iM Tinn.
Hers.. II. 9Z. schätzt auch jene Verlobung vonSt. Catharina, nach Parmesano's Bild im Borg-hesischen Pallaste für ein gutes Blatt. Fernerwird irgendwo von ihm angeführt: Das BildnißPius VI. in ganzer Statur, nach I. D. Porta(1780.) in D. Cunego's Verlag, und viele Vig-netten zu: ^nscreontis lezi Convivislla ss-wijamdia. ß^r. kol. llnm. 781. beydes als ziem-lich mittelmäßige Arbeit.
* Tintl (Cornelius), irriger Name fürden gleich vorstchnden Eaimllus 2-
* — _ (Joh. Bavt.). Nach Lanzi (L<l.
t«r2.) IV. 109. hatte er schon um 1690. gearbei-tet. Sainmachini war sein Lehrer nn Zeichnenund Coloriren; dann aber setzte er sich den Ti-baldi zum Muster vor, ohne übrigens Plagiatan ihm zu begehen. So z. B. in St. Mariadella Scala zu Bologna . Nach seiner Rückkehrgen Parma waren Correggiv, und nach diesemParmigianino, sein vornehmstes Augenmerk. Dortsieht man Vieles von ihm an öffentlichen Ortensowohl, als in Privat-GaUerieu; so im Domeine Himmelfahrt von vielen Figuren (dessen schonim Allgemeinen das Lex. erwähnt), und dasCatjno (?) bey den Cappucine Vecchie, was manfür das letzte größere Werk der alten Schult vonParma hält.
— — (Lorenz), Maler und Stecher,
geb. zu Bologna r 63 ). Rost IV. 58 - nennt ihneinen der guten Schüler des I. A. Sirani. Vonihm kennt man, neben dem bereits im Lex. vonihm Angeführten, eine Madonna mit dem Kindenach Guido, und eine andere nach El. Sirani ;dann das Tikelkupfer zur Beschreibung des Lei-chenbegängnisses Franz I. Herzogs zu Modcna,mit dem Bcustbilde dieses Fürsten , nach F.Stringa;ein anderes zu Berlingero Gessi's: 8ps6a <jicikiore 1671. mit dem Bildnisse des Verfassers;und endlich ein Bildniß des Arztes I. C. Clau-dinus, nach D. a Britios Zeichnung. SMräellrm.
Crntor (Anton). Ein solcher erscheint indem Wiener-Hof- und Staats-Schematismus1780. als Dauaffistcnt bey dem Hofbauwesen da-selbst; und 1790. als HofbauamtsrSekretair.
* Trnrore (Franz del). Lanzi (Lö. terr.)
I. 262—63. nennt noch, neben ihm, zwey seinerDrüber, ffassian und Simon (den Franz inder Mitte) , und zwar alle drey als Schüler vonP. Paolini. Lastiano hob sich nicht über dasMittelmäßige; schwache Bilder, welche sein Mei-ster im Alter malte, oder vielmehr bloß sbozzirte,schrieb man etwa ihm zu. Von Franz dannsieht man eine schöne Heimsuchung Maria imZimmer des Gonfalonierc zu Lucca , und Anderesin der Eallerie Montroni. , Simon endlich warstark im Malen von Vögeln, Früchten u. a.Stilleben. Alle blüheten zu End des X VII. Jahr-hunderts.
Tinrorello (Jacob). So nennt Lanzi (L6.tei-2.) III. 20. nach dem: 6u!«Ia 61 Vicenria,einen Maler von dort aus dem XV. Jahrh, derdem Victor Pisanelli im Colorit gleich kam, imZeichnen aber unter ihm stand, wie solches auseiner Dornenkrönung erhelle, die sich zu St. Corona in Vicenza befinde, und aber immerhinder alten Venezianischen Schule Ehre mache.
* Tinrus, s. Tmri oben und im Lex.
Tinkzel (Christoph Friedrich). So heißt in:Das jerzr lebende Dresden 1703. 13". ohneWeiteres, ein damals dort wohnhafter Bildhauer.
Tto (Franz). So nennt Lanzi (L6. ters.)
II. i 3 . nach Eolucci's: -ZntlckitL kiceneXXV.r8Z. einen Maler von Fabriano , der in > 3 i 8 .die Tribun» der Couvcutualen von Mondauto ge-ziert habe, welche Arbeit aber zugrundgegan-Zön sey.
Llquct.
Ti 0 da. So nennt der Almanach aus Rom i8n. (»7. Ja».) einen Spanischen Baumeister,dessen Blüthezeit er ins I. C. 9> o. setzt, und,als dessen Werke anführt: Den Pallasi des Kö-niges Alphonsus Castus (jetzt Bischöflichen Pal-last) in Oviedo ; dann die Kirche» St. Salvator,St. Michael und St. Maria daselbst.
— — ein geschickter Spanischer Baumei-ster des IX. Jahrhunderts, der, auf Befehl Al-phons des Keuschen, zu Oviedo , wo dieser Kö-nig seine Residenz aufschlug, die Bastlica St-Salvator, nebst zwey Nebenkirchen, della Ma-donna und St. Michael erbaute. Beyde letzter»bestehen noch auf den heutigen Tag. Diejenigedella Madonna ic><V breit, hat drey Navatc»und sechs Bogen auf Piedcstalle». Drey Kapel-len darin von schönem Marnwr haben ein gutesEbenmaaß. Die seltsame Baute von St. Michelebeschreibt VNlllZl'a (1)6. tern.) 1. nh—,6. undgiebt wesentlich den Begriff, daß der Künstlersich eben so wohl auf Zierdeals auf Dauerverstand. Auf marmornen Säulen ruhen Gtal-tüen der 12. Apostel je zwey beysammen. DasPaviment ist musaisch. Auch der Pattast zu Oviedo soll, nach Einigen, des Unscigen Arbeit, undungefähr derselbe seyn, den »och jetzt der dortigeBischof bewohnt, und wovon Alphons der Großein seiner Chronik viel Rühmens macht. Eben sowar die Kirche Sk. Julia» außer den Stadt-mauern ein bedeutendes Werk von ihm, welchessich eher dem neuern Griechischen als dem Go-thischen Styl näherte. Tioda lebte noch unterder nachfolgenden Regierung des Königes Ramisrus, der ihm auch die Leitung zweyer andernKirchen in der Nahe von Oviedo (ebenfalls Er-Maria und St. Michele genannt) aufrrng, wel-che ebenfalls bey Milizia I. c. beschrieben sind.
Ttoller (Niki. Peter), Sohn, geb. zu Paris ,Schüler von Dejoux und Jeuffroy, erhielt i 8 « 3 .den großen Prciß des National-Jnstitute zu Paris in der Steinschneidekunst (damals 2c. Jahr alt),und seine Arbeit schien so vorzüglich zu seyn,daß kein zweyter Preiß ertheilt wurde. Über-haupt war dieses das erstemal, daß es dem Kaiserbeliebte, für diese Kunstgattung einen Concurszu veranstalten, daher der von dem Institutvorgeschlagene Gegenstand: Der Genius jenerKunst anerbietet dem sitzenden Kaiser und Königeinen geschnittenen Stein; und der Kaiser über-reicht ihm dafür einen Lorbeerkranz. In 1812.kam Tlloier von Rom zurück, und arbeitetewieder bey seinem Meister. In einer ausführli-chen Critik des Römischen Kunstsalons von i8u<z.(T ü b. Morgenbl. 1810. Extra-Be»>. S. 7. u 8.)werden seine dort ausgestellten Arbeiten nichtsminder als gerühmt. Es waren Skulpturen: Jun-ger Faun, der die Flöte blast, nach einer be-kannten Antike, --ohne alles Verdienst"; Arisu-des, --plumpe, charakterlose Figuren" (beydcsBasreliefe in Gyps); endlich Stempel und Mo-dell einer Medaille, die auf dem Averse das Bildnißdes Französischen Kaisers, auf dem Reverse dasAkademiegebäude in Rom darstellt; nebst nochniedrer» Steinschnitten,,-in Allem viel Trockenheit".
— — ( ), vielleicht der Vater des Obi-
gen, erscheint im -Amsnaeti 60 Lommerce 181t.als: diAveurtzenersI 6es monnaies 6e krsnee.
Tiphaine (8). Einen solchen nennt man,der das Bild eines Johann Ruxei gestochen habe.
Tipping, s. oben Terrini.
Tiquee (Franz). Von einem Maler diesesNamens kennt man folgendes Rcceptenbuch:Iraite 6e plusleurs beaux secretL- tres-utilsxour les ^rtistes et Lurleux, et Is besu.secret 6e 1a composition sous la Alace, fairet compose, pur je 8r. /r-anfoirNartre fieinrrs 6e I» Lommunante et ^.esäe-mie <ie 8t. I.uc ä. ?ari8, et I'eintre en