse bekannt, die erfür irgend ein historisches Werk, theils nach L.Cars, L l'Evesque. C>. du Flos, theils ohne an-dern Namen als den (einigen, gestochen hat. EinVerzeichnis; meines sel. Vaters führt deren an die20. an.

( ), baute, nebst viel Anderin,

das Hüte! von Tesse an dem Quai Malaquais,an der Ecke der Straße der S. S. Peres zu Paris .Er blühete um 1780. Ob er vielleicht mit demgleich folgenden Eine Person sey? ^/§c.

( ), der den Titel eines Oapitaln

In^en. orstin. 6u Hol, Lkevsl 6e 8t. I.vuistrug, soll einen Plan von Paris nebst dessen Vor-städten und Umgebungen verfaßt haben, der (vonCoquart, Delahaye, Cordier, Villaret und dePoilly gestochen) zu Paris 17Z1. auf g. Bl. in gr.Fol. erschienen war. Ob er vielleicht mit demgleich Vorhergehenden Eine Person sey?

Rousseler (Anton), ein wenig bekannterfranzösischer, Kupferstecher. Von ihm führt einVerzeichniß meines sel. Vaters ein Dutzend Bild-nisse, mit 16,7 58 . datirt, dann auch eine H.Familie nach Titian an.

(Egidius). Basan (L6. sec.) setztseine Geburt, ganz irrig, in i6go.Seine Ma-nier zu stechen" (sagt wareler) »nähert sich ge-wöhnlich der von Bloemaert; aber seine Strichesind viel breiter, mannigfaltiger, und die Ausfüh-rung hat mehr Warme. Mehrere seiner Blätterbeweisen, daß er das Kolorit auszudrücken, dieStoffe der Gewänder, und kurz jeden Gegen-stand gut, und eben so angenehm (suavs. nichtssuvsAs, wie Heydenreich liest, und wild ver-deutscht) als kräftig darzustellen wußte. Ein Ver-zeichniß meines sel. Vaters nennt von ihm an die70. Bildnisse, und noch mehreres Geschichtliches.Die Meister, nach denen er gestochen hat, sind:F. Albani, I. F. Barbieri, P. Berettini, I.Blanchard, S. Bourdon, C- le Drun (an die5 o.), P. Caliari, H. Caraccio, Ph. Champagne,F. Chauveau, A. van Dyck, I. Egmont, C.Errard, P. Farinati, Girardin, L. Hans, L. dela Hire, G. Huret, N. de Largilliere, N Loir,P. Mignard, P. F. Mola, des Moulins , D. duMoustier, I. Mutian, A. Paillet, Parrocel, G.Perotcau, F. Perrier, N. Poußin, G. Reni, R.Sanzio, G. de Seve, I. Stell«, 8. Testelin, I.Valdor, M. Valentin, F. Vanni, T. Vecelli, C.Vignon und D. Zampieri. Von den Bildnissensind mehrere von ihm selbst nach dem Leben gezeich-net ; wie z. B. des Abbe d'Aubignac. Sein Haupt-blatt, von markiger, breiter und kräftiger Gravur,ist die Grablegung nach Titian ; dann die vier Ar-beiten des Herkules nach Gudio, mit dem Grab-stichel wie gemalt, und von schöner Harmonie,etwa das Blatt vom Raub der Dejanira ausge-nommen. Als ausgezeichnet nennt man endlichsein Titelblatt zu einer Polyglottcnbibel, mit derFama die den Medaillon des Kardinals Mazarin in den Tempel der Unsterblichkeit trägt, mittlerweiledie Muse der Geschichte Frankreich die Erzählungder Thaten des Ministers überreicht, nach Seba­ stian Bourdon . Nach Raphael hat er, unsersWissens, sechs Blatter gestochen (darunter vierH. Familien): Dieselbe, wie Edelink; eine andre,wo der kleine St. Johann dem Kind einen Vogelreicht; eine dritte, wo St. Joseph ihm Blumendarbietet; eine vierte, jene schöne Madonna vonFvntaineblean, oder die Gärtnerin genannt, nachRaphael (die wir wohl kennen möchten, um solchemit dem herrlichen neuern Stiche von Desnoyersvergleichen zu können); dann den Kampf des Erz-engel Michaels mit Satan (was aber, in Absichtauf den Ausdruck, demjenigen von N. Larmeßin

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